Aktuelle Information für den Kleingarten

Oktober 2019

Kübelpflanzen schädlingsfrei einräumen!
Auch im Oktober können sich Schädlinge noch auf den Pflanzen ausbreiten. Überprüfen Sie jetzt alle Kübelpflanzen intensiv auf Schädlingsbefall - besonders Spinnmilben sind derzeit zu finden. Befallszeichen sind feine, helle Pünktchen auf den Blättern und stecknadelkopfgroße Spinnmilben auf den Blattunterseiten. Behandeln Sie die Pflanzen jetzt noch mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Durch die schnelle und sichere Wirkung kommen die Pflanzen ohne Befall ins Winterquartier. Beide Produkte wirken zusätzlich gegen verschiedene andere Schädlinge an Kübelpflanzen, wie Blatt-, Schild- und Wollläuse.
Ist Unkrautbekämpfung mit Finalsan jetzt noch möglich?
Ja - denn Finalsan UnkrautFrei Plus* und Finalsan GierschFrei* wirken auch im Herbst bei Temperaturen über 10°C gut gegen verschiedene Unkräuter. Spritzen Sie immer die gesamte Pflanze bei trockenem Wetter gründlich ein. Bereits nach kurzer Zeit ist das Unkraut komplett braun und trocken. Haustiere können behandelte Flächen sofort nach dem Antrocknen wieder betreten.
Angefressene Blätter an Bäumen im Frühjahr und Sommer?
Verursacher der Schäden waren häufig kleine, grüne Frostspannerraupen. Nach dem Fraß lassen diese sich zu Boden fallen und verpuppen sich dort. Bald, nach dem ersten Frost, schlüpfen die Weibchen dieses Schädlings aus dem Boden. Zur Eiablage kriechen die flügellosen Tiere am Stamm empor. Legen Sie jetzt vor dem ersten Frost einen Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme - so verhindern Sie die Eiablage an den Knospen. Besonders Pflanzen, die in diesem Jahr befallen waren, sollten unbedingt rechtzeitig geschützt werden. Frostspanner befallen verschiedene Arten von Zier- und Obstgehölzen (z.B. Kirschbäume).
Kein Nützlingsversand mehr für das Freiland dieses Jahr!
Da die Böden draußen zu kalt sind, ist es nicht mehr sinnvoll, im Freiland nützliche Nematoden auszubringen.
Wühlmäuse schädigen besonders im Herbst und Winter!
Daher ist jetzt die richtige Zeit, Wühlmäuse zu bekämpfen. Mit der Sugan WühlmausFalle fangen Sie ganzjährig die schädlichen Nager schnell und sicher ab. Besonders gerne werden als Köder Möhre oder Sellerie angenommen. Verschließen Sie die Gänge nach dem Aufstellen der Falle im Gang unbedingt wieder licht- und luftdicht. Mit dem WühlmausGas** können Wühlmäuse und auch Maulwürfe vertrieben werden. Alternativ setzen Sie das Quiritox Wühlmaus-Stopp** ein. Es vertreibt Wühlmäuse durch das enthaltene Eukalyptus citriodora Öl. Öffnen Sie hierfür einen Wühlmausgang, geben das Granulat hinein und verschließen den Gang anschließend wieder licht- und luftdicht.
Zur Bekämpfung mit Ködern verwenden Sie Quiritox WühlmausKöder**. Dazu graben Sie einen Wühlmausgang frei, geben den Köder in das Sugan RattenköderDepot und legen das Depot in den Wühlmausgang, so dass die Eingangsöffnungen des Depots in den Gang passen. Anschließend wird das Depot im Gang licht- und luftdicht abgedeckt, z.B. mit einer Steinplatte.

 

August 2019

Die Dürre hat viele Rasenflächen geschädigt
Durch die Dürre und teilweise auch Hitze der vergangenen Monate wurden viele Rasenflächen geschädigt. In Hitze- und Trockenperioden wird 1 - 2x pro Woche, am besten morgens, mit 10 L pro qm gewässert. Wässern Sie möglichst nicht täglich, denn dann bleiben die Wurzeln der Gräser kurz und kommen nicht mehr an Wasservorräte in tieferen Bodenschichten heran. Das macht sie anfälliger für Trockenschäden. Bringen Sie jetzt Azet HerbstRasenDünger aus. Dieser organische Rasendünger versorgt den Rasen mit den Nährstoffen, die für die Erholung und das Wiederergrünen notwendig sind. Der Dünger verursacht keine Verbrennungsschäden und enthält u.a. viel Kalium. Dieser Nährstoff unterstützt die Trockenheitstoleranz der Gräser. Verbessern Sie darüber hinaus den Boden mit Humus, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Dazu bringen Sie 100 g pro qm von unserem Neudorff Terra Preta BodenAktivator aus. Bei Sandböden wird zusätzlich der Bentonit SandbodenVerbesserer ausgebracht. Bentonit enthält Tonminerale, die auch die Wasserspeicherkapazität erhöhen. Sobald es kühler wird und häufig gewässert wird, bzw. regnet, erholen sich die Teilbereiche der verbrannten Rasenflächen mit Hilfe dieser Maßnahmen zumeist von alleine. Bei kleineren Stellen (bis 30 cm Durchmesser), die sich nicht erholt haben, entfernen Sie abgestorbenes Gras und streuen dann unsere Rasenreparatur LückenLos aus.
Gurkenblätter bekommen gelbe Flecken und vertrocknen
Ursache sind winzige Schädlinge auf den Blättern – die Spinnmilben. Besonders in Gewächshäusern und auf Terrassen vermehren sie sich besonders stark. Durch ihre Saugtätigkeit bilden sich erst gelbe Pünktchen, später vertrocknen die Blätter. Nach einiger Zeit erscheinen Spinnweben zwischen Blättern und Trieben. Zur Bekämpfung die Pflanzen mit Neudosan Obst- & GemüseSchädlingsFrei* tropfnass von allen Seiten einsprühen (ohne Wartezeit bis zur Ernte). Eine Wiederholung der Spritzung ist nach 5-7 Tagen erforderlich. Vorbeugend empfehlen wir nächstes Jahr unsere Raubmilben. Diese sind über das Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten erhältlich. Die Raubmilben werden 14 Tage nach dem Setzen der Gurken-Jungpflanzen ins Gewächshaus ausgebracht.
Ab August den Dickmaulrüssler bekämpfen!
Die erwachsenen Käfer verursachen an vielen Kulturpflanzen buchtenförmige Fraßstellen an den Blatträndern. Im Juli legt der Dickmaulrüssler Eier ab, aus denen ab August neue Larven schlüpfen. Die Larven des Käfers fressen an den Wurzeln. Bei starkem Befall kann die betroffene Pflanze absterben. Im Zeitraum August bis Ende September können die Larven des Dickmaulrüsslers gut mit den HM-Nematoden bekämpft werden. Die HM-Nematoden werden über ein Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.
Sprühmittel nicht bei Hitze ausbringen!
Pflanzenschutzmittel, Blattdünger und andere flüssige Pflegemittel sollten nicht bei praller Sonne und Hitze über 25°C auf Pflanzen gesprüht werden, sonst drohen Pflanzenschäden oder eine schlechte Wirkung! Behandeln Sie am besten bei bewölktem, kühleren Wetter in den Abendstunden.

JUli 2019

Engerlinge im Rasen
Einen Befall mit schädlichen Engerlingen erkennen Sie jetzt an einzelnen gelbbraunen Flecken auf dem Rasen. An diesen Stellen befinden sich Engerlinge direkt an den Wurzeln und fressen diese ab. Das Gras lässt sich wie eine Perücke abheben. Meist handelt es sich um Gartenlaubkäfer-Engerlinge (bis 1,5 cm lang, 3 Beinpaare, weiß mit dickem Hinterleib). Diese Engerlinge bekämpfen Sie mit parasitären HM-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge (im Fachhandel). Sind die Engerlinge größer als 1,5 cm, stammen sie von Käferarten, deren Larven nicht bekämpfbar sind.
Nach der Engerlingsbekämpfung entfernen Sie das abgestorbene Gras und säen mit der Rasenreparatur LückenLos nach. Anschließend wird regelmäßig kräftig gewässert.
Baumstämme mit Rindenrissen
Solche Rindenrisse werden im Sommer oft durch Sonne und Hitze verursacht. Tagsüber erwärmt die Sonne die dunkle Rinde, so dass sich das Gewebe ausdehnt. Nachts zieht sich das Gewebe durch die kühleren Temperaturen wieder zusammen, was dann häufig zu Längsrissen in der Rinde führt. Jetzt sollten Sie die Risse an einem trockenen Tag mit einem Messer glattschneiden, bis die Rinde wieder fest am Holz anliegt. Um diese Rindenrisse vorbeugend zu verhindern, empfehlen wir den Bio-Baumanstrich. Dieser weiße Anstrich besteht aus Kalk, Kieselsäure und Spurenelementen. Bio-Baumanstrich pflegt die Rinde und die weiße Farbe reflektiert das Sonnenlicht, so bauen sich weniger Spannungen in der Rinde auf. So wird weiteren Rissen vorgebeugt.
Beerenobst mit beigefarbenen, matschigen Stellen?
Die hellen, beigefarbenen Stellen an den Beeren wurden von Hitze und starker Sonneneinstrahlung verursacht. Der Schaden tritt sehr häufig an Stachel-, Brom- und Himbeeren und Johannisbeeren im Sommer auf. Besonders dann zeigen sich solche Verbrennungen, wenn der Himmel über einen längeren Zeitraum wolkig und bedeckt ist und das Wetter plötzlich zu intensiver Sonneneinstrahlung in Verbindung mit Hitze wechselt. Verhindern könnten Sie das nur durch das Aufstellen eines Sonnenschirms.Die verbrannten Früchte schmecken nicht mehr und sollten kompostiert werden, da sie schnell schimmeln.
Madiges Obst – eingeschleppte Kirschessigfliege bedroht Früchte!
Seit einigen Jahren befällt die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) reifendes Obst. Befallen werden reifende Früchte, wie z.B. Kirschen, Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und rote Weintrauben. Auch Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen und Mirabellen zählen zum Wirtspflanzenkreis. Das Weibchen belegt eine Frucht meist mit mehreren Eiern. Die Verpuppung kann in der Frucht oder im Boden stattfinden. Die Kirschessigfliege meidet trockene und sonnige Bereiche. Sorgen Sie deshalb durch regelmäßigen Schnitt der Obstgehölze für gute Belichtung und Durchlüftung. Vorbeugend können Beerenobst, sowie kleine Bäume nach der Blüte mit unserem SchädlingsschutzNetz eingenetzt werden. Das Netz sollte erst zur Ernte wieder entfernt werden. Ein Teil der Kirschessigfliegen lässt sich mit unserer ObstfliegenFalle abfangen. Bereits befallenes Obst muss in die Mülltonne entsorgt werden. Zur Bekämpfung gibt es leider keine Spritzmittel.

 Juni 2-2019

Braun glänzende Käfer auf dem Rasen
Der Flug der Gartenlaubkäfer hat begonnen. Die ca. 1,5 cm großen Käfer fliegen vom Rasen los und können an umliegenden Büschen und Bäumen beträchtlichen Fraßschaden anrichten. Bekämpfen Sie bei starkem Befall die Käfer mit Spruzit AF Schädlingsfrei*. Bevor die Käfer losfliegen, legen sie bereits Eier in den Rasenboden. Etwa 6 Wochen später finden sich dort Engerlinge (der „Nachwuchs“ der Käfer), welche Rasenwurzeln fressen. Der Rasen stirbt flächenweise ab. Kontrollieren Sie ab Juli regelmäßig den Rasen. Häufig erkennt man den Befall auch dadurch, dass Vögel verstärkt im Rasen picken und nach Engerlingen suchen. Beim ersten Auftreten von weißen, max. 1,5 cm langen Engerlingen setzen Sie zur Bekämpfung HM-Nematoden ein.
Jetzt Maden in Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Zwetschen vorbeugen!
Von Mai bis August fliegen die Kleinschmetterlinge des Apfel- und Pflaumenwicklers die jungen Früchte an, um dort Eier abzulegen. Die schlüpfenden Maden fressen sich dann in die Früchte ein. Später verlassen die Maden die herabgefallenen Früchte und erklimmen den Baum erneut, um sich in Rindenritzen zu verpuppen. Unser ObstmadenFanggürtel wird ab Juni bis September um den Stamm des Obstbaumes befestigt. Im Fanggürtel finden die Maden gute Unterschlupfmöglichkeiten, um sich zu verpuppen und können dort bequem abgesammelt und vernichtet werden. Die idealen Ergänzungen bei Apfel- und Pflaumenwicklerbefall sind das Aufhängen der Neudomon ApfelmadenFalle bzw. der Neudomon PflaumenmadenFalle. Dabei handelt es sich um Lockstofffallen, mit denen die männlichen Falter gefangen werden.
Thuja wird braun?
Die Braunfärbung kann verschiedene Ursachen haben. Oft sind Schädlinge, wie z.B. Nadelholzspinnmilben an der Braunfärbung beteiligt. Die Nadeln sind dann übersät mit gelben Pünktchen (Saugstellen), danach werden sie braun. Beim Einsatz von Spruzit Schädlingsfrei* in den zugelassenen Anwendungsgebieten werden die Spinnmilben nach eigenen Erfahrungen mit erfasst. Die Pflanze wird gründlich von allen Seiten gespritzt, vor allem das Gehölzinnere wird behandelt. Braun-schwarze Triebe an Thuja werden auch durch Bodenprobleme begünstigt. Ist der Boden zu sauer, kommt es zu Verfärbungen. Messen Sie den pH-Wert mit unserem pH-Bodentest, er sollte zwischen 6 und 7 liegen. Ist er geringer als 6, verwenden Sie den Azet VitalKalk+. Weiterhin sollte regelmäßig gedüngt werden, wir empfehlen dazu den Azet KoniferenDünger. Geschwächte Pflanzen, die unter Wasser- und Nährstoffmangel leiden, werden zudem schnell durch Pilze, wie z.B. Schuppenbräune befallen. Dabei färben sich zunächst an den unteren Astpartien die Blattschuppen gelbbraun. Später verfärben sich auch die Triebe und Zweige. Behandeln Sie geschwächte Pflanzen zusätzlich mit der Neudorff BioKraft Vitalkur für Koniferen. Die Vitalkur wird von der Pflanze schnell aufgenommen und führt zu rascher Wiederbegrünung, der noch nicht verbräunten Triebe. Bei der Behandlung von Thuja mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei* wird die Schuppenbräune nach eigenen Erfahrungen mit erfasst. Durch den Einsatz des Präparates verhindern Sie die Weiterverbreitung des Pilzes. Häufig handelt es sich bei Braunfärbungen auch um eine Reaktion auf Bodentrockenheit, meistens werden die Pflanzen erst Monate später braun.

Juni 2019

Der Buchsbaumzünsler setzt dem Buchs wieder stark zu!
Anfangs sieht man an den Triebspitzen Blätter, die wie abgeschabt aussehen, oder angefressen sind. Bei starkem Befall wird später die gesamte Pflanze eingesponnen und kahlgefressen. Die Pflanze verfärbt sich hellbeige und stirbt ab. In den Gespinsten fressen gelbgrüne Raupen mit schwarz-weißen Streifen und schwarzem Kopf. Der Buchbaumzünsler überwintert als Raupe im Gespinst zwischen den Blättern. Ab Mitte März beginnen die Raupen mit dem Fraß und werden bis zu 5 cm lang. Anschließend verpuppt sich die Raupe und ab Mitte Mai erscheint der erwachsene Falter. In Deutschland bildet der Buchsbaumzünsler 2 Generationen pro Jahr.
Befallsüberwachung und Bekämpfung:
Schneiden Sie die Gespinste mit den jüngsten Raupen raus und vernichten diese, da die Raupen in den Gespinsten nur schwer zu erreichen sind. Kontrollieren Sie den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei Befall sofort mit Raupenfrei Xentari* oder Spruzit AF Schädlingsfrei*. Teilweise werden Vögel beobachtet, wie sie die Raupen absammeln. Fressen Vögel behandelte Raupen, passiert den Vögeln nichts. Auch für Bienen sind beide Mittel als nicht bienengefährlich eingestuft (NB 6641).
Zur Überwachung des Befalls gibt es unsere Neudomon BuchsbaumzünslerFalle. Mit der Lockstoff-Falle werden von Mai bis Oktober die erwachsenen Männchen des Buchsbaumzünslers angelockt und bleiben im Fallenkörper gefangen. Werden Falter gefangen, sollte der Buchs mit den genannten Spritzmitteln behandelt werden. Eine Falle ist für etwa 200 m² Gartenfläche ausreichend.
Raupenfrei Xentari* wirkt sehr gut im Versuch gegen den Zünsler, Algenkalk gar nicht!
In der Presse und im Internet gibt es immer noch vereinzelt Berichte über das Einstäuben des Buchsbaums mit Algenkalk, um den Zünsler und die Pilzerkrankung Buchsbaumsterben zu bekämpfen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat deshalb 2018 in Bad Zwischenahn zwei Versuche (gegen den Pilz und den Zünsler) durchgeführt, um die Wirksamkeit des Kalks zu ermitteln. Die Ergebnisse wurden in der Februar-Ausgabe 2019 des Fachmagazins Deutsche Baumschule vorgestellt. Sowohl im Versuch gegen das Buchsbaumsterben, als auch im Versuch gegen den Zünsler zeigte der Algenkalk keine Wirkung. Im Versuch gegen den Zünsler waren in der Variante, die mit Raupenfrei Xentari* behandelt wurde, hingegen alle Raupen abgestorben. Das belegt die gute Wirkung von unserem Spritzmittel und bestätigt unsere Erfahrungen.
Für gesunde Tomaten
Tomatenpflanzen werden im Laufe der Saison häufig von der Kraut- und Braunfäule befallen. Die Tomatenfäule ist zuerst an kleinen, braunen Flecken auf den unteren Blättern zu erkennen. Bald darauf erscheinen auch auf den Früchten schwarze Flecken und die Pflanze stirbt ab. Spritzen Sie ab Mitte Juni vorbeugend mit Atempo Kupfer-Pilzfrei* oder Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Bereits befallene Blätter entfernen Sie sofort. Die Behandlung muss nach 10-14 Tagen wiederholt werden. Atempo Kupfer-Pilzfrei* ist zugelassen bis 31.1.2020 und darf noch verkauft werden bis zum
31.7.2020. Das Mittel muss vom Anwender aufgebraucht werden bis zum 31.7.2021.

 Mai 2019

Kälteschäden an Gartenpflanzen
Da es Anfang Mai ungewöhnlich kalt war, haben viele, bereits ausgetriebene Pflanzen, wie z.B. Hortensien, Magnolien und Obstgehölze stark gelitten. In der Regel erholen sich die Pflanzen und treiben nochmal aus. Der Neuaustrieb kann mit Azet HortensienDünger oder Azet GartenDünger und regelmäßigem Wässern bei Trockenheit unterstützt werden. Kleinere Gehölze können zukünftig mit einem Textilvlies vor Nachtfrost geschützt werden.
Rosenkrankheiten jetzt vorbeugen!
Feuchtwarmes Wetter bietet ideale Infektionsbedingungen für Pilzerkrankungen. Da die wichtigsten Erkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Vitalisieren Sie die Rosen jetzt vorbeugend mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel oder Neudo-Vital Rosen-Spray. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Bei Befallsbeginn spritzen Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Praxis-Tipp Diagnose: Rosenblätter rollen sich ein?
In den Blättern findet sich jedoch kein sichtbarer Schädling. Verursacher ist die Rosen-Blattrollwespe. Entsorgen Sie befallene Blätter. Spritzungen sind nicht sinnvoll, da die Schädlinge nicht direkt getroffen werden können.
Pocken oder Pusteln auf Pflanzen?
Verursacher für die verschiedenen Pocken, Pusteln und Verfärbungen sind oft Gallmilben. Die Milben selber sind mikroskopisch klein und nicht mit bloßem Auge zu sehen. Oft finden sich aber auf den Blattunterseiten filzige Beläge, z.B. bei der Pockenmilbe an Wein oder bei der Birnenpockenmilbe. Häufig sind später nachtreibende Blätter wieder ohne Befall. Zurzeit können Sie diesen Schädling nur noch durch Herauspflücken der Blätter bekämpfen. Im nächsten Jahr behandeln Sie die Pflanzen vor Austriebsbeginn mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel*. Bei der Spritzung gegen überwinternde Spinnmilben werden Gallmilben miterfasst. Alternativ werden Pockenmilben an Weinreben nach eigenen Erfahrungen bei Behandlungen mit Netz-Schwefelit WG* gegen Echte Mehltaupilze mit erfasst. Die Spritzungen erfolgen zweimal zwischen Blattaustrieb und Blüte im Abstand von 10 Tagen.
Verkräuselte Blätter am Kirsch- oder Pflaumenbaum?
Momentan sind häufig verkräuselte Trieb-/Blattspitzen an Kirsch- und Pflaumenbäumen zu finden. Blattläuse verursachen durch ihre Saugtätigkeit die eingerollten Blätter. Da die Läuse Ende Mai auf ihre Sommerwirtspflanzen abwandern, finden sich im Sommer in den eingerollten Blättern nur noch die weißen Häutungsreste der Läuse. Entfernen Sie zunächst die stark eingerollten Triebspitzen.
Die restlichen Blätter spritzen Sie mit Neudosan Neu Blattlausfrei*. Benetzen Sie die Blattunterseiten besonders gründlich, da hier die Mehrzahl der Blattläuse zu finden ist. Wiederholen Sie die Behandlung nach 5-7 Tagen. Im Herbst kehren die geflügelten Läuse zur Eiablage an die Bäume zurück. Zur Bekämpfung der Überwinterungsstadien spritzen Sie an frostfreien Tagen Mitte-Ende Februar vor dem Austrieb mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel*.

April 2019

Der Rasen braucht jetzt dringend Nährstoffe
Mit dem Frühlingswetter fällt gelblicher Rasen besonders ins Auge. Nach dem vielerorts milden Winter sind alle Nährstoffvorräte im Boden verbraucht. Schnelle Abhilfe schafft eine Düngung mit dem organischen Azet RasenDünger. Gleichzeitig stärken Sie Wurzeln und Bodenleben mit dem Neudorff Terra Preta BodenAktivator. Beide Produkte können direkt nacheinander ausgebracht werden.
Ist der Rasen nicht nur gelblich, sondern auch noch mit Moos und Unkraut durchsetzt, düngen Sie den feuchten Rasen mit unserem RasenDünger SPEZIAL 5PLUS1. Wurzeln und Bodenleben werden auch hierbei zusätzlich mit dem Neudorff Terra Preta BodenAktivator gestärkt. Kahle Stellen im Rasen lassen sich 14 Tage später mit der Aussaat (an frostfreien Tagen) von unserer Rasenreparatur LückenLos beseitigen. Alle unsere Rasenprodukte sind nicht schädlich für Haustiere, der Rasen kann sofort nach dem Ausbringen wieder betreten werden.
Rosenpflege
Schneiden Sie Ihre Rosen zum Zeitpunkt der Forsythienblüte und entfernen Sie dabei erfrorene, kranke und schwache Triebe. Im Anschluss versorgen Sie die Rosen mit Azet RosenDünger. Azet RosenDünger enthält neben allen wichtigen Nährstoffen zusätzlich Bodenorganismen und MyccoVital (Mykorrhiza-Pilze), welche das Wachstum besonders fördern. Geschädigte Pflanzen versorgen Sie regelmäßig mit dem Homöopathischen Rosen-Elixier – für eine baldige Erholung und schöne Rosenblüten.
Diagnose-Tipp: Verschiedene Rosenerkrankungen überwintern auf der Rinde der Rosentriebe. Sie erkennen z.B. Grauschimmel und Sternrußtau an roten Flecken, Echten Mehltau an weißen Belägen. Alle Triebe mit sichtbaren Befallszeichen entfernen, nicht kompostieren. Pflanzen nach dem Schnitt mit Neudorff BioKraft Vitalkur für Rosen vitalisieren.
Jetzt die Wildgärtnermischungen aussäen!
Ab März/April können die WildgärtnerFreude Mischungen an frostfreien Tagen ins Freiland gesät werden. Die Aussaat erfolgt direkt ins Beet. Anschließend das Saatgut nicht austrocknen lassen. Um Wildbienen zu fördern, hängen Sie jetzt das WildgärtnerFreude Bienenhaus auf. Wildbienen sind wichtige Blütenbestäuber, z.B. von Obstgehölzen und vielen anderen Blütenpflanzen. Die naturnahe Nisthilfe besteht aus heimischen Materialien (hergestellt in Deutschland).
Viele „Schwarze Fliegen“ über der Topferde, Aussaaten und im Zimmer?
Die lästigen, erwachsenen Trauermücken („Schwarze Fliegen“) sind für Pflanzen nicht direkt schädlich. Im Gegensatz dazu fressen die Larven der Insekten in der Topferde die Wurzeln. Jungpflanzen und Aussaaten können daraufhin absterben. Besonders in warmer, feuchter Erde ist die Entwicklung der Schädlinge optimal. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken setzen Sie Gelb-Sticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit SF-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten.

März 2019

Jetzt an Obstbaumschnitt und Austriebsspritzung denken
Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt den Winterschnitt der Obstbäume vornehmen. Achten Sie darauf, kranke Zweige und schrumpelige Früchte zu entfernen. Größere Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan Wundverschluss. Um eine weitere Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, desinfizieren Sie regelmäßig die Werkzeuge mit unserem NeudoClean HygieneSpray#. Denken Sie anschließend an die Austriebsspritzung! Bei der Spritzung von Promanal Neu Austriebsspritzmittel* an Obst- und Ziergehölzen (an frostfreien Tagen) werden überwinternde Schädlinge durch den Ölfilm erstickt.
Erste Buchsbaumzünslerraupen werden bei mildem Wetter aktiv
Der Buchbaumzünsler überwintert als Raupe im Gespinst zwischen den Blättern. Ab Mitte März beginnen die Raupen mit dem Fraß. Schneiden Sie die Gespinste mit den jüngsten Raupen raus und vernichten diese. Behandeln Sie bei Befall (bei Temperaturen ab 15°C) sofort mit Raupenfrei Xentari* oder bei Kübelpflanzen mit Spruzit Schädlingsfrei* (bei Temperaturen unter 15°C).
Die Zulassung unseres Spritzmittels Raupenfrei Xentari* ist erweitert worden. Das Mittel darf jetzt auch von Haus- und Kleingärtnern (nicht-beruflichen Anwendern) zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers eingesetzt werden. Zur Überwachung des Befalls gibt es unsere Neudomon BuchsbaumzünslerFalle. Mit der Lockstoff-Falle werden von Mai bis Oktober die erwachsenen Männchen des Buchsbaumzünslers angelockt und sterben in der Falle ab.
Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich erfolgreich mit einer vitalisierenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 10°C liegen. Spritzen Sie dann regelmäßig bis zum Austrieb bei entsprechender Wetterlage mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.
BurdaHome startet Initiative #beebetter für mehr Bienenschutz – Neudorff ist dabei
Die Initiative ruft Privatpersonen, ebenso wie Vereine, Unternehmen und Landwirte auf, etwas für Bienen zu tun. Die Plattform www.beebetter.de liefert viel Wissenswertes und bringt Vorschläge, was jeder Einzelne tun kann. Die umweltschonenden Produkte von Neudorff, insbesondere die WildgärtnerFreude Samen-Mischungen sowie die Nisthilfen, liefern die passenden Produkte für die Umsetzung von mehr Artenvielfalt.

 

Dezember 2018

Zimmerpflanzen kontrollieren
Bei trockener Heizungsluft werden Zimmerpflanzen schnell von Spinnmilben befallen. Die winzigen, gelb-rötlich gefärbten Schädlinge sind meist auf den Blattunterseiten längs der Blattadern zu finden. Auf den Blättern sieht man feine, gelbe Pünktchen. Vorbeugend gegen Spinnmilbenbefall erhöhen Sie zunächst die Luftfeuchtigkeit. Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit Schädlingsfrei* ein. Beide Produkte wirken sowohl gegen erwachsene Spinnmilben wie auch gegen deren Eier. Ebenfalls abgetötet werden weitere Schädlinge, z.B. Schild-, Woll- oder Blattläuse. Alternativ können Sie unser Neem Plus Schädlingsfrei* an Zimmerpflanzen gegen Spinnmilben, Thripse, Weiße Fliegen, Schild-, Woll- und Blattläuse einsetzen.
So machen Sie den Rasen winterfest
Nutzen Sie frostfreie Tage um das restliche Laub vom Rasen zu entfernen. Idealerweise nehmen Sie das Laub mit dem Rasenmäher auf (ideale Schnitthöhe ca. 4-5 cm). Die Gräser bekommen nun genug Licht und Luft und sind gut vor Pilzerkrankungen wie Schneeschimmel geschützt. Die Laub-Gras-Mischung lässt sich sehr gut kompostieren oder als Beetabdeckung nutzen. Auf zu sauren Böden ist jetzt die Erhaltungskalkung mit Azet VitalKalk+ möglich. Mit Hilfe des pH-Bodentests lässt sich der Kalkbedarf in wenigen Minuten ermitteln.
Frostfreie Tage eignen sich zur Obstbaumpflege!
Im Sommer breiten sich oft unbemerkt Erkrankungen wie Obstbaumkrebs und Rotpustelkrankheit in Ihren Bäumen und Sträuchern aus – erst jetzt nach dem Laubfall werden sie sichtbar. Schneiden Sie alle mit Wucherungen und roten Pusteln befallenen Zweige bei trockener, frostfreier Witterung bis ins gesunde Holz zurück. Lassen Sie beim Schneiden keine Aststummel stehen. Die Gartenscheren oder Sägen sollten anschließend desinfiziert werden, um eine Verschleppung der Erkrankungen zu vermeiden.
Dazu bieten wir unser NeudoClean HygieneSpray** an. Es entfernt 99,9% aller Bakterien, Pilze und Viren in 30 Sekunden. Die Werkzeuge werden gründlich eingesprüht und anschließend sollte der Belag trocknen können. Verstreichen Sie größere Wunden mit Malusan Wundverschluss. Entfernen Sie jetzt ebenfalls alle Fruchtmumien aus den Bäumen. So können die dort anhaftenden Sporen der Pilzerkrankungen nicht im Baum überdauern – die Befallsgefahr im nächsten Jahr wird deutlich verringert.
Endlich keine verharzten Gartenscheren mehr in der Adventszeit!
In der Adventszeit werden für floristische Zwecke Nadelgehölze beschnitten, um mit dem Grün Kränze und Gestecke herzustellen oder um Zweige für Bodenvasen zu schneiden. Die verwendeten Gartenscheren und Werkzeuge sind anschließend oft mit klebrigem Harz versehen, welches sich schlecht entfernen lässt. Durch unser NeudoClean HarzlöseSpray können die Werkzeuge ganz leicht gereinigt werden – einfach einsprühen, kurz einwirken lassen und dann abwischen!

November 2018

Auffrischungs- und Produktschulungen: bei Neudorff noch Plätze frei!
Wir bieten noch Plätze an für Auffrischungslehrgänge für Inhaber des Pflanzenschutz-Sachkundenachweises und für die Neudorff-Produktschulungen. Sie sind online buchbar unter: http://www.neudorff-handel.de/schulungen.html
Laub fällt jetzt in großer Menge
Frisches Laub ist ein wertvoller Rohstoff. Im Thermokomposter „Neudorff DuoTherm“ 530 L wird aus Laub bis zum Frühjahr ein hochwertiger Bodenverbesserer. Nehmen Sie das auf dem Rasen liegende Laub mit dem Rasenmäher auf - so wird es in einem Arbeitsgang zerkleinert und mit nährstoffreichem Grasschnitt gemischt. Impfen Sie die Mischung beim Einfüllen in den „Neudorff DuoTherm“ mit Radivit Kompost-Beschleuniger. Nach 3 Wochen mischen Sie alles noch mal durch. Bis zum Frühjahr ist das Material dann zu frischem Mulchkompost verrottet.
Igel brauchen ein sicheres Winterquartier
Igel sind im Garten wichtige Helfer bei der Regulierung von Schädlingen wie Schnecken und Insekten, denn diese sind ihre wichtigste Nahrung. Stellen Sie dem Igel daher als „Dankeschön“ jetzt das Igelhaus in einem ruhigen Winkel des Gartens auf und füllen es mit trockenem Laub oder Heu. So laden Sie den Igel ein, den Winter gut geschützt in Ihrem Garten zu verbringen.
Igelhaus: Rückzugs- und Überwinterungsquartier für Igel. Mit wetterfestem Dach und einem
Labyrintheingang zum Schutz vor Katzen. 6-teiliger Bausatz inkl. Werkzeug. Gut geeignet als
Weihnachtsgeschenk für Gartenliebhaber.
Trauermücken fliegen wieder
Die lästigen, im Zimmer umherfliegenden, erwachsenen Trauermücken („Schwarze Fliegen“) sind für Pflanzen nicht schädlich. Im Gegensatz dazu führen die Larven der Insekten in der Topferde zu erheblichen Wurzelschäden. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken setzen Sie Gelb-Sticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit SF-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten. Zusätzlich halten Sie die Pflanzen trockener und gießen möglichst nur von unten.
Probleme mit Kleidermotten?
Die Larven der Kleidermotten fressen Löcher in Textilien tierischen Ursprungs, geschädigt werden z.B. Wolle, Seide, Federn und Pelze. Befallene Textilien können heiß gebügelt werden (min. 60°C) oder auch 1 Woche bei - 18°C eingefroren werden. Der Kleiderschrank wird gründlich gereinigt. Zur Vorbeugung eines weiteren Befalls verwenden Sie unsere Permanent KleidermottenKlebefalle. Zusätzlich können Sie Ihre Textilien mit Permanent MottenschutzSpray Neem** behandeln. Wichtig: Unsere Nützlinge, die EF-Schlupfwespen, sind nicht wirksam gegen Kleider- oder Speisemotten und können nur gegen den Pflanzenschädling Weiße Fliege eingesetzt werden!

Oktober 2018

Kübelpflanzen schädlingsfrei einräumen!
Auch im Oktober können sich Schädlinge noch auf den Pflanzen ausbreiten. Überprüfen Sie jetzt alle Kübelpflanzen intensiv auf Schädlingsbefall - besonders Spinnmilben sind derzeit zu finden. Befallszeichen sind feine, helle Pünktchen auf den Blättern und winzige Spinnmilben auf den Blattunterseiten. Behandeln Sie die Pflanzen jetzt noch mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Durch die schnelle und sichere Wirkung kommen die Pflanzen ohne Befall ins Winterquartier. Beide Produkte wirken zusätzlich gegen verschiedene andere Schädlinge an Kübelpflanzen, wie Blatt-, Schild- und Wollläuse.
Ist Unkrautbekämpfung mit Finalsan jetzt noch möglich?
Ja - denn Finalsan UnkrautFrei Plus* und Finalsan GierschFrei* wirken auch im Herbst bei Temperaturen über 10°C gut gegen verschiedene Unkräuter. Spritzen Sie immer die gesamte Pflanze bei trockenem Wetter gründlich ein - bereits nach kurzer Zeit ist das Unkraut komplett braun und trocken. Haustiere können behandelte Flächen sofort nach dem Antrocknen wieder betreten.
Angefressene Blätter an Bäumen im Frühjahr und Sommer?
Verursacher der Schäden waren häufig kleine, grüne Frostspannerraupen. Nach dem Fraß lassen diese sich zu Boden fallen und verpuppen sich dort. Bald, nach dem ersten Frost, schlüpfen die Weibchen dieses Schädlings aus dem Boden. Zur Eiablage kriechen die flügellosen Tiere am Stamm empor. Legen Sie jetzt vor dem ersten Frost einen Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme - so verhindern Sie die Eiablage an den Knospen. Besonders Pflanzen, die in diesem Jahr befallen waren, sollten unbedingt rechtzeitig geschützt werden. Frostspanner befallen verschiedene Arten von Zier- und Obstgehölzen (z.B. Kirschbäume).
Wühlmäuse schädigen besonders im Herbst und Winter!
Daher ist jetzt die richtige Zeit, Wühlmäuse zu bekämpfen. Mit der Sugan WühlmausFalle fangen Sie ganzjährig die schädlichen Nager schnell und sicher ab. Besonders gerne werden als Köder Möhre oder Sellerie angenommen. Verschließen Sie die Gänge nach dem Aufstellen der Falle im Gang unbedingt wieder licht- und luftdicht. Alternativ ist das Vertreiben der Tiere mit dem WühlmausGas** ebenfalls eine erfolgreiche Methode. Mit dem WühlmausGas** lassen sich auch Maulwürfe vertreiben. Jetzt gibt es wieder den Quiritox WühlmausKöder**. Dazu graben Sie einen Wühlmausgang frei, geben den Köder in das Sugan RattenköderDepot und legen das Depot in den Wühlmausgang, so dass die Eingangsöffnungen des Depots in den Gang passen. Anschließend wird das Depot im Gang licht- und luftdicht abgedeckt, z.B. mit einer Steinplatte.
Als Neuprodukt bieten wir jetzt zusätzlich Quiritox Wühlmaus-Stopp** an. Es vertreibt Wühlmäuse durch das enthaltene Eukalyptus citriodora Öl. Öffnen Sie hierfür einen Wühlmausgang, geben das Granulat hinein und verschließen den Gang anschließend wieder licht- und luftdicht. Das Mittel wirkt sofort und bis zu 6 Wochen.

 

September 2018

Jetzt noch Dickmaulrüssler und Engerlinge bekämpfen!
Bis Ende September ist es noch möglich, die Larven des Dickmaulrüsslers (weiß, mit braunem Kopf,
ohne Beine, ca. 1 cm lang) und Engerlinge vom Gartenlaubkäfer (weiß, mit braunem Kopf, 6 Beine,
bis 1,5 cm lang) im Boden mit den HM-Nematoden zu bekämpfen. Größere Engerlinge stammen oft
von Mai- oder Junikäfern und lassen sich nicht bekämpfen. Die HM-Nematoden werden über ein
Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach Erhalt die Nematoden in Wasser einrühren und mit der
Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.
Viele Gartengehölze wurden durch Trockenheit, Hitze und Sonnenbrand geschädigt
Die Blätter vieler Ziergehölze, Bäume und Heckenpflanzen sind durch die Sonne und Dürre hell-beige
bis braun verfärbt. Die Schäden zeigen sich sogar auch bei Gehölzen, die regelmäßig gewässert
wurden. Verzichten Sie bei Hitze (Temperaturen über 30°C) auf den Hecken- und Baumschnitt, denn
sonst verbrennen die Blätter leichter. Schnittmaßnahmen werden auf kühle und bewölkte Tage
verschoben. Wässern Sie Ihre Gartengehölze bei Trockenheit regelmäßig 1-2x pro Woche mit 10-15
L pro qm. Verbessern Sie den Boden mit Humus, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Dazu
bringen Sie 100 g pro qm von unserem Neudorff Terra Preta BodenAktivator aus. Bei Sandböden
wird zusätzlich der Bentonit SandbodenVerbesserer ausgebracht. Bentonit enthält Tonminerale, die
auch die Wasserspeicherkapazität erhöhen. Düngen Sie jetzt mit dem organischen Azet Baum-,
Strauch- & HeckenDünger. Der Dünger verursacht keine Verbrennungsschäden und enthält u.a. viel
Kalium. Dieser Nährstoff und die enthaltenen Mykorrhiza Pilze unterstützen die Trockenheitstoleranz
der Gehölze.
Herbstrasendüngung jetzt möglich
Düngen Sie Ihre Rasenflächen im September mit dem organischen Azet HerbstRasenDünger. Der
Dünger verursacht keine Verbrennungsschäden. Flächen mit Bodenverdichtungen, Trockenschäden
oder Staunässeproblemen erhalten zur Bodenverbesserung den Neudorff Terra Preta
BodenAktivator.
Mehltaubefall an Stauden nimmt zu
Echter Mehltau bildet einen weißen Belag auf Blättern, Blüten und Stängeln verschiedener Stauden.
Befallenes Gewebe stirbt häufig ab. Bei starkem Befall müssen Sie die Pflanzen zurückschneiden.
Spritzen Sie die Stauden anschließend mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Die Behandlung
wiederholen Sie nach 7 – 10 Tagen.
Obst fault am Baum?
Ein Befall mit Monilia-Fruchtfäule führt zu ringförmigen, graubraunen Faulstellen an z.B. Äpfeln,
Birnen oder Pflaumen. Entfernen Sie sichtbar befallene Früchte immer sofort. Vitalisieren Sie die
Bäume ab sofort mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für
Pilzkrankheiten. Die Behandlungen sollten bis zur Ernte regelmäßig durchgeführt werden. Neudo-
Vital hat keine Wartezeit bis zur Ernte.

August 2018

Die Dürre hat viele Rasenflächen geschädigt
Durch die Hitze und Dürre der vergangenen Monate wurden viele Rasenflächen stark geschädigt. Es gab sogar bei regelmäßig gewässerten Flächen Teilbereiche mit abgestorbenen Rasengräsern.
1. Hat Ihr Rasen nur wenige trockene Stellen?
In Hitze- und Trockenperioden wird 1 - 2x pro Woche, am besten morgens, mit 10 L pro qm gewässert. Wässern Sie möglichst nicht täglich, denn dann bleiben die Wurzeln der Gräser kurz und kommen nicht mehr an Wasservorräte in tieferen Bodenschichten heran. Das macht sie anfälliger für Trockenheitsschäden.
Bringen Sie den Azet HerbstRasenDünger aus. Dieser organische Rasendünger versorgt den Rasen mit den Nährstoffen, die für die Erholung und das Wiederergrünen notwendig sind. Der Dünger verursacht keine Verbrennungsschäden und enthält u.a. viel Kalium. Dieser Nährstoff unterstützt die Trockenheitstoleranz der Gräser.
Verbessern Sie den Boden mit Humus, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen. Dazu bringen Sie 100 g pro qm von unserem Neudorff Terra Preta BodenAktivator aus. Bei Sandböden wird zusätzlich der Bentonit SandbodenVerbesserer ausgebracht. Bentonit enthält Tonminerale, die auch die Wasserspeicherkapazität erhöhen.
Sobald es kühler wird und häufig gewässert wird, bzw. regnet, erholen sich die Teilbereiche der verbrannten Rasenflächen mit Hilfe dieser Maßnahmen zumeist von alleine. Bei kleineren Stellen (bis 30 cm Durchmesser), die sich nicht erholt haben, entfernen Sie abgestorbenes Gras und streuen dann unsere Rasenreparatur LückenLos aus.
2. Sind große Bereiche der Rasenfläche verbrannt?
Wässern Sie Ihren Rasen (1 - 2x pro Woche, am besten morgens mit 10 L pro qm). Wenn bis Anfang/Mitte September keine Erholung stattgefunden hat, trotz regelmäßigem Wässerns, sollten Sie abgestorbenes Gras entfernen. Dazu mähen Sie auf der tiefsten Stufe und vertikutieren anschließend kreuz und quer. Dann wird nachgesät.
Für die Nachsaat empfehlen wir den TerraVital Bequem&WohlfühlRasen. Diese Saatgutmischung enthält Gräsersorten, die trockenheitstolerant und pflegeleicht sind.
Für kleinere Stellen reicht es, unsere Rasenreparatur LückenLos auszustreuen. Das Saatgut darf in den folgenden Wochen nicht austrocknen und sollte nur bei Temperaturen unter 25°C ausgestreut werden (ansonsten drohen Verbrennungsschäden an den Keimlingen).
Bringen Sie zudem den Azet HerbstRasenDünger aus. Dieser organische Rasendünger versorgt den Rasen mit den Nährstoffen, die für die Erholung und das Wiederergrünen notwendig sind.
Verbessern Sie den Boden mit 100 g pro qm Neudorff Terra Preta BodenAktivator. Bei Sandböden wird zusätzlich der Bentonit SandbodenVerbesserer ausgebracht. Hierdurch wird die Wasserspeicherkapazität des Bodens erhöht.

Aktuell sind viele Wespen unterwegs
Aufgrund des reichen Nahrungsangebotes haben sich Wespenvölker gut entwickelt. Bekämpfen Sie
die Wespennester mit Permanent Wespen- & UngezieferSchaum** oder Permanent Wespen
TURBOSpray** an Stellen, wo sie dem Menschen gefährlich werden. Die beste Anwendungszeit ist
morgens früh vor Beginn des Wespenfluges. Um Wespen vom Tisch weg zu locken, stellen Sie die
Permanent WespenFalle mit dem Permanent WespenFallen Lockstoff auf. Permanent Wespen
TURBOSpray: Bekämpft schnell und zuverlässig Wespen aus sicherer Entfernung. Sprüht bis zu 4 m
weit.
Braune Stellen an Tomatenfrüchten
Bei vielen Tomaten zeigen sich zurzeit an der Fruchtunterseite eingetrocknete braune Stellen. Die
Blätter sind hingegen völlig in Ordnung. Dabei handelt es sich um einen Calcium-Mangel. Calcium ist
ein wichtiger Pflanzennährstoff, der unter anderem bei der Fruchtbildung eine große Rolle spielt und
mit dem Wasserstrom aufgenommen wird. Achten Sie deshalb immer auf eine regelmäßige und
ausreichende Bewässerung der Pflanzen. Bei Temperaturen über 30 °C wird Calcium nicht mehr
aufgenommen, schattieren Sie die Pflanzen bei großer Hitze. Auch ein zu saurer Boden kann
Calcium-Mangel verursachen. Messen Sie den Boden pH-Wert mit dem pH-Bodentest. Bei einem pHWert
unter 6 im Boden sollten Sie gleich mit Azet® VitalKalk+ aufkalken. Werden die Tomaten mit
Düngern versorgt, die viel Stickstoff und Kalium enthalten, z.B. Kompost oder Pferdemist, verhindern
diese Nährsalze im Überschuss die Aufnahme von Calcium aus dem Boden. Als Dünger für Ihre
Tomatenkulturen empfehlen wir deshalb den organischen Azet® TomatenDünger.
Hortensien mit weißen Gebilden auf den Blättern
Dabei handelt es sich um Sackschildläuse (Pulvinaria). Auch andere Gehölze werden befallen. Die
Schildläuse sind bis 7 mm lang und bestehen aus einem braunen Schild, unter dem der weiße Eisack
aus Wachswolle hervorquillt. Ab Mai - Juni werden Eier abgelegt. Später schlüpfen die mobilen
Sackschildlauslarven, die weitere Pflanzen befallen. Die Überwinterung erfolgt auf den Zweigen. Bei
der Behandlung mit Spruzit AF Schädlingsfrei*, werden die Schildläuse nach eigenen Erfahrungen mit
erfasst. Bei der Bekämpfung von überwinternden Spinnmilben mit Promanal Neu
Austriebsspritzmittel* werden die Winterstadien der Schildläuse ebenfalls mit erfasst. Die Spritzung
mit Promanal wird Anfang März durchgeführt.
Engerlinge im Rasen
Einen Befall mit schädlichen Engerlingen erkennen Sie jetzt an einzelnen gelb-braunen Flecken auf
dem Rasen. An diesen Stellen befinden sich Engerlinge direkt an den Wurzeln und fressen diese ab.
Das Gras lässt sich wie eine Perücke abheben. Meist handelt es sich um Gartenlaubkäfer-Engerlinge
(bis 1,5 cm lang, 3 Beinpaare, weiß mit dickem Hinterleib). Diese Engerlinge bekämpfen Sie mit
parasitären HM-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge (im Fachhandel). Sind die
Engerlinge größer als 1,5 cm, stammen sie von Käferarten, deren Larven nicht bekämpfbar sind.
Nach der Engerlingsbekämpfung säen Sie mit der Rasenreparatur LückenLos nach.

Juli 2018

Neudorffs Schulungstermine online buchen
Unter http://www.neudorff-handel.de/service/schulungen.html können Sie sich jetzt ganz einfach online anmelden für Schulungen zur Erlangung des Pflanzenschutz-Sachkundenachweises, zu Auffrischungslehrgängen für Inhaber des Pflanzenschutz-Sachkundenachweises und zu unseren Pflanzenschutz- und Düngemittelschulungen.
Neue Zulassung für Ferramol!
Ferramol Schneckenkorn* und Ferramol Schneckenkorn compact* haben eine neue Zulassung erhalten, die jetzt bis 2032 gilt! Alle positiven Produkteigenschaften von Ferramol und Ferramol compact bleiben auch weiterhin erhalten. Ware mit alter Zulassungsnummer Ferramol 024496-00, Ferramol compact 007744-60 ist nur noch bis zum 31.12.2018 verkehrsfähig. Es fließt nur noch Ware mit neuer Zulassungsnummer (Ferramol 034496-00, Ferramol compact 027744-60) in die Märkte ein. Um sicherzustellen, dass sich keine Ware mit alter Zulassungsnummer am Ende des Jahres noch in den Märkten befindet, bitten wir Sie, auf das FiFo-Prinzip zu achten (First in-First out). Ware mit neuer Zulassung erkennen Sie auch am Vorkleber auf den Umkartons mit der Aufschrift „NEU 2018“.
Thuja wird braun?
Die Braunfärbung kann verschiedene Ursachen haben. Häufig handelt es sich um eine Reaktion auf Bodentrockenheit, meistens werden die Pflanzen erst Monate später braun. In Trockenperioden (auch im Winter) sollten Lebensbäume 1x pro Woche mit 10 L pro qm gewässert werden. Oft sind Schädlinge, wie z.B. Nadelholzspinnmilben an der Braunfärbung beteiligt. Die Nadeln sind dann übersät mit stecknadelkopfgroßen gelben Pünktchen (Saugstellen), danach werden sie braun. Beim Einsatz von Neudosan Neu Blattlausfrei* in den zugelassenen Anwendungsgebieten werden die Spinnmilben nach eigenen Erfahrungen miterfasst. Die Pflanze wird gründlich von allen Seiten gespritzt, vor allem das Gehölzinnere wird behandelt.
Braun-schwarze Triebe an Thuja werden auch durch Bodenprobleme begünstigt. Ist der Boden zu sauer, kommt es zu Verfärbungen. Messen Sie den pH-Wert mit unserem pH-Bodentest, er sollte zwischen 6 und 7 liegen. Ist er geringer als 6, verwenden Sie den Azet VitalKalk+. Weiterhin sollte regelmäßig gedüngt werden, wir empfehlen dazu den Azet KoniferenDünger. Zur Bodenverbesserung verwenden Sie den Neudorff Terra Preta BodenAktivator. Bei Sandböden wird zusätzlich der Bentonit SandbodenVerbesserer ausgebracht.
Geschwächte Pflanzen, die unter Wasser- und Nährstoffmangel leiden, werden zudem schnell durch Pilze, wie z.B. Schuppenbräune befallen. Dabei färben sich zunächst an den unteren Astpartien die Blattschuppen gelbbraun. Später verfärben sich auch die Triebe und Zweige. Bei der Behandlung von Thuja mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei* wird die Schuppenbräune nach eigenen Erfahrungen mit erfasst. Durch den Einsatz des Präparates verhindern Sie die Weiterverbreitung des Pilzes. Behandeln Sie geschwächte Pflanzen zusätzlich mit der Neudorff BioKraft Vitalkur für Koniferen. Die Vitalkur wird von der Pflanze schnell aufgenommen und führt zu rascher Wiederbegrünung, der noch nicht verbräunten Triebe.

Juni 2018

 

Der Buchsbaumzünsler setzt dem Buchs stark zu
Praxis-Tipp Diagnose:
Anfangs sieht man an den Triebspitzen Blätter, die wie abgeschabt aussehen, oder angefressen sind. Bei starkem Befall wird später die gesamte Pflanze eingesponnen und kahlgefressen. Die Pflanze verfärbt sich hellbeige und stirbt ab. In den Gespinsten fressen gelbgrüne Raupen mit schwarz-weißen Streifen und schwarzem Kopf.
Der Buchbaumzünsler überwintert als Raupe im Gespinst zwischen den Blättern. Ab Mitte März beginnen die Raupen mit dem Fraß und werden bis zu 5 cm lang. Anschließend verpuppt sich die Raupe und kurz darauf erscheint der erwachsene Falter. In Deutschland bildet der Buchsbaumzünsler 2 Generationen pro Jahr.
Befallsüberwachung und Bekämpfung:
Schneiden Sie die Gespinste mit den jüngsten Raupen raus und vernichten diese, da die Raupen in den Gespinsten nur schwer zu erreichen sind. Kontrollieren Sie den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei Befall sofort mit Raupenfrei Xentari*/** oder mit Spruzit Schädlingsfrei*/**. Zur Überwachung des Befalls gibt es unsere Neudomon BuchsbaumzünslerFalle. Mit der Lockstoff-Falle werden von Mai bis Oktober die erwachsenen Männchen des Buchsbaumzünslers angelockt und bleiben im Fallenkörper gefangen. Werden Falter gefangen, sollte der Buchs mit den genannten Spritzmitteln behandelt werden. Eine Falle ist für etwa 200 m² Gartenfläche ausreichend.
Buchsbaumsterben tritt auch häufig auf
Praxis-Tipp Diagnose:
Seit längerer Zeit breitet sich in vielen Buchspflanzungen das Buchsbaumsterben aus. An den Blättern zeigen sich braune Flecken. Typisch ist das Auftreten von dunklen bis schwarzen, streifenförmigen Stellen an den Trieben.
Wenige Tage nach der Infektion kommt es zu Blattfall und Triebsterben. Bei hoher Luftfeuchte und Wärme bildet sich auf den abgestorbenen Blättern an der Unterseite ein weißer Pilzbelag. Der Erreger wird durch feuchtes Wetter und engen Pflanzenstand begünstigt. Die Sporen des Pilzes können mehrere Jahre im Boden überdauern.
Vorbeugung und Bekämpfung:
Schneiden Sie zur Bekämpfung des Pilzes die Pflanzen bis ins gesunde Holz zurück und entfernen Sie krankes Pflanzenmaterial. Die obere Bodenschicht sollte ausgetauscht werden, um Pilzsporen im Boden zu beseitigen. Darüber hinaus spielt die Auswahl widerstandsfähiger Buxus-Sorten eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung der Krankheit. Der Buchsbaum bevorzugt einen Boden pH-Wert von 6,5 bis 7,5. Stärken Sie ihn durch eine jährliche Erhaltungskalkung des Bodens mit dem Azet GartenKalk +.
Durch die vorbeugende Behandlung Ihrer Buchspflanzen bei feucht-warmer Witterung mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei* können Sie nach eigenen Erfahrungen die Ausbreitung des Pilzes verhindern.

 Juni 2018

Eingesponnene Apfelbäume?
Dieses Jahr werden verstärkt Gespinste an den Triebspitzen von Apfelbäumen beobachtet. In den Gespinsten fressen die Raupen der Apfelgespinstmotte. Die Fraßtätigkeit kann zum vollständigen Kahlfraß an der Pflanze führen. In den Gespinsten verpuppen sich später die Raupen. Die Gespinste können den ganzen Baum überziehen. Ab Juli fliegen die erwachsenen Falter und legen in der Nähe der Knospen ihre Eier in Häufchen ab. Die kleinen Raupen schlüpfen noch im Herbst und überwintern unter der Schutzschicht des Eigeleges. Jetzt schneiden Sie zur Bekämpfung sämtliche Raupennester heraus. Um der Pflanze noch einen neuen Austrieb zu ermöglichen, düngen Sie diese mit Azet Beeren- & ObstDünger nach. Sofort beim ersten Auftreten der Raupen und solange diese noch nicht eingesponnen sind, spritzen Sie mit Raupenfrei Xentari*. Die Behandlung wiederholen Sie nach 14 Tagen. Alternativ spritzen Sie als Nebenwirkung bei der Blattlausbekämpfung mit Spruzit AF Schädlingsfrei* kräftig in die Gespinste hinein. Die Behandlung wiederholen Sie nach 7 Tagen. Vorbeugend können Sie im nächsten Jahr auch vor dem Austrieb im März mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel* die an der Pflanze überwinternden Schädlinge abtöten.
Ameisen überall
Derzeit ist die aktivste Zeit der Ameisenstaaten. Ameisen laufen auf Nahrungssuche über Terrassen, Wege und auch durch Innenräume. Gegen störende Ameisen verwenden Sie auf Wegen und Plätzen Loxiran -S- AmeisenMittel**. Um auch die tiefer liegenden Nestbereiche gut zu erreichen, führen Sie am besten abends oder früh morgens Gießbehandlungen in die Nester durch. In Innenräumen setzen Sie das Loxiran AmeisenBuffet** oder die Loxiran AmeisenKöderdose** ein. Beide Produkte enthalten einen attraktiven Fraßlockstoff und einen natürlichen Wirkstoff. Der Wirkstoff wird von den Ameisen in die Nester getragen und dort an junge Ameisen und die Königin verfüttert. Dadurch werden auch schwer erreichbare Nester wirksam bekämpft.
Madiges Obst – Kirschessigfliege bedroht Früchte!
Seit einigen Jahren befällt die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) reifendes Obst. Diese ca. 3 mm große, braun-rot gefärbte Fruchtfliegenart wurde in den letzten Jahren in Europa eingeschleppt. Befallen werden gesunde, reifende Früchte, wie z.B. Kirschen, Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, rote Weintrauben. Auch Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen und Mirabellen zählen zum Wirtspflanzenkreis. Die Kirschessigfliege überwintert in der Bodenstreu. Ab Ende März beginnt der Flug. Das Weibchen belegt eine Frucht meist mit mehreren Eiern, aus denen bereits 1-2 Tage später die Larven schlüpfen. Die Verpuppung kann in der Frucht oder im Boden stattfinden. Die Kirschessigfliege meidet trockene und sonnige Bereiche. Sorgen Sie deshalb durch regelmäßigen Schnitt der Obstgehölze für gute Belichtung und Durchlüftung. Vorbeugend können Erdbeeren und anderes Beerenobst, sowie kleine Bäume nach Blütenende mit unserem SchädlingsschutzNetz eingenetzt werden, die Fliegen können nicht durchdringen. Das Netz sollte erst zur Ernte wieder entfernt werden. Ein Teil der Kirschessigfliegen lässt sich mit unserer neuen ObstfliegenFalle abfangen. Bereits befallenes Obst muss umgehend in die Mülltonne entsorgt werden. Zur Bekämpfung gibt es leider keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel.

Mai 2018

Verkräuselte Blätter am Kirsch- oder Pflaumenbaum?
Momentan sind häufig verkräuselte Trieb-/Blattspitzen an Kirsch- und Pflaumenbäumen zu finden. Blattläuse verursachen durch ihre Saugtätigkeit die eingerollten Blätter. Da die Läuse Ende Mai auf ihre Sommerwirtspflanzen abwandern, finden sich im Sommer in den eingerollten Blättern nur noch die weißen Häutungsreste der Läuse. Entfernen Sie zunächst die stark eingerollten Triebspitzen.
Die restlichen Blätter spritzen Sie mit Neudosan Neu Blattlausfrei*. Benetzen Sie die Blattunterseiten besonders gründlich, da hier die Mehrzahl der Blattläuse zu finden ist. Wiederholen Sie die Behandlung nach 5-7 Tagen. Weiterhin ist eine Bekämpfung der Ameisen sinnvoll, welche die Blattläuse vor ihren natürlichen Feinden, z.B. Marienkäfern schützen. Setzen Sie hierzu den Raupen- und AmeisenLeimring ein. Wird er unten um den Stamm gelegt, können die Ameisen nicht mehr am Stamm empor laufen und die Schädlinge pflegen. Im Herbst kehren die geflügelten Läuse zur Eiablage an die Bäume zurück. Zur Bekämpfung der Überwinterungsstadien spritzen Sie an frostfreien Tagen Mitte-Ende Februar vor dem Austrieb mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel*. Durch das nützlingsschonende Präparat werden die Überwinterungsstadien der Blattläuse erstickt. So verhindern Sie einen Massenbefall schon zu Anfang der Saison.
Rosenkrankheiten jetzt vorbeugen!
Feuchtwarmes Wetter bietet ideale Infektionsbedingungen für Pilzerkrankungen. Da die wichtigsten Erkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Vitalisieren Sie die Rosen jetzt vorbeugend mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel oder Neudo-Vital Rosen-Spray. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Bei Befallsbeginn spritzen Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*.
Praxis-Tipp Diagnose: Rosenblätter rollen sich ein?
In den Blättern findet sich jedoch kein sichtbarer Schädling. Verursacher ist die Rosen-Blattrollwespe. Entsorgen Sie befallene Blätter. Spritzungen sind nicht sinnvoll, da die Schädlinge nicht direkt getroffen werden können.
Pocken oder Pusteln auf Pflanzen?
Verursacher für die verschiedenen Pocken, Pusteln und Verfärbungen sind oft Gallmilben. Die Milben selber sind mikroskopisch klein und nicht mit bloßem Auge zu sehen. Oft finden sich aber auf den Blattunterseiten filzige Beläge, z.B. bei der Pockenmilbe an Wein oder bei der Birnenpockenmilbe. Häufig sind später nachtreibende Blätter wieder ohne Befall. Zurzeit können Sie diesen Schädling nur noch durch Herauspflücken der Blätter bekämpfen. Im nächsten Jahr behandeln Sie die Pflanzen vor Austriebsbeginn mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel*. Bei der Spritzung gegen überwinternde Spinnmilben werden Gallmilben miterfasst.
Alternativ werden Pockenmilben an Weinreben nach eigenen Erfahrungen bei Behandlungen mit Netz-Schwefelit WG* gegen Echte Mehltaupilze mit erfasst. Die Spritzungen erfolgen zweimal zwischen Blattaustrieb und Blüte im Abstand von 10 Tagen.

April 2018

Dickmaulrüssler erwachen aus der Winterruhe
Bald kann man erste buchtenartige Fraßspuren der Käfer an jungen Blättern beobachten. Aktive Larven des Schädlings (weiß mit braunem Kopf, ca. 1cm lang) sind schon in Kübeln und Beeten in der Erde zu finden. Ab Ende April ist der Einsatz von nützlichen HM-Nematoden gegen diese Larven möglich. Die HM-Nematoden werden über ein Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach
Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.
Erste kleine Schnecken sind unterwegs!
Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol Schneckenkorn* oder alternativ Ferramol Schneckenkorn compact* ausbringen. So werden schon die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden entstehen. Unsere Ferramol Produkte sind nicht schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere Gartennützlinge. Ferramol können Sie in Gemüse und Obst ohne Wartezeiten anwenden.
Birnengitterrost: Jetzt schon handeln!
Der Birnengitterrost ist eine Pilzerkrankung. Diese verursacht im Sommer orange Flecken auf den Birnenblättern und überwintert danach auf Wacholderpflanzen. Am Wacholder führt der Rostpilz im April zu schleimigen, aufgequollenen Ästen (am Wacholder ist der Pilz nicht bekämpfbar!). Von hier aus werden die jungen Birnenblätter infiziert. Vitalisieren Sie die Birnen daher ab dem Erscheinen der Blätter 4x im Abstand von je 7 – 10 Tagen mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.
Unkraut in Beeten und unter Hecken
Im Frühling wächst auch das Unkraut und insbesondere der Giersch im Garten wieder kräftig. Sobald das Unkraut ca. 10 cm hoch gewachsen ist, setzt man Finalsan UnkrautFrei Plus* oder Finalsan GierschFrei* ein. Für eine gute Wirkung werden die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. Finalsan wird nicht über die Rinde von Gehölzen aufgenommen und kann daher gut unter Hecken angewendet werden. Bereits nach kurzer Zeit kann man die behandelte Fläche wieder bepflanzen.
Neudomon BuchsbaumzünslerFalle aufhängen!
Bei warmen Wetter sollte die Neudomon BuchsbaumzünslerFalle aufgehängt werden zur Überwachung des Befalls. Mit der Falle werden von Mai bis Oktober die erwachsenen Männchen des Buchsbaumzünslers durch Sexualpheromone angelockt und sterben in der Falle ab. Entfernen Sie zunächst die schwarze Kappe des grünen Lockstoffkäfigs in der Falle. Schneiden Sie dann den Beutel auf und geben die enthaltene Kapsel ungeöffnet und indem Sie sie oben vorsichtig anfassen, in den Fallenkäfig. Dann wird die schwarze Abdeckkappe wieder auf den Fallenkäfig aufgesetzt. Der Pheromon-Lockstoff ist im Kunststoff der Lockstoffkapsel enthalten. Er ist für Menschen geruchlos und unsichtbar. Die Falle reicht für bis zu 200 m2 Gartenfläche. Nach 12 Wochen wird die Kapsel getauscht und die Ersatzkapsel eingesetzt, die für weitere 12 Wochen reicht. Die Falle und der Lockstoff sind unbedenklich für Kinder und Haustiere.

Der Rasen braucht jetzt dringend Nährstoffe
Mit dem Frühlingswetter fällt gelblicher Rasen besonders ins Auge. Nach dem Winter sind alle Nährstoffvorräte im Boden verbraucht. Schnelle Abhilfe schafft eine Düngung mit dem organischen Azet RasenDünger. Gleichzeitig verbessern Sie die Bodenstruktur und das Bodenleben mit dem Neudorff Terra Preta BodenAktivator. Beide Produkte können direkt nacheinander ausgebracht werden.
Ist der Rasen nicht nur gelblich, sondern auch noch mit Moos und Unkraut durchsetzt, düngen Sie den feuchten Rasen mit unserem RasenDünger SPEZIAL 5PLUS1. Wurzeln und Bodenleben werden auch hierbei zusätzlich mit dem Neudorff Terra Preta BodenAktivator gestärkt. Kahle Stellen im Rasen lassen sich 14 Tage später mit der Aussaat (an frostfreien Tagen) von unserer Rasenreparatur LückenLos beseitigen. Alle unsere Rasenprodukte sind nicht schädlich für Haustiere, der Rasen kann sofort nach dem Ausbringen wieder betreten werden.
Rosenpflege
Schneiden Sie Ihre Rosen zum Zeitpunkt der Forsythienblüte und entfernen Sie dabei erfrorene, kranke und schwache Triebe. Im Anschluss versorgen Sie die Rosen mit Azet RosenDünger. Azet RosenDünger enthält neben allen wichtigen Nährstoffen zusätzlich Bodenorganismen und MyccoVital (Mykorrhiza-Pilze), welche das Wachstum besonders fördern.
Diagnose-Tipp: Verschiedene Rosenerkrankungen überwintern auf der Rinde der Rosentriebe. Sie erkennen z.B. Grauschimmel und Sternrußtau an roten Flecken, Echten Mehltau an weißen Belägen. Alle Triebe mit sichtbaren Befallszeichen entfernen, nicht kompostieren. Pflanzen nach dem Schnitt mit Neudorff BioKraft Vitalkur für Rosen vitalisieren.
Jetzt die Wildgärtnermischungen aussäen und das Wildgärtner Bienenhaus aufhängen!
Ab April können die meisten der WildgärtnerGenuss oder WildgärtnerFreude Mischungen an frostfreien Tagen ins Freiland gesät werden. Die Aussaat erfolgt entweder direkt ins Beet oder in Kübel und Balkonkästen. Anschließend das Saatgut nicht austrocknen lassen.
Um Wildbienen zu fördern, hängen Sie jetzt das WildgärtnerFreude Bienenhaus auf. Wildbienen sind wichtige Blütenbestäuber, z.B. von Obstgehölzen und vielen anderen Blütenpflanzen. Die naturnahe Nisthilfe besteht aus heimischen Materialien (hergestellt in Deutschland) und wurde von www.diyonline.de als Top-Neuheit in der Kategorie Garten ausgezeichnet.

März 2018

Jetzt an Obstbaumschnitt und Austriebsspritzung denken
Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt den Winterschnitt der Obstbäume vornehmen. Achten Sie darauf, kranke Zweige (z.B. kenntlich an roten Pusteln auf der Rinde) und eingetrocknete Reste von Früchten zu entfernen. Schnittmaßnahmen im zeitigen Frühjahr dienen ganz besonders der Krankheitsvorsorge und der gesunden Ernte. Größere Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan Wundverschluss. Um eine weitere Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, desinfizieren Sie regelmäßig die Werkzeuge mit unserem NeudoClean HygieneSpray#. Denken Sie anschließend an die Austriebsspritzung! Bei der Spritzung von Promanal Neu Austriebsspritzmittel* an Obst- und Ziergehölzen (an frostfreien Tagen) werden überwinternde Schädlinge durch den Ölfilm erstickt.
Die Zimmerpflanzen düngen
Mit dem zunehmenden Tageslicht beginnt nun wieder für die meisten Zimmerpflanzen die Wachstumsphase. Dabei sind die Pflanzen für eine gesunde Entwicklung auf regelmäßige Nährstoffgaben angewiesen. Für die Düngung können Sie unseren organischen Flüssigdünger BioTrissol Plus BlumenDünger einfach dem Gießwasser gemäß Packungshinweisen beimischen. Alternativ können Sie unsere Azet DüngeSticks verwenden.
Erste Buchsbaumzünslerraupen werden bei mildem Wetter aktiv
Von den Raupen befallene Buchsbäume sind hellbeige verfärbt, kahlgefressen und sterben bei starkem Befall ab. Der Buchbaumzünsler überwintert als Raupe im Gespinst zwischen den Blättern. Ab Mitte März beginnen die Raupen mit dem Fraß. Schneiden Sie die Gespinste mit den jüngsten Raupen raus und vernichten diese. Behandeln Sie bei Befall sofort mit Raupenfrei Xentari*/** oder bei Kübelpflanzen mit Spruzit Schädlingsfrei*/**. Zur Überwachung des Befalls gibt es unsere Neudomon BuchsbaumzünslerFalle. Mit der Lockstoff-Falle werden von Mai bis Oktober die erwachsenen Männchen des Buchsbaumzünslers angelockt und bleiben auf dem Leim kleben. In einzelnen TV- und Zeitungsberichten wird das Bestäuben der Pflanzen mit Algenkalk gegen den Buchsbaumzünsler und gegen die Pilzerkrankung Buchsbaumsterben empfohlen. Wissenschaftliche Nachweise für die Wirksamkeit sind bisher nicht erbracht worden. Das Einstäuben mag sicherlich kurzfristig helfen, müsste aber oft wiederholt werden, da der Kalkbelag auf der Pflanze durch Wind und Regen verschwindet. Allerdings schadet der Kalkbelag langfristig der Pflanze, da die Photosyntheseleistung deutlich reduziert wird und sich außerdem die Spaltöffnungen für den Gasaustausch in den Blättern zusetzen. Nützlingsschonend ist es auch nicht. Unser Azet VitalKalk+ ist zudem granuliert und nicht zum Stäuben geeignet.
Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich erfolgreich mit einer vitalisierenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 10°C liegen. Spritzen Sie dann regelmäßig bis zum Austrieb bei entsprechender Wetterlage mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.

 

Februar 2018
 
Orchideenpflege im Winter
Im Winter warm stehende Orchideen werden alle 8 Wochen mit unserem BioTrissol Plus OrchideenDünger versorgt. Ab März wird wieder im 4-wöchigen Rhythmus gedüngt. Überschüssiges Gießwasser sollte immer sofort entfernt werden, da Orchideenwurzeln sehr empfindlich auf Staunässe reagieren. Auch kalte Zugluft wird nicht vertragen. Zusätzlich empfehlen wir besonders bei geschwächten (z.B. durch Wurzelschäden) oder krankheitsanfälligen Pflanzen unsere Neudorff BioKraft Vitalkur für Orchideen. Das Spray enthält Pflanzenextrakte und Harnstoff. Damit werden das vitale Wachstum und die Blütenbildung gefördert. Orchideen bevorzugen eine hohe Luftfeuchte, deshalb die Blätter in der Wachstumsphase alle 1-2 Wochen und in der Ruhephase alle 2-3 Wochen mit der Vitalkur besprühen. Die BioKraft Vitalkur ist unbedenklich für Mensch und Haustier.
Mäuse haben sich stark vermehrt
Die weit verbreiteten Schädlinge treten zurzeit massiv in Häusern, Garagen, etc. auf. Zur Bekämpfung setzen Sie Sugan MäuseKöder** ein. Diese hochattraktiven Köder wirken sicher gegen Mäuse. Alternativ verwenden Sie die Sugan MäuseFalle. Die Schlagfalle ist besonders fängig, wenn sie mit einer Schokohaselnuss-Creme beködert wird.
Praxis-Tipp: Um die Vergiftung von Haustieren zu vermeiden, dürfen Ratten- und Mäuseköder nur verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan Köderboxen.
Gefahr für Fichten auch im Winter!
Sitka-Fichtenläuse überwintern als erwachsene Tiere auf Fichten. Schon bei Temperaturen über 5°C saugen die Tiere an den Nadeln. Zur Befallsfeststellung führen Sie jetzt eine Klopfprobe durch. Finden Sie mehr als 5 grüne Läuse in der Probe spritzen Sie umgehend mit Neudosan Neu Blattlausfrei*. Behandeln Sie die Bäume dabei besonders gründlich im Inneren. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden. Das Produkt wirkt schon bei Temperaturen über 5°C. Klopfprobe: Ein weißes Din A4-Blatt Papier wird im Baum innen unter einen Zweig gehalten. Den Zweig dann auf das Blatt klopfen, so dass die Läuse herunterfallen.
Probleme mit Kleidermotten?
Die Larven der Kleidermotten fressen Löcher in Textilien tierischen Ursprungs, geschädigt werden z.B. Wolle, Seide, Federn und Pelze. Befallene Textilien können heiß gebügelt werden (min. 60°C) oder auch 1 Woche bei - 18°C in den Gefrierschrank gelegt werden. Der Kleiderschrank wird gründlich gereinigt, auch die Fugen und Schraublöcher werden kontrolliert. Zur Vorbeugung eines weiteren Befalls verwenden Sie unsere Permanent KleidermottenKlebefalle. Zusätzlich können Sie Ihre Textilien mit Permanent MottenschutzSpray Neem** behandeln. So schützen Sie Ihre Textilien mit einem natürlichen Wirkstoff bis zu 4 Monate vor weiteren Schäden. Wichtig: Unsere Nützlinge, die EF-Schlupfwespen, sind nicht wirksam gegen Kleider- oder Speisemotten und können nur gegen den Pflanzenschädling Weiße Fliege eingesetzt werden!
 

 Januar 2018

Flöhe im Haus?
Haustiere können auch im Winter Flöhe mit in die Wohnung bringen. In unseren warmen Räumen können sich die Flöhe dann gut vermehren. Bei einem Befall ist die Behandlung der gesamten Umgebung der Haustiere besonders wichtig. Gleichzeitig mit der Behandlung der Haustiere (geeignete Präparate zur Tierbehandlung gibt es beim Tierarzt oder in Apotheken) setzen Sie dafür in den Wohnräumen den Permanent Floh- & UngezieferRaumVernebler** und/oder das Permanent Floh- & UngezieferFrei** ein. Gründliches Saugen vor dem Einsatz regt die Flohpuppen zum Schlüpfen an und verbessert die Wirkung deutlich. In der Regel ist nach 14 Tagen eine weitere Behandlung notwendig. Die enthaltenen Wirkstoffe Natur-Pyrethrum und Methopren stellen bei korrektem Einsatz keine Gefahr für Mensch und Haustier dar.
Blätter mit klebrigem Belag?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und
in der Umgebung befallener Zimmerpflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge.
Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei* ein. Alternativ können Sie auch unser neues Neem Plus Schädlingsfrei Anwendungsfertig* einsetzen. Es enthält zwei natürliche Wirkstoffe, Neem und Rapsöl. Das Mittel ist nicht bienengefährlich und gut pflanzenverträglich. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich von allen Seiten benetzen, Behandlung nach Packungsangabe wiederholen.
Wildtiere im Garten?
Rehe wagen sich zur Nahrungssuche im Winter sogar in Gärten vor. Sehr gerne fressen sie Rinde und Knospen von jungen Bäumen. Um Schäden zu vermeiden, spritzen Sie jetzt WildStopp* auf gefährdete Obstgehölze. Als Duft-Barriere wird WildStopp auf „Nasenhöhe“ der zu vergrämenden Wildtiere auf die Pflanzen gesprüht. Der natürliche Wirkstoff Blutmehl hält Rehe, Kaninchen und Hasen zuverlässig auch bei niedrigen Temperaturen von behandelten Pflanzen fern. Die Wirkung hält im Winter über 4 – 6 Monate an.
Immer wieder: Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich erfolgreich mit einer vitalisierenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 10°C liegen. Spritzen Sie daher regelmäßig bis zum Austrieb im März bei entsprechender Wetterlage mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel. Bei Frost besteht keine Infektionsgefahr.

Dezember 2017

Pflanzenschutz-Sachkunde: Wann zur nächsten Auffrischungsschulung?
Wann der nächste Auffrischungslehrgang notwendig ist, hängt vom Datum Ihrer Sachkunde-Prüfung und dem Datum Ihres letzten Lehrgangs ab. Seit Mitte November haben wir deshalb einen weiteren Service für unsere Kunden unter www.neudorff-handel.de/service/schulungen erstellt.
Durch Eingabe Ihrer entsprechenden Daten können Sie Ihren nächsten Fortbildungszeitpunkt/Zeitraum für die Auffrischung der Pflanzenschutz-Sachkunde selber ermitteln. Die hierfür benötigten Daten finden Sie auf Ihrer Sachkunde-Karte und auf der Bescheinigung Ihrer letzten Fortbildung. Diese Daten sollten griffbereit sein, da sie bei einer behördlichen Kontrolle ebenfalls vorgelegt werden müssen.
Wühlmäuse schädigen besonders im Winter!
Daher ist jetzt die richtige Zeit, Wühlmäuse zu bekämpfen. Mit der Sugan WühlmausFalle fangen Sie ganzjährig die schädlichen Nager schnell und sicher ab. Besonders gerne werden als Köder Möhre oder Sellerie angenommen. Verschließen Sie die Gänge nach dem Aufstellen der Falle im Gang unbedingt wieder licht- und luftdicht. Alternativ ist das Vertreiben der Tiere mit dem WühlmausGas** ebenfalls eine erfolgreiche Methode. Mit dem WühlmausGas** lassen sich auch Maulwürfe vertreiben.
So machen Sie den Rasen winterfest
Nutzen Sie frostfreie Tage, um das restliche Laub vom Rasen zu entfernen. Idealerweise nehmen Sie das Laub mit dem Rasenmäher auf (ideale Schnitthöhe ca. 4 cm). Die Gräser bekommen nun genug Licht und Luft und sind damit besser vor Pilzerkrankungen wie Schneeschimmel geschützt. Die Laub-Gras-Mischung lässt sich sehr gut kompostieren oder als Beetabdeckung nutzen. Auf zu sauren Böden (pH-Wert unter 6) ist jetzt die Erhaltungskalkung mit Azet VitalKalk+ möglich. Mit Hilfe des pH-Bodentests lässt sich der Kalkbedarf in wenigen Minuten ermitteln.
Frostfreie Tage eignen sich zur Obstbaumpflege!
Im Sommer breiten sich oft unbemerkt Erkrankungen wie Krebs und Rotpustelkrankheit in Ihren Bäumen aus – erst nach dem Laubfall werden sie sichtbar. Schneiden Sie Fruchtmumien, alle mit Wucherungen und roten Pusteln befallenen Zweige bei trockener, frostfreier Witterung bis ins gesunde Holz zurück. Lassen Sie beim Schneiden keine Aststummel stehen. Die Gartenscheren oder Sägen sollten anschließend desinfiziert werden, um eine Verschleppung der Erkrankungen zu vermeiden. Dazu bieten wir unser NeudoClean HygieneSpray** an. Es entfernt 99,9% aller Bakterien, Pilze und Viren in 30 Sekunden. Die Werkzeuge werden gründlich eingesprüht und anschließend sollte der Belag trocknen können. Verstreichen Sie größere Wunden mit Malusan Wundverschluss. Dadurch wird die Befallsgefahr im nächsten Jahr deutlich verringert.

Oktober 2017

Kübelpflanzen schädlingsfrei einräumen!
Auch im Oktober können sich Schädlinge noch auf den Pflanzen ausbreiten. Überprüfen Sie jetzt alle Kübelpflanzen intensiv auf Schädlingsbefall - besonders Spinnmilben sind derzeit zu finden. Befallszeichen sind feine, helle Pünktchen auf den Blättern und winzige Spinnmilben auf den Blattunterseiten. Behandeln Sie die Pflanzen jetzt noch mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Durch die schnelle und sichere Wirkung kommen die Pflanzen ohne Befall ins Winterquartier. Beide Produkte wirken zusätzlich gegen verschiedene andere Schädlinge an Kübelpflanzen, wie Blatt-, Schild- und Wollläuse.
Ist Unkrautbekämpfung mit Finalsan jetzt noch möglich?
Ja - denn Finalsan UnkrautFrei Plus* und Finalsan GierschFrei* wirken auch im Herbst bei Temperaturen über 10°C gut gegen verschiedene Unkräuter. Spritzen Sie immer die gesamte Pflanze bei trockenem Wetter gründlich ein – bereits nach kurzer Zeit ist das Unkraut komplett braun und trocken. Haustiere können behandelte Flächen sofort nach dem Antrocknen wieder betreten.
Angefressene Blätter an Bäumen im Frühjahr und Sommer?
Verursacher der Schäden waren häufig kleine, grüne Frostspannerraupen. Nach dem Fraß lassen diese sich zu Boden fallen und verpuppen sich dort. Bald, nach dem ersten Frost, schlüpfen die Weibchen dieses Schädlings aus dem Boden. Zur Eiablage kriechen die flügellosen Tiere am Stamm empor. Legen Sie jetzt vor dem ersten Frost einen Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme - so verhindern Sie die Eiablage an den Knospen. Besonders Pflanzen, die in diesem Jahr befallen waren, sollten unbedingt rechtzeitig geschützt werden. Frostspanner befallen verschiedene Arten von Zier- und Obstgehölzen (z.B. Kirschbäume).
Jetzt noch Schnecken bekämpfen und Eiablage verhindern!
In den Gärten sind dieses Jahr viele Nacktschnecken schädlich geworden. Solange es relativ mild bleibt, können sich die Nacktschnecken weiter vermehren. Strenge Fröste überstehen Nacktschnecken entweder als Wintereier oder auch als junge, bzw. erwachsene Schnecken. Dazu ziehen sie sich in Röhren oder in Hohlräume anderer Tiere im Boden zurück. Auch der Komposthaufen ist im Inneren weitestgehend frostfrei und bei Schnecken zur Überwinterung und Eiablage sehr beliebt. Bei milderen Temperaturen kommen die Schnecken wieder in die oberen Bodenschichten zurück.
Damit Ihre Frühlingsblumen und Ihre Gemüsejungpflanzen im kommenden Frühjahr nicht von Schnecken „überfallen“ werden, empfehlen wir jetzt noch in den Beeten Ferramol Schneckenkorn* oder Ferramol Schneckenkorn compact* zu streuen. So kann die Eiablage und die Überwinterung verhindert werden. Ferramol* Produkte enthalten als Wirkstoff Eisen-Phosphat. Eisen-Phosphat kommt auch in der natürlichen Umgebung im Boden vor. Zugelassen sind sie auch für den ökologischen Landbau. Haustiere können sofort nach der Anwendung wieder in den Garten.

September 2017


Jetzt noch Dickmaulrüssler und Engerlinge bekämpfen!
Bis Ende des Monats ist es noch möglich, die Larven des Dickmaulrüsslers (weiß, mit braunem Kopf,
ohne Beine, ca. 1 cm lang) und Engerlinge vom Gartenlaubkäfer (weiß, mit braunem Kopf, 6 Beine,
bis 1,5 cm lang) im Boden mit den HM-Nematoden zu bekämpfen. Größere Engerlinge stammen oft
von Mai- oder Junikäfern und lassen sich nicht bekämpfen. Die HM-Nematoden werden über ein
Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach Erhalt die Nematoden in Wasser einrühren und mit der
Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.
Herbstrasendüngung/Nachsaat jetzt möglich
Der September ist der optimale Monat zum Nachsäen geschädigter Rasenflächen. Kahle Stellen
zunächst gut lockern und unsere anwendungsfertige Rasenreparatur LückenLos ausstreuen. Neben
dem Saatgut bringen Sie dabei den Bodenverbesserer Terra preta und Azet RasenStartDünger aus.
Die Düngerbestandteile sind rein organisch – so besteht keine Verbrennungsgefahr und die
keimenden Gräser bekommen sofort die nötigen Nährstoffe.
Alle weiteren Rasenflächen düngen Sie im September mit Azet HerbstRasenDünger. Flächen mit
Bodenverdichtungen, Staunässeproblemen oder Trockenschäden erhalten zur Bodenverbesserung
Neudorff Terra Preta BodenAktivator.
Praxis-Tipp Diagnose:
Geschwächte Rasenflächen werden häufig von Rotspitzigkeit befallen. Erkennbar ist diese
Pilzerkrankung an fleckenweise abgestorbenen, oft rot gefärbten Grashalmen. Bei
Feuchtigkeit bildet sich ein rosafarbenes, flockiges Pilzgeflecht. Zur Bekämpfung des Pilzes ist
kein Pflanzenschutzmittel zugelassen. Durch eine optimale Rasenpflege im Herbst (wie
beschrieben) wird die Pilzerkrankung jedoch zurück gedrängt.
Monilia-Fruchtfäule dieses Jahr sehr verbreitet
Ein Befall mit Monilia-Fruchtfäule führt zu ringförmigen, grau-braunen Faulstellen an z.B. Äpfeln,
Birnen oder Pflaumen. Entfernen Sie sichtbar befallene Früchte immer sofort. Vitalisieren Sie die
Bäume ab sofort mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für
Pilzkrankheiten. Die Behandlungen sollten bis zur Ernte regelmäßig durchgeführt werden. Neudo-
Vital hat keine Wartezeit bis zur Ernte. Nächstes Jahr beginnen Sie die Behandlungen mit Neudo-
Vital vorbeugend schon ab Juni/Juli.
Mehltaubefall an Stauden nimmt zu
Echter Mehltau bildet einen weißen Belag auf Blättern, Blüten und Stängeln verschiedener Stauden.
Befallenes Gewebe stirbt häufig ab. Bei starkem Befall müssen Sie die Pflanzen zurückschneiden.
Spritzen Sie die Stauden anschließend mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Die Behandlung
wiederholen Sie nach 7 – 10 Tagen.

August 2017

Aktuell sind viele Wespen unterwegs
Aufgrund des reichen Nahrungsangebotes haben sich Wespenvölker gut entwickelt. Bekämpfen Sie die Wespennester mit Permanent Wespen- & UngezieferSchaum** oder Permanent Wespen TURBOSpray** an Stellen, wo sie dem Menschen gefährlich werden. Die beste Anwendungszeit ist morgens früh vor Beginn des Wespenfluges. Um Wespen vom Tisch weg zu locken, stellen Sie die Permanent WespenFalle mit dem Permanent WespenFallen Lockstoff auf.
Permanent Wespen TURBOSpray: Bekämpft schnell und zuverlässig Wespen aus sicherer Entfernung. Sprüht bis zu 4 m weit.
Pilze auf dem Rasen
Die zurzeit herrschenden, warm-feuchten Bedingungen fördern das Wachstum von Hutpilzen auf dem Rasen. Die meist braun-grauen oder auch weißen Pilze wachsen auf Holzresten im Boden (z.B. alten Baumwurzeln) oder auf Rasenfilz. Geschwächte Grasnarben mit Nährstoff- und Bodenproblemen sind besonders anfällig. Versorgen Sie den Rasen daher jetzt mit Azet RasenDünger und Neudorff Terra Preta BodenAktivator. Entfernen Sie die Pilzfruchtkörper immer vor dem Mähen. Zur direkten Bekämpfung der Pilze sind keine Pflanzenschutzmittel zugelassen.
Mückenplage nach starken Regenfällen erwartet
Nach den starken Regenfällen und schwül-warmen Wetter im Juli vermehren sich Stechmücken schnell. Dazu nutzen sie Pfützen, Regentonnen und Gartenteiche. Beugen Sie jetzt mit dem biologischen Präparat Neudomück Stechmücken-Frei** vor. Es wirkt auch gegen die Larven von Kriebelmücken und den neu in Deutschland vorkommenden Tigermücken, die Krankheiten übertragen können. Das Präparat enthält als Wirkstoff Bacillus thuringiensis israelensis. Neudomück Stechmücken-Frei wird oberflächlich ausgebracht. Die Larven der Stechmücken sterben innerhalb kurzer Zeit ab. Die Wirkung von Neudomück Stechmücken-Frei hält bis zu 4 Wochen an. Andere Wasserbewohner, wie z. B. Fische, Kröten, Frösche, Insekten und andere Tiere werden durch das Präparat nicht gefährdet. Pflanzen werden durch das Mittel ebenfalls nicht geschädigt. Das behandelte Wasser kann auch zum Gießen verwendet werden.
Gurkenblätter bekommen gelbe Flecken und vertrocknen
Ursache sind winzige Schädlinge auf den Blättern – die Spinnmilben. Besonders in Gewächshäusern und auf Terrassen vermehren sie sich besonders stark. Durch ihre Saugtätigkeit bilden sich erst gelbe Pünktchen, später vertrocknen die Blätter. Nach einiger Zeit erscheinen Spinnweben zwischen Blättern und Trieben. Zur Bekämpfung die Pflanzen mit Spruzit Schädlingsfrei* oder Neudosan Obst- & GemüseSchädlingsFrei* tropfnass von allen Seiten einsprühen. Eine Wiederholung der Spritzung ist nach 5-7 Tagen erforderlich. Vorbeugend empfehlen wir nächstes Jahr unsere Raubmilben. Diese sind über das Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten erhältlich. Die Raubmilben werden ausgebracht, wenn die Gurken-Jungpflanzen ins Gewächshaus gesetzt werden.

Juli 2017

Neudorffs Schulungstermine online buchen
Unter http://www.neudorff-handel.de/service/schulungen.html können Sie sich jetzt ganz einfach online anmelden für Schulungen zur Erlangung des Pflanzenschutz-Sachkundenachweises, zu Auffrischungslehrgängen für Inhaber des Pflanzenschutz-Sachkundenachweises und zu unseren Pflanzenschutz- und Düngemittelschulungen.
Engerlinge im Rasen
Einen Befall mit schädlichen Engerlingen erkennen Sie jetzt an einzelnen gelb-braunen Flecken auf dem Rasen. An diesen Stellen befinden sich Engerlinge direkt an den Wurzeln und fressen diese ab. Das Gras lässt sich wie eine Perücke abheben. Meist handelt es sich um Gartenlaubkäfer-Engerlinge (bis 1,5 cm lang, 3 Beinpaare, weiß mit dickem Hinterleib). Diese Engerlinge bekämpfen Sie mit parasitären HM-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge (im Fachhandel). Sind die Engerlinge größer als 1,5 cm, stammen sie von Käferarten, deren Larven nicht bekämpfbar sind.
Nach der Engerlingsbekämpfung entfernen Sie das abgestorbene Gras und säen mit der Rasenreparatur LückenLos nach. Anschließend wird kräftig gewässert.
Schaumartige Gebilde in den Pflanzbeeten oder im Rasen
Dabei handelt es sich um Schleimpilze (Myxomyceten). Sie ernähren sich von echten Pilzen, Bakterien und Algen. Schleimpilze sind auf eine hohe Feuchtigkeit angewiesen, deshalb verschwinden sie bei Trockenheit fast vollständig wieder. Bei Nässe bilden Schleimpilze begeißelte Zellen aus, mit deren Hilfe sie sich fortbewegen können. Dadurch können sie andere Pilze überwuchern und anschließend verdauen. Auch Pflanzen werden manchmal als Kletterhilfe genutzt. Bekämpfungsmittel für diese Organismen gibt es nicht. Es ist auch nicht nötig, da sie keine Pflanzen oder Tiere schädigen.
Rote Milben an Hauswänden oder Terrassenmöbeln
Die Rote Samtmilbe ist knall-rot gefärbt und krabbelt flink umher. Sie erbeutet kleinere Insekten und deren Eier, deshalb ist diese Milbe nützlich. Die Rote Samtmilbe wird jedoch nicht an Mensch und Haustier schädlich. Sie bevorzugt als Lebensraum sonnige und warme Trockenmauern, Steinplatten und Wiesenflächen. Bei Sonnenschein ist sie auch auf Terrassen, Hauswänden und Gartenmöbeln zu finden. Wird sie gequetscht, hinterlässt sie rote Flecken. Falls die Milbe lästig wird, können betroffene Flächen mit dem Permanent UngezieferSpray** behandelt werden.
Weiße Fliegen im Gemüse
Viele Kohlarten im Freiland, aber auch Tomaten und Gurken im Gewächshaus, leiden jetzt unter dem gefürchteten Schädling. Weiße Fliegen saugen an Blättern und Früchten und hinterlassen klebrige Beläge. Auf diesen siedeln sich später schwarze Rußtaupilze an.
Bekämpfen Sie die Schädlinge in den kühlen Morgenstunden mit Neudosan Obst- & GemüseSchädlingsFrei*. Spritzen Sie die Pflanzen von allen Seiten gründlich tropfnass ein. Die Behandlung wird nach 5 – 7 Tagen wiederholt. Neudosan hat keine Wartezeit bis zur Ernte.

Bei Weinreben breiten sich Echte und Falsche Mehltau-Pilze aus!
Beim Echten Mehltau zeigt sich ein weißer, mehliger Belag auf den Blattoberseiten und befallene Früchte sind ebenfalls mit einem weißen Belag versehen. Später platzen die Trauben auf und vertrocknen. Beim Falschen Mehltau zeigen sich zunächst gelbe Flecken auf der Blattoberseite, später ist ein weiß-grauer Schimmelrasen auf der Unterseite erkennbar. Die Trauben werden auch mit dem Schimmelrasen befallen. Sie trocknen später ein, sind braun und werden zu „Lederbeeren“.
Die Spritzungen gegen Echten und Falschen Mehltau werden mit Atempo Kupfer-Pilzfrei* oder Cueva Pilzfrei* bei Austrieb begonnen und bei feucht-warmen Wetter regelmäßig wiederholt. Die letzte Spritzung erfolgt 35 Tage vor der Ernte.
Fleckige und abgefallene Rosenblätter?
Nach dem warm-feuchten Wetter der letzten Wochen breiten sich Rosenkrankheiten, wie Sternrußtau aus. Die Blätter bekommen zunächst dunkle Flecken, die wie zerlaufene Tinte aussehen. Bei starkem Befall vergilben die Blätter und fallen ab. Kahle Stängel bleiben übrig. Entfernen Sie zunächst befallenes Laub und schneiden erkrankte Triebe zurück. Spritzen Sie dann mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Um einen gesunden Neuaustrieb zu fördern, empfehlen wir unseren Azet RosenDünger.
Hellgrüner, wenig wüchsiger Rasen?
Der Juli ist die wichtigste Wachstumszeit Ihrer Rasengräser. Ihr Rasen hat die Nährstoffe der Frühjahrsdüngung verbraucht, die Gräser färben sich hellgrün - fleckig.
Schlecht versorgte Gräser werden besonders anfällig für Pilzerkrankungen, wie z.B. Echten Mehltau, der jetzt öfter beobachtet wird. Düngen Sie daher den Rasen mit Azet RasenDünger für ein gesundes Weiterwachsen jetzt nach.
Praxis-Tipp Diagnose: Echten Mehltau erkennen Sie an weißen, mehligen Belägen an den Grashalmen. Zur Bekämpfung des Pilzes ist kein Pflanzenschutzmittel zugelassen. Ausgeglichene Rasenpflege mit Azet RasenDünger und Neudorff Terra Preta BodenAktivator (zur Verbesserung der Bodenstruktur) verringert die Anfälligkeit der Gräser. In Trockenzeiten und Hitzeperioden sollte der Rasen einmal pro Woche mit 10 L pro m2 gewässert werden, möglichst morgens, damit die Gräser anschließend gut abtrocknen.
Hortensien mit weißen Gebilden auf den Blättern
Dabei handelt es sich um Sackschildläuse (Pulvinaria). Auch andere Gehölze werden befallen. Die Schildläuse sind bis 7 mm lang und bestehen aus einem braunen Schild, unter dem der weiße Eisack aus Wachswolle hervorquillt. Ab Mai - Juni werden Eier abgelegt. Später schlüpfen die mobilen Sackschildlauslarven, die weitere Pflanzen befallen. Die Überwinterung erfolgt auf den Zweigen. Bei der Behandlung mit Spruzit Schädlingsfrei*, werden die Schildläuse nach eigenen Erfahrungen mit erfasst. Bei der Bekämpfung von überwinternden Spinnmilben mit Promanal Neu Austriebsspritzmittel* werden die Winterstadien der Läuse ebenfalls mit erfasst. Die Spritzungen mit Promanal werden zum Zeitpunkt des Knospenschwellens (Anfang März) durchgeführt.

Mai 1-2017

Hinweis: *Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise- und symbole in der Gebrauchsanleitung beachten. ** Genehmigung gemäß §18a PflSchG für gewerblich genutzte Kulturen.
#Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.
Beratung: 05155/6244888 Mo-Do 8.00-16.00 und Fr 8.00-14.00 Uhr
Infodienst per eMail: Sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an!
Weitere Hinweise finden Sie im Internet unter www.neudorff.de
Zum Abbestellen des Infodienstes wenden Sie sich bitte an die angegebene Telefonnummer.
Ameisen in Haus und Hof
Zurzeit finden sich im Haus, auf Terrassen und Wegen große Mengen von Ameisen. Nach dem langen Winter suchen die Tiere jetzt dringend Nahrung. Daher setzen Sie jetzt In Innenräumen besonders erfolgreich das Loxiran AmeisenBuffet# oder die Loxiran AmeisenKöderdose# ein. Beide Produkte enthalten einen attraktiven Fraßlockstoff und einen natürlichen Wirkstoff. Der Wirkstoff wird von den Ameisen in die Nester getragen und dort an junge Ameisen verfüttert.
Gegen Ameisen auf Wegen und Plätzen verwenden Sie Loxiran-S-AmeisenMittel#. Am wirkungsvollsten ist die Gießbehandlung, da man so auch die tiefer liegenden Nestbereiche erreicht.
Rote „Beulen“ auf den Johannisbeerblättern?
In den Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weißen Läuse haben als Eier auf den Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen. Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei*/** oder Neudosan Obst- & GemüseSchädlingsFrei*. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur Bekämpfung von Blattläusen in anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.
Kübelpflanzenpflege
Sonne und Wärme regen das Wachstum der überwinternden Kübelpflanzen jetzt stark an. Stellen Sie die Pflanzen in hellere Räume, unempfindliche Arten können schon in den Schatten ins Freie. Pflanzen bei Frostgefahr wieder einräumen. Topfen Sie die Pflanzen je nach Bedarf in NeudoHum BlumenErde um und schneiden Sie sie zurück. Pflanzen, die Sie nicht umtopfen, düngen Sie 1x mit
Azet DüngeSticks oder regelmäßig mit BioTrissol Plus BlumenDünger.
Praxis-Tipp: Bekämpfen Sie Schild-, Woll- oder Blattläuse und andere Schädlinge mit
Spruzit SchädlingsSpray*oder Spruzit Schädlingsfrei*.
Vollwertkost für starke Pflanzen
Die meisten Gartenpflanzen treiben zurzeit kräftig aus. Um gesund zu wachsen, brauchen Gemüse und Obst, ebenso wie Ihre Zierpflanzen jetzt eine Düngung. Mit Azet GartenDünger versorgen Sie Ihre Pflanzen vollwertig – in dem organischen Volldünger sind alle notwendigen Nährstoffe für Wachstum, Blüte und Geschmack enthalten. Ihre Rhododendren, Heide und Azaleen versorgen Sie mit dem Azet RhododendronDünger.
Schnakenlarven fressen jetzt an Rasenwurzeln
Wenn sich im Rasen trockene, braune Flecken zeigen, befinden sich häufig die schiefergrauen, beinlosen Schnakenlarven (Tipula) im Boden an den Wurzeln und fressen diese ab. Die jungen Tipulalarven bis maximal 1,5 cm Körperlänge lassen sich durch den Einsatz von Nützlingen (SC-Nematoden) im Mai und ab Juli bis September bekämpfen. Sie erhalten die Nematoden über unser Bestell-Set Nützlinge für Großflächen, die Packung reicht für 100 m2 Behandlungsfläche oder alternativ über unser Bestell-Set Nützlinge gegen Bodenschädlinge, ausreichend für 20 m2.

 April 2017 -2

Dickmaulrüssler erwachen aus der Winterruhe

Bald kann man erste buchtenartige Fraßspuren der Käfer an jungen Blättern beobachten. Aktive Larven des Schädlings (weiß mit braunem Kopf, ca. 1cm lang) sind schon in Kübeln und Beeten in der Erde zu finden. Ab Ende April ist der Einsatz von nützlichen HM-Nematoden gegen diese Larven möglich. Die HM-Nematoden werden über ein Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach

Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.

       Erste kleine Schnecken sind unterwegs!

Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol Schneckenkorn* oder alternativ Ferramol Schneckenkorn compact* ausbringen. So werden schon die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden entstehen. Unsere Ferramol Produkte sind nicht schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere Gartennützlinge. Ferramol können Sie in Gemüse und Obst ohne Wartezeiten anwenden.

       Birnengitterrost: Jetzt schon handeln!

Der Birnengitterrost ist eine Pilzerkrankung. Diese verursacht im Sommer orange Flecken auf den Birnenblättern und überwintert danach auf Wacholderpflanzen. Am Wacholder führt der Rostpilz im April zu schleimigen, aufgequollenen Ästen (am Wacholder ist der Pilz nicht bekämpfbar!). Von hier aus werden die jungen Birnenblätter infiziert. Vitalisieren Sie die Birnen daher ab dem Erscheinen der Blätter 4x im Abstand von je 7 – 10 Tagen mitNeudo-Vital Obst-Spritzmittel.

       Unkraut in Beeten und unter Hecken

Im Frühling wächst auch das Unkraut und insbesondere der Giersch im Garten wieder kräftig. Sobald das Unkraut ca. 10 cm hoch gewachsen ist, setzt man Finalsan UnkrautFrei Plus* oder Finalsan GierschFrei* ein. Für eine gute Wirkung werden die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. Finalsan wird nicht über die Rinde von Gehölzen aufgenommen und kann daher gut unter Hecken angewendet werden. Bereits nach kurzer Zeit kann man die behandelte Fläche wieder bepflanzen.

     Probleme mit Kleidermotten?

Die Larven der Kleidermotten fressen Löcher in Textilien tierischen Ursprungs, geschädigt werden z.B. Wolle, Seide, Federn und Pelze. Befallene Textilien können heiß gebügelt werden (min. 60°C) oder auch 1 Woche bei - 18°C in den Gefrierschrank gelegt werden. Der Kleiderschrank wird gründlich gereinigt, auch die Fugen und Schraublöcher werden kontrolliert. Zur Vorbeugung eines weiteren Befalls verwenden Sie unsere Permanent KleidermottenKlebefalle. Zusätzlich können Sie Ihre Textilien mit Permanent MottenschutzSpray Neem** behandeln. So schützen Sie Ihre Textilien mit einem natürlichen Wirkstoff bis zu 4 Monate vor weiteren Schäden. Wichtig: Unsere Nützlinge, die EF-Schlupfwespen, sind nicht wirksam gegen Kleider- oder Speisemotten und können nur gegen den Pflanzenschädling Weiße Fliege eingesetzt werden!

April 2017

Der Rasen braucht jetzt dringend Nährstoffe
Mit dem Frühlingswetter fällt gelblicher Rasen besonders ins Auge. Nach dem feucht-milden Winter sind alle Nährstoffvorräte im Boden verbraucht. Schnelle Abhilfe schafft eine Düngung mit dem organischen Azet RasenDünger. Gleichzeitig stärken Sie Wurzeln und Bodenleben mit dem Neudorff Terra Preta BodenAktivator. Beide Produkte können direkt nacheinander ausgebracht werden.
Ist der Rasen nicht nur gelblich, sondern auch noch mit Moos und Unkraut durchsetzt, düngen Sie den feuchten Rasen mit unserem RasenDünger SPEZIAL 5PLUS1. Wurzeln und Bodenleben werden auch hierbei zusätzlich mit dem Neudorff Terra Preta BodenAktivator gestärkt. Kahle Stellen im Rasen lassen sich 14 Tage später mit der Aussaat (an frostfreien Tagen) von unserer Rasenreparatur LückenLos beseitigen. Alle unsere Rasenprodukte sind nicht schädlich für Haustiere, der Rasen kann sofort nach dem Ausbringen wieder betreten werden.
Rosenpflege
Schneiden Sie Ihre Rosen zum Zeitpunkt der Forsythienblüte und entfernen Sie dabei erfrorene, kranke und schwache Triebe. Im Anschluss versorgen Sie die Rosen mit Azet RosenDünger. Azet RosenDünger enthält neben allen wichtigen Nährstoffen zusätzlich Bodenorganismen und MyccoVital (Mykorrhiza-Pilze), welche das Wachstum besonders fördern. Geschädigte Pflanzen versorgen Sie regelmäßig mit dem Homöopathischen Rosen-Elixier – für eine baldige Erholung und schöne Rosenblüten.
Diagnose-Tipp: Verschiedene Rosenerkrankungen überwintern auf der Rinde der Rosentriebe. Sie erkennen z.B. Grauschimmel und Sternrußtau an roten Flecken, Echten Mehltau an weißen Belägen. Alle Triebe mit sichtbaren Befallszeichen entfernen, nicht kompostieren. Pflanzen nach dem Schnitt mit Neudorff BioKraft Vitalkur für Rosen vitalisieren.
Jetzt die Wildgärtnermischungen aussäen!
Ab April können die meisten der WildgärtnerGenuss oder WildgärtnerFreude Mischungen an frostfreien Tagen ins Freiland gesät werden. Die Aussaat erfolgt entweder direkt ins Beet oder in Kübel und Balkonkästen. Anschließend das Saatgut nicht austrocknen lassen.
Viele „Schwarze Fliegen“ über der Topferde, Aussaaten und im Zimmer?
Die lästigen, erwachsenen Trauermücken („Schwarze Fliegen“) sind für Pflanzen nicht direkt schädlich. Im Gegensatz dazu fressen die Larven der Insekten in der Topferde die Wurzeln. Jungpflanzen und Aussaaten können daraufhin absterben. Besonders in warmer, feuchter Erde ist die Entwicklung der Schädlinge optimal. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken setzen Sie Gelb-Sticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit SF-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten.

 Februar 2017

Orchideenpflege im Winter
Im Winter warm stehende Orchideen werden alle 8 Wochen mit unserem BioTrissol Plus OrchideenDünger versorgt. Ab März wird wieder im 4-wöchigen Rhythmus gedüngt. Überschüssiges Gießwasser sollte immer sofort entfernt werden, da Orchideenwurzeln sehr empfindlich auf Staunässe reagieren. Zusätzlich empfehlen wir besonders bei geschwächten (z.B. durch Wurzelschäden) oder krankheitsanfälligen Pflanzen unsere
Neudorff BioKraft Vitalkur für Orchideen. Das Spray enthält Pflanzenextrakte und Harnstoff. Damit werden das vitale Wachstum und die Blütenbildung gefördert. Orchideen bevorzugen eine hohe Luftfeuchte, deshalb die Blätter in der Wachstumsphase alle 1-2 Wochen und in der Ruhephase alle 2-3 Wochen mit der Vitalkur besprühen. Die BioKraft Vitalkur ist unbedenklich für Mensch und Haustier.
Ratten und Mäuse haben sich stark vermehrt
Die weit verbreiteten Schädlinge treten zurzeit massiv in Häusern, Garagen etc. auf. Zur Bekämpfung setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder** ein. Diese hochattraktiven Köder wirken sicher gegen Ratten und Mäuse.
Praxis-Tipp: Um die Vergiftung von Haustieren zu vermeiden, dürfen Ratten- und Mäuseköder nur verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan Köderboxen.
Blätter mit klebrigem Belag?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und
in der Umgebung befallener Zimmerpflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge.
Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei* ein. Alternativ können Sie unser Neem Plus Schädlingsfrei* einsetzen. Es enthält zwei natürliche Wirkstoffe, Neem und Rapsöl. Das Mittel ist nicht bienengefährlich und gut pflanzenverträglich. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich von allen Seiten benetzen, Behandlung nach Packungsangabe wiederholen.
Blätter von Zimmerpflanzen glänzen silbrig?
Dieses Symptom deutet auf einen Befall mit Thripsen hin. Winzige, schwarze Kottröpfchen auf den Blattunterseiten sind ein weiterer typischer Hinweis auf diesen Schädling. Thripse sind ca. 1 mm lang, ähneln Gewitterfliegen und leben versteckt. Die Larven auf den Blättern sind durchscheinend, erwachsene Tiere oft gestreift. Bei geringem Befall setzen Sie Nützlinge (Florfliegenlarven) ein. Ist der Befall schon weit fortgeschritten, sind mehrere Spritzungen mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit Schädlingsfrei* notwendig.
Alternativ können Sie Neem Plus Schädlingsfrei* einsetzen. Das Mittel ist außerdem zugelassen gegen Blattläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen an Zierpflanzen.
Behandeln Sie jeweils Blattober- und unterseiten gründlich und wiederholen die Behandlung entsprechend der Gebrauchsanweisung.

Januar 2017

Flöhe im Haus?
Haustiere können auch im Winter Flöhe mit in die Wohnung bringen. In unseren warmen Räumen können sich die Flöhe dann gut vermehren. Bei einem Befall ist die Behandlung der gesamten Umgebung der Haustiere besonders wichtig. Gleichzeitig mit der Behandlung der Haustiere setzen Sie dafür in den Wohnräumen den Permanent Floh- & UngezieferRaumVernebler** und/oder das Permanent Floh- & UngezieferFrei** ein. Gründliches Saugen vor dem Einsatz regt die Flohpuppen zum Schlüpfen an und verbessert die Wirkung deutlich. In der Regel ist nach 14 Tagen eine weitere Behandlung notwendig. Die enthaltenen Wirkstoffe Natur-Pyrethrum und Methopren stellen bei korrektem Einsatz keine Gefahr für Mensch und Haustier dar.
Gefahr für Fichten auch im Winter!
Sitka-Fichtenläuse überwintern als erwachsene Tiere auf Fichten. Schon bei Temperaturen über 5°C saugen die Tiere an den Nadeln. Zur Befallsfeststellung führen Sie jetzt eine Klopfprobe durch. Finden Sie mehr als 5 grüne Läuse in der Probe, spritzen Sie umgehend mit Neudosan Neu Blattlausfrei* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Behandeln Sie die Bäume dabei besonders gründlich im Inneren. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden. Beide Produkte wirken schon bei Temperaturen über 5°C.
Praxis-Tipp Klopfprobe:
Ein weißes Din A4-Blatt Papier wird im Baum innen unter einen Zweig gehalten. Den Zweig
dann auf das Blatt klopfen, so dass die Läuse herunterfallen.
Wildtiere im Garten?
Rehe wagen sich zur Nahrungssuche im Winter sogar in Gärten vor. Sehr gerne fressen sie Rinde und Knospen von jungen Bäumen. Um Schäden zu vermeiden, spritzen Sie jetzt WildStopp* auf gefährdete Pflanzen. Als Barriere gegen Rehe wird WildStopp in rund 1 m Höhe wie ein „Duftband“ auf die Pflanzen rund um den Garten, bzw. in Zulaufrichtung, gesprüht. Der natürliche Wirkstoff Blutmehl hält Rehe und Kaninchen zuverlässig auch bei niedrigen Temperaturen von behandelten Pflanzen fern. Die Wirkung hält im Winter über 4 – 6 Monate an.
Immer wieder: Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich erfolgreich mit einer vitalisierenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 10°C liegen. Spritzen Sie dann regelmäßig bis zum Austrieb bei entsprechender Wetterlage mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.

 

 Dezember 2016

Zimmerpflanzen kontrollieren
Bei trockener Heizungsluft werden Zimmerpflanzen schnell von Spinnmilben befallen. Die winzigen, gelb-rötlich gefärbten Schädlinge sind meist auf den Blattunterseiten längs der Blattadern zu finden. Auf den Blättern sieht man feine, gelbe Pünktchen. Vorbeugend gegen Spinnmilbenbefall erhöhen Sie zunächst die Luftfeuchtigkeit. Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit Schädlingsfrei* ein. Beide Produkte wirken sowohl gegen erwachsene Spinnmilben wie auch gegen deren Eier. Ebenfalls abgetötet werden weitere Schädlinge, z.B. Schild-, Woll- oder Blattläuse. Alternativ können Sie unser Neem Plus Schädlingsfrei* an Zimmerpflanzen gegen Spinnmilben, Thripse, Weiße Fliegen, Schild-, Woll- und Blattläuse einsetzen.
So machen Sie den Rasen winterfest
Nutzen Sie frostfreie Tage um das restliche Laub vom Rasen zu entfernen. Idealerweise nehmen Sie das Laub mit dem Rasenmäher auf (ideale Schnitthöhe ca. 4 cm). Die Gräser bekommen nun genug Licht und Luft und sind gut vor Pilzerkrankungen wie Schneeschimmel geschützt. Die Laub-Gras-Mischung lässt sich sehr gut kompostieren oder als Beetabdeckung nutzen. Auf zu sauren Böden ist jetzt die Erhaltungskalkung mit Azet VitalKalk möglich. Mit Hilfe des pH-Bodentests lässt sich der Kalkbedarf in wenigen Minuten ermitteln.
Frostfreie Tage eignen sich zur Obstbaumpflege!
Im Sommer breiten sich oft unbemerkt Erkrankungen wie Obstbaumkrebs und Rotpustelkrankheit in Ihren Bäumen und Sträuchern aus – erst jetzt nach dem Laubfall werden sie sichtbar. Schneiden Sie alle mit Wucherungen und roten Pusteln befallenen Zweige bei trockener, frostfreier Witterung bis ins gesunde Holz zurück. Lassen Sie beim Schneiden keine Aststummel stehen. Die Gartenscheren oder Sägen sollten anschließend desinfiziert werden, um eine Verschleppung der Erkrankungen zu vermeiden.
Dazu bieten wir jetzt unser neues NeudoClean HygieneSpray** an. Es entfernt 99,9% aller Bakterien, Pilze und Viren in 30 Sekunden. Die Werkzeuge werden gründlich eingesprüht und anschließend sollte der Belag trocknen können. Verstreichen Sie größere Wunden mit Malusan Wundverschluss. Entfernen Sie jetzt ebenfalls alle Fruchtmumien aus den Bäumen. So können die dort anhaftenden Sporen der Pilzerkrankungen nicht im Baum überdauern – die Befallsgefahr im nächsten Jahr wird deutlich verringert.
Endlich keine verharzten Gartenscheren mehr in der Adventszeit!
In der Adventszeit werden für floristische Zwecke Nadelgehölze beschnitten, um mit dem Grün Kränze und Gestecke herzustellen oder um Zweige für Bodenvasen zu schneiden. Die verwendeten Gartenscheren und Werkzeuge sind anschließend oft mit klebrigem Harz versehen, welches sich schlecht entfernen lässt. Durch unser neues NeudoClean HarzlöseSpray können die Werkzeuge jetzt ganz leicht gereinigt werden – einfach einsprühen, kurz einwirken lassen und dann abwischen!

November2016

Schulungstermine 2016/2017: bei Neudorff noch Plätze frei!
Wir bieten noch Plätze an für Pflanzenschutz-Sachkunde-Schulungen, Auffrischungslehrgänge für
Inhaber des Pflanzenschutz-Sachkundenachweises und für die Neudorff-Produktschulungen. Sie sind
online buchbar unter: http://www.neudorff-handel.de/schulungen.html
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Laub fällt jetzt in großer Menge
Frisches Laub ist ein wertvoller Rohstoff. Im Thermokomposter „Neudorff DuoTherm“ 530 L wird aus
Laub bis zum Frühjahr ein hochwertiger Bodenverbesserer. Nehmen Sie das auf dem Rasen liegende
Laub mit dem Rasenmäher auf - so wird es in einem Arbeitsgang zerkleinert und mit nährstoffreichem
Grasschnitt gemischt. Impfen Sie die Mischung beim Einfüllen in den „Neudorff DuoTherm“ mit
Radivit Kompost-Beschleuniger. Nach 3 Wochen mischen Sie alles noch mal durch. Bis zum Frühjahr
ist das Material dann zu frischem Mulchkompost verrottet.
Igel brauchen ein sicheres Winterquartier
Igel sind im Garten wichtige Helfer bei der Regulierung von Schädlingen wie Schnecken und
Insekten, denn diese sind ihre wichtigste Nahrung. Stellen Sie dem Igel daher als „Dankeschön“ jetzt
das Igelhaus in einem ruhigen Winkel des Gartens auf und füllen es mit trockenem Laub, Stroh oder
Heu. So laden Sie den Igel ein, den Winter gut geschützt in Ihrem Garten zu verbringen.
Igelhaus: Rückzugs- und Überwinterungsquartier für Igel. Mit wetterfestem Dach und einem
Labyrintheingang zum Schutz vor Katzen. 6-teiliger Bausatz inkl. Werkzeug. Gut geeignet als
Weihnachtsgeschenk für Gartenliebhaber.
Trauermücken fliegen wieder
Die lästigen, im Zimmer umherfliegenden, erwachsenen Trauermücken („Schwarze Fliegen“) sind für
Pflanzen nicht schädlich. Im Gegensatz dazu führen die Larven der Insekten in der Topferde zu
erheblichen Wurzelschäden. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken setzen Sie Gelb-
Sticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit SF-Nematoden, erhältlich
über das Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten. Zusätzlich halten Sie die Pflanzen trockener
und gießen möglichst nur von unten.
Ratten und Mäuse haben sich stark vermehrt
Die weit verbreiteten Schädlinge treten zurzeit massiv in Häusern, Garagen etc. auf, um dort zu
überwintern. Zur Bekämpfung setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder** ein. Diese
hochattraktiven Köder mit einem Wirkstoff neuester Generation wirken sicher gegen Ratten und
Mäuse. Um die Vergiftung von Haustieren zu vermeiden, dürfen Ratten- und Mäuseköder nur
verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan Köderboxen.

Oktober 2016

Kübelpflanzen schädlingsfrei einräumen!
Auch im Oktober können sich Schädlinge noch auf den Pflanzen ausbreiten. Überprüfen Sie jetzt alle
Kübelpflanzen intensiv auf Schädlingsbefall - besonders Spinnmilben sind derzeit zu finden.
Befallszeichen sind feine, helle Pünktchen auf den Blättern und winzige Spinnmilben auf den
Blattunterseiten. Behandeln Sie die Pflanzen jetzt noch mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit
Schädlingsfrei*. Durch die schnelle und sichere Wirkung kommen die Pflanzen ohne Befall ins
Winterquartier. Beide Produkte wirken zusätzlich gegen verschiedene andere Schädlinge an
Kübelpflanzen, wie Blatt-, Schild- und Wollläuse.
Ist Unkrautbekämpfung mit Finalsan jetzt noch möglich?
Ja - denn Finalsan UnkrautFrei Plus* und Finalsan GierschFrei* wirken auch im Herbst bei
Temperaturen von 5 -10° C gut gegen verschiedene Unkräuter. Spritzen Sie immer die gesamte
Pflanze bei trockenem Wetter gründlich ein – bereits nach kurzer Zeit ist das Unkraut komplett braun
und trocken. Haustiere können behandelte Flächen sofort nach dem Antrocknen wieder betreten.
Angefressene Blätter an Bäumen im Frühjahr und Sommer?
Verursacher der Schäden waren häufig kleine, grüne Frostspannerraupen. Nach dem Fraß lassen
diese sich zu Boden fallen und verpuppen sich dort. Bald, nach dem ersten Frost, schlüpfen die
Weibchen dieses Schädlings aus dem Boden. Zur Eiablage kriechen die flügellosen Tiere am Stamm
empor. Legen Sie jetzt vor dem ersten Frost einen Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme -
so verhindern Sie die Eiablage an den Knospen. Besonders Pflanzen, die in diesem Jahr befallen
waren, sollten unbedingt rechtzeitig geschützt werden. Frostspanner befallen verschiedene Arten von
Zier- und Obstgehölzen (z.B. Kirschbäume).
Trockenheitsschäden an Gehölzen durch Hitze im August/September
Viele Bäume und Sträucher haben stark unter der Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen
gelitten und deswegen ihre braun-verfärbten Blätter vorzeitig abgeworfen. Vermeiden Sie bei Hitze
den Gehölzschnitt, da dieser die Verbrennung der Blätter fördert. Gießen Sie Ihre Gehölze in solchen
Trockenperioden regelmäßig 1x pro Woche mit 10-20 L Wasser pro qm. Immergrüne Gehölze werden
auch in winterlichen Trockenperioden an frostfreien Tagen gegossen. Ein hoher Humusgehalt des
Bodens kann Wasser länger speichern, bringen Sie deshalb regelmäßig unseren Neudorff Terra
Preta BodenAktivator aus. Auf sandigen Böden setzen Sie zusätzlich den Bentonit
SandbodenVerbesserer ein. Die Tonminerale in Bentonit können Wasser und Nährstoffe gut binden.
Eine reine Kalium-Düngung im Oktober mit unserem organischen Azet Aroma & Stark Dünger fördert
neben der Frosthärte auch die Trockenheitsresistenz der Gehölze.

September 2016

Jetzt noch Dickmaulrüssler bekämpfen!
Bis Ende des Monats ist es noch möglich, die Larven des Dickmaulrüsslers (weiß, mit braunem Kopf,
ohne Beine, ca. 1cm lang) im Boden mit den HM-Nematoden zu bekämpfen. Die HM-Nematoden
werden über ein Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach Erhalt die Nematoden in Wasser
einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.
Herbstrasendüngung/Nachsaat jetzt möglich
Der September ist der optimale Monat zum Nachsäen geschädigter Rasenflächen. Kahle Stellen
zunächst gut lockern und unsere anwendungsfertige Rasenreparatur LückenLos ausstreuen. Neben
dem Saatgut bringen Sie dabei den Bodenverbesserer Terra preta und Azet RasenStartDünger aus.
Die Düngerbestandteile sind rein organisch – so besteht keine Verbrennungsgefahr und die
keimenden Gräser bekommen sofort die nötigen Nährstoffe.
Alle weiteren Rasenflächen düngen Sie im September mit Azet HerbstRasenDünger. Flächen mit
Bodenverdichtungen oder Trockenschäden erhalten zur Bodenverbesserung Neudorff Terra Preta
BodenAktivator.
Praxis-Tipp Diagnose:
Geschwächte Rasenflächen werden häufig von Rotspitzigkeit befallen. Erkennbar ist diese
Pilzerkrankung an fleckenweise abgestorbenen, oft rot gefärbten Grashalmen. Bei
Feuchtigkeit bildet sich ein rosafarbenes, flockiges Pilzgeflecht. Zur Bekämpfung des Pilzes ist
kein Pflanzenschutzmittel zugelassen. Durch eine optimale Rasenpflege (wie beschrieben)
wird die Pilzerkrankung jedoch zurück gedrängt.
Obst fault am Baum?
Ein Befall mit Monilia-Fruchtfäule führt zu ringförmigen, grau-braunen Faulstellen an z.B. Äpfeln,
Birnen oder Pflaumen. Entfernen Sie sichtbar befallene Früchte immer sofort. Vitalisieren Sie die
Bäume ab sofort mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für
Pilzkrankheiten. Die Behandlungen sollten bis zur Ernte regelmäßig durchgeführt werden. Neudo-
Vital hat keine Wartezeit bis zur Ernte.
Mehltaubefall an Stauden nimmt zu
Echter Mehltau bildet einen weißen Belag auf Blättern, Blüten und Stängeln verschiedener Stauden.
Befallenes Gewebe stirbt häufig ab. Bei starkem Befall müssen Sie die Pflanzen zurückschneiden.
Spritzen Sie die Stauden anschließend mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Die Behandlung
wiederholen Sie nach 7 – 10 Tagen.
Neudorffs Schulungstermine stehen fest!
Das Schulungsprogramm und die Termine der Saison 2016/17 für unsere Pflanzenschutz-
Sachkunde-Schulungen, Auffrischungslehrgänge für Inhaber des Pflanzenschutz-
Sachkundenachweises und für die Neudorff-Produktschulungen stehen fest und können jetzt gebucht werden.

Augsut 2016

Aktuell sind viele Wespen unterwegs
Aufgrund des reichen Nahrungsangebotes und hoher Temperaturen haben sich Wespenvölker gut entwickelt. Bekämpfen Sie die Wespennester mit Permanent Wespen- & UngezieferSchaum** oder Permanent Wespen TURBOSpray** an Stellen, wo sie dem Menschen gefährlich werden. Die beste Anwendungszeit ist morgens früh vor Beginn des Wespenfluges. Um Wespen vom Tisch weg zu locken, stellen Sie die Permanent WespenFalle mit dem Permanent WespenFallen Lockstoff auf.
Permanent Wespen TURBOSpray: Bekämpft schnell und zuverlässig Wespen aus sicherer Entfernung. Sprüht bis zu 4 m weit. Erreicht so auch Nester an schwer zugänglichen Stellen.
Nadelgehölze machen momentan Probleme
Seit dem Frühjahr werden überall Nadelgehölze (bes. Thuja und Scheinzypresse) braun. Schädlinge oder Krankheiten sind aber meist nicht zu entdecken. Ursache für das Verbräunen und Absterben sind häufig Standortprobleme und Witterungsschäden - viele Pflanzen müssen ersetzt werden. Schon beim (Nach-) Pflanzen (am besten im Herbst) können Sie späteren Problemen vorbeugen durch:
 Gründliche Bodenlockerung – das Pflanzloch sollte doppelt so tief und breit wie der Ballen sein
 Zugabe von Neudorff Terra Preta BodenAktivator für dauerhafte Bodenverbesserung und Azet KoniferenDünger für gleichmäßige Nährstoffversorgung
 Gründliches Einwässern und wöchentliches Gießen bei Trockenheit in den ersten Monaten
Praxis-Tipp Diagnose: Auf trockenen, warmen Standorten treten häufig Spinnmilben auf. An den Nadeln sehen Sie dann kleine, gelbe Aufhellungen. Spinnmilben an Nadelgehölzen bilden keine Spinnweben und sind nur mit der Lupe zu finden. Zur Bekämpfung können Sie die Produkte Spruzit Schädlingsfrei* oder Neudosan Neu Blattlausfrei* einsetzen.
Pilze auf dem Rasen
Die zurzeit herrschenden, warm-feuchten Bedingungen fördern das Wachstum von Hutpilzen auf dem Rasen. Die meist braun-grauen oder auch weißen Pilze wachsen auf Holzresten im Boden (z.B. alten Baumwurzeln) oder auf Rasenfilz. Geschwächte Grasnarben mit Nährstoff- und Bodenproblemen sind besonders anfällig. Versorgen Sie den Rasen daher jetzt bald mit Azet RasenDünger und Neudorff Terra Preta BodenAktivator. Entfernen Sie die Pilzfruchtkörper immer vor dem Mähen. Zur direkten Bekämpfung der Pilze sind keine Pflanzenschutzmittel zugelassen.
Sommerliches Wetter fördert Buchsbaumsterben
Behandeln Sie Ihren Buchs jetzt vorbeugend mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Um die Anfälligkeit der Pflanzen zu verringern, empfehlen wir, die Pflanzen nur von unten zu gießen und ausreichend zu düngen, z.B. mit Azet BuxusDünger.
Diagnose-Tipp: Buchsbaumsterben ist eine Pilzerkrankung, die zu braun-schwarzen
Flecken auf den Blättern führt. Auf der Blattunterseite erscheint ein weißer Belag und auf den
Trieben schwarze Striche. Die Pflanze verliert bald alle Blätter und stirbt ab.

 Juli 2016

Hellgrüner, wenig wüchsiger Rasen ?
Der Juli ist die wichtigste Wachstumszeit Ihrer Rasengräser. Ihr Rasen hat die Nährstoffe der
Frühjahrsdüngung verbraucht, die Gräser färben sich hellgrün - fleckig.
Schlecht versorgte Gräser werden bei feucht-warmem Wetter besonders anfällig für
Pilzerkrankungen, wie z.B. Echten Mehltau oder Rotspitzigkeit, die nun öfter beobachtet werden.
Düngen Sie daher jetzt den Rasen mit Azet RasenDünger für ein gesundes Wachstum nach.
Praxis-Tipp Diagnose: Echten Mehltau erkennen Sie an weißen, wattigen Belägen an den
Grashalmen. Bei der Rotspitzigkeit sieht man rötlich-wattige Auswüchse an den Gräsern. Zur
Bekämpfung der Pilze sind keine Pflanzenschutzmittel zugelassen. Eine ausgeglichene
Rasenpflege mit Azet RasenDünger und Neudorff Terra preta BodenAktivator (zur
Verbesserung der Bodenstruktur) verringert die Anfälligkeit der Gräser. In Trockenzeiten und
Hitzeperioden sollte der Rasen einmal pro Woche mit 10 L pro m2 gewässert werden,
möglichst morgens, damit die Gräser anschließend gut abtrocknen. Erkranktes Gras wird
ausgeharkt und die Lücken können Sie mit unserer Rasenreparatur LückenLos (nicht bei
Hitze) nachsäen.
Schaumartige Gebilde in den Pflanzbeeten oder im Rasen
Dabei handelt es sich um Schleimpilze (Myxomyceten). Sie ernähren sich von echten Pilzen,
Bakterien und Algen. Schleimpilze sind auf eine hohe Feuchtigkeit angewiesen, deshalb
verschwinden sie bei Trockenheit fast vollständig wieder. Bei Nässe bilden Schleimpilze begeißelte
Zellen aus, mit deren Hilfe sie sich fortbewegen können. Dadurch können sie andere Pilze
überwuchern und anschließend verdauen. Auch Pflanzen werden manchmal als Kletterhilfe genutzt.
Bekämpfungsmittel für diese Organismen gibt es nicht. Es ist auch nicht nötig, da sie keine Pflanzen
oder Tiere schädigen.
Rote Milben an Hauswänden oder Terrassenmöbeln
Die Rote Samtmilbe ist knall-rot gefärbt und krabbelt flink umher. Sie erbeutet kleinere Insekten und
deren Eier, deshalb ist diese Milbe nützlich. Die Rote Samtmilbe wird jedoch nicht an Mensch und
Haustier schädlich. Sie bevorzugt als Lebensraum sonnige und warme Trockenmauern, Steinplatten
und Wiesenflächen. Bei Sonnenschein ist sie auch auf Terrassen, Hauswänden und Gartenmöbeln
zu finden. Wird sie gequetscht, hinterlässt sie rote Flecken. Falls die Milbe lästig wird, können
betroffene Flächen mit dem Permanent UngezieferSpray** behandelt werden.
Weiße Fliegen im Gemüse
Viele Kohlarten im Freiland, aber auch Tomaten und Gurken im Gewächshaus, leiden jetzt unter dem
gefürchteten Schädling. Weiße Fliegen saugen an Blättern und Früchten und hinterlassen klebrige
Beläge. Auf diesen siedeln sich später schwarze Rußtaupilze an.
Bekämpfen Sie die Schädlinge in den kühlen Morgenstunden mit Neudosan Obst- & Gemüse-
SchädlingsFrei*. Spritzen Sie die Pflanzen von allen Seiten gründlich tropfnass ein. Die Behandlung
wird nach 5 – 7 Tagen wiederholt. Neudosan hat keine Wartezeit bis zur Ernte.

 

Tomaten und Kartoffeln stark bedroht durch Kraut- und Braun-/Knollenfäule
Tomaten und Kartoffeln werden nach den häufigen Regenfällen oft von Phytophthora infestans
befallen. Beide Pflanzenarten zeigen zuerst kleine, braune Flecken auf den unteren Blättern. Bald
darauf erscheinen auch auf den Stängeln, Früchten und Knollen schwarze Flecken und die Pflanzen
sterben ab. Vergessen Sie deshalb nicht, die Spritzungen mit Atempo Kupfer-Pilzfrei* oder Cueva
Pilzfrei* fortzuführen. Bereits befallene Blätter entfernen Sie sofort. Die Behandlung muss jeweils
nach 10-14 Tagen wiederholt werden. Bei Tomaten kann alternativ auch Fungisan Rosen- und
Gemüse-Pilzfrei* gespritzt werden.
Bei Weinreben breiten sich Echte und Falsche Mehltau-Pilze massiv aus !
Beim Echten Mehltau zeigt sich ein weißer, mehliger Belag auf den Blattoberseiten und befallene
Früchte sind ebenfalls mit einem weißen Belag versehen. Später platzen die Trauben auf und
vertrocknen. Beim Falschen Mehltau zeigen sich zunächst gelbe Flecken auf der Blattoberseite,
später ist ein weiß-grauer Schimmelrasen auf der Unterseite erkennbar. Die Trauben werden auch
mit dem Schimmelrasen befallen. Sie trocknen später ein, sind braun und werden zu „Lederbeeren“.
Die Spritzungen gegen Echten und Falschen Mehltau werden mit Atempo Kupfer-Pilzfrei* oder Cueva
Pilzfrei* bei Austrieb begonnen und bei feucht-warmen Wetter regelmäßig wiederholt. Die letzte
Spritzung erfolgt 35 Tage vor der Ernte.
Sonnenbrand an Beerenobst nach der kurzen Hitzeperiode
Die hellen, beigefarbenen, wie gekochten Stellen an den Beeren werden von Hitze und starker
Sonneneinstrahlung verursacht. Der Schaden tritt sehr häufig an Stachelbeeren, Brombeeren,
Himbeeren und Johannisbeeren auf. Besonders dann zeigen sich solche Verbrennungen, wenn der
Himmel über einen längeren Zeitraum wolkig und bedeckt ist und das Wetter plötzlich zu intensiver
Sonneneinstrahlung in Verbindung mit Hitze wechselt. Verhindern Sie das mit dem lockeren und
luftigen Auflegen eines textilen Schattiergewebes oder durch das Aufstellen eines Sonnenschirms.
Die verbrannten Früchte schmecken leider nicht mehr und sollten kompostiert werden, da sie sonst
schnell schimmeln.
Fleckige und abgefallene Rosenblätter ?
Nach dem warm-feuchten Wetter der letzten Wochen breiten sich Rosenkrankheiten, wie Sternrußtau
aus. Die Blätter bekommen zunächst dunkle Flecken, die wie zerlaufene Tinte aussehen. Bei starkem
Befall vergilben die Blätter und fallen ab. Kahle Stängel bleiben übrig. Entfernen Sie zunächst
befallenes Laub und schneiden erkrankte Triebe zurück. Spritzen Sie dann mit Fungisan Rosen- und
Gemüse-Pilzfrei*. Um einen gesunden Neuaustrieb zu fördern, empfehlen wir unseren Azet
RosenDünger.

Juni 2016

Unbekannter „Schädling“ und verkräuselte Blätter?
Massiver Blattlausbefall hat in den letzten Wochen bei vielen Pflanzen zu verkräuselten, eingerollten
Blättern geführt. Gleichzeitig haben sich inzwischen aber auch die Nützlinge stark vermehrt. So
tauchen verstärkt schwarz-orange gefärbte, ca. 5 mm große Tiere in und an den eingerollten Blättern
auf. Es handelt sich um Larven oder Puppen von Marienkäfern, die oft für Schädlinge gehalten
werden. Die Puppen kleben an Blättern und Früchten. Aus den Puppen schlüpfen später die
erwachsenen Käfer. Marienkäfer ernähren sich von den Blattläusen, daher nicht vernichten.
Braun glänzende Käfer auf dem Rasen
Der Flug der Gartenlaubkäfer hat begonnen. Die ca. 1,5 cm großen Käfer fliegen vom Rasen los und
können an umliegenden Büschen und Bäumen beträchtlichen Fraßschaden anrichten. Bekämpfen
Sie bei starkem Befall die Käfer mit Spruzit Schädlingsfrei*. Bevor die Käfer losfliegen, legen sie
bereits Eier in den Rasenboden. Etwa 6 Wochen später finden sich dort Engerlinge (der „Nachwuchs“
der Käfer), welche Rasenwurzeln fressen. Der Rasen stirbt flächenweise ab. Kontrollieren Sie ab Juli
regelmäßig den Rasen. Beim ersten Auftreten von weißen, max. 1,5 cm langen Engerlingen setzen
Sie zur Bekämpfung HM-Nematoden ein.
Mückenplage nach starken Regenfällen erwartet
Nach den starken Regenfällen und schwül-warmen Wetter im Mai/Juni vermehren sich Stechmücken
schnell. Dazu nutzen sie Pfützen, Regentonnen und Gartenteiche. Beugen Sie jetzt mit dem
biologischen Präparat StechmückenFrei** vor. Es wirkt auch gegen Larven anderer Mücken wie z.B.
Kriebel- und Tigermücken. Das Präparat enthält als Wirkstoff Bacillus thuringiensis israelensis.
StechmückenFrei wird oberflächlich ausgebracht. Die Larven der Stechmücken sterben innerhalb
kurzer Zeit ab. Die Wirkung von StechmückenFrei hält bis zu 4 Wochen an. Andere
Wasserbewohner, wie z. B. Fische, Kröten, Frösche, Insekten und andere Tiere werden durch das
Präparat nicht gefährdet. Auch Haustiere können das behandelte Wasser trinken. Pflanzen werden
durch das Mittel ebenfalls nicht geschädigt. Das behandelte Wasser kann auch zum Gießen
verwendet werden.
Jetzt Maden in Äpfeln und Pflaumen vorbeugen!
Von Mai bis August fliegen die Kleinschmetterlinge des Apfel- und Pflaumenwicklers die jungen
Früchte an, um dort Eier abzulegen. Die schlüpfenden Maden fressen sich dann in die Früchte ein.
Später verlassen die Maden die herabgefallenen Früchte und erklimmen den Baum erneut, um sich in
Rindenritzen zu verpuppen. Unser ObstmadenFanggürtel wird ab Juni bis September um den Stamm
des Obstbaumes befestigt. Im Fanggürtel finden die Maden gute Unterschlupfmöglichkeiten und
können dort bequem abgesammelt und vernichtet werden. Die idealen Ergänzungen bei Apfel- und
Pflaumenwicklerbefall sind das Aufhängen der Neudomon ApfelmadenFalle bzw. der Neudomon
PflaumenmadenFalle. Dabei handelt es sich um Lockstofffallen, mit denen die männlichen Falter
gefangen werden.

Ameisen überall!
Derzeit ist die aktivste Zeit der Ameisenstaaten. Ameisen laufen auf Nahrungssuche über Terrassen,
Wege und auch durch Innenräume. Gegen störende Ameisen verwenden Sie auf Wegen und Plätzen
Loxiran-S- Ameisenmittel**. Um auch die tiefer liegenden Nestbereiche gut zu erreichen, führen Sie
am besten abends oder früh morgens Gießbehandlungen in die Nester durch. In Innenräumen setzen
Sie das Loxiran AmeisenBuffet** oder die Loxiran AmeisenKöderdose** ein. Beide Produkte enthalten
einen natürlichen Köderwirkstoff mit großer Lockwirkung.
Madiges Obst – Kirschessigfliege bedroht Früchte!
Seit einigen Jahren befällt die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) reifendes Obst in ganz
Deutschland. Diese ca. 3 mm große, braun-rot gefärbte Fruchtfliegenart wurde in den letzten Jahren
in Europa eingeschleppt. Befallen werden gesunde, reifende Früchte, wie z.B. Kirschen, Erdbeeren,
Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, rote Weintrauben. Auch Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen und
Mirabellen zählen zum Wirtspflanzenkreis. Die Kirschessigfliege überwintert als erwachsenes Tier in
der Bodenstreu. Ab Ende März beginnt der Flug der erwachsenen Kirschessigfliege, die Fruchtfliegen
können 8-13 Generationen im Laufe der Saison bilden. Das Weibchen belegt eine Frucht meist mit
mehreren Eiern, aus denen bereits 1-2 Tage später die Larven schlüpfen. Die Verpuppung kann in
der Frucht oder im Boden stattfinden. Die Kirschessigfliege meidet trockene und sonnige Bereiche.
Sorgen Sie deshalb durch regelmäßigen Schnitt der Obstgehölze für möglichst gute Belichtung und
Durchlüftung. Vorbeugend können kleinere Pflanzenbestände, wie Erdbeeren und anderes
Beerenobst, sowie kleine Bäume nach Blütenende mit unserem SchädlingsschutzNetz eingenetzt
werden, die Fliegen können hierbei nicht durchdringen. Das Netz (Maschenweite 0,8 x 0,8 mm) sollte
erst zur Ernte wieder entfernt werden. Bereits befallenes Obst muss umgehend in die Mülltonne
entsorgt werden. Zur Bekämpfung gibt es momentan leider keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel.
Für gesunde Tomaten
Tomatenpflanzen werden im Laufe der Saison häufig von der Kraut- und Braunfäule befallen. Die
Tomatenfäule ist zuerst an kleinen, braunen Flecken auf den unteren Blättern zu erkennen. Bald
darauf erscheinen auch auf den Früchten schwarze Flecken und die Pflanze stirbt ab. Spritzen Sie ab
Mitte Juni vorbeugend mit Atempo Kupfer-Pilzfrei*, Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei* oder
Cueva Pilzfrei*. Bereits befallene Blätter entfernen Sie sofort. Die Behandlung muss nach 10-14
Tagen wiederholt werden.
Rhododendren haben kaum geblüht
Viele Rhododendronknospen sind durch eine Pilzerkrankung abgestorben. Der Schadpilz wird von
der Rhododendronzikade übertragen. Unter den Blättern finden Sie jetzt die grün-roten, sehr aktiven
Zikaden. Im August legen die Schädlinge ihre Eier in die Knospenschuppen ab. In die Einstichstellen
dringt der Pilz ein – die Knospe stirbt ab. Bekämpfen Sie jetzt die Zikade, um den Knospenschaden
zu verhindern. Spritzen Sie bei Befall mit Spruzit Schädlingsfrei*. Die Spritzung erfolgt in den frühen
Morgenstunden und wird bei Bedarf wiederholt. Befallene Knospen brechen Sie jetzt vorsichtig aus.

 

Mai 2016

Buchsbaumsterben
Seit längerer Zeit breitet sich in vielen Buchspflanzungen mit großer Geschwindigkeit das
Buchsbaumsterben aus. Befallene Pflanzenteile müssen gründlich entfernt werden. Behandeln Sie
Ihren Buchs jetzt vorbeugend mit Fungisan Rosen-und Gemüse-Pilzfrei*.
Praxis-Tipp Diagnose: Buchsbaumsterben ist eine Pilzerkrankung, die zu braunen
Flecken auf den Blättern führt. Auf der Blattunterseite erscheint ein weißer Belag und auf den
Trieben schwarze Striche. Die Pflanze verliert bald alle Blätter und stirbt ab.
Buchsbaumzünsler
Verursacher sind die Raupen des Buchsbaumzünslers. Die 4-5 cm langen, grün-schwarzen Raupen
fressen zunächst versteckt im Inneren des Buchsbaumes, bald darauf sind aber die kompletten
Buchsbaumtriebe kahl. Der Schädling entwickelt mehrere Generationen im Jahr. Kontrollieren Sie
daher den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei
Befall sofort mit Spruzit Schädlingsfrei*/**, mit Spruzit SchädlingsSpray*/** oder mit Raupenfrei
Xentari*/**. Sobald der Spritzbelag trocken ist, können Kinder und Haustiere wieder zu den
behandelten Pflanzen gelassen werden.
Rosenkrankheiten jetzt vorbeugen!
Feuchtwarmes Wetter bietet ideale Infektionsbedingungen für Pilzerkrankungen. Da die wichtigsten
Erkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub
überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Vitalisieren Sie die Rosen jetzt
vorbeugend mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel oder Neudo-Vital Rosen-Spray. Vitale Pflanzen sind
weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Bei Befallsbeginn spritzen Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-
Pilzfrei*.
Praxis-Tipp Diagnose: Rosenblätter rollen sich ein?
In den Blättern findet sich jedoch kein sichtbarer Schädling. Verursacher ist die Rosen-
Blattrollwespe. Entsorgen Sie befallene Blätter. Spritzungen sind nicht sinnvoll, da die
Schädlinge nicht direkt getroffen werden können.
Große, schwarze, käferartige Insekten auf der Terrasse?
Bei den Insekten handelt es sich um sogenannte Baum- oder Rindenläuse, die ursprünglich von nahe
stehenden Nadelgehölzen stammen. Diese bis zu 5 mm großen Läuse sind sehr auffällig und werden
zunächst oft für Käfer oder Spinnen gehalten. Typisch ist das massenhafte Auftreten an Zweigen und
Stämmen von Nadelgehölzen. Besonders bei Zypressengewächsen wie Lebensbaum,
Scheinzypresse und Wacholder kann es zusätzlich zu vertrocknenden und absterbenden Zweigen
kommen.
Befallene Nadelgehölze sowie Jungpflanzen sollten Sie mit Spruzit Schädlingsfrei* gegen die
Baumläuse behandeln. Spritzen Sie mit hohem Druck besonders auch das Gehölzinnere und
wiederholen Sie die Behandlung nach 5 - 7 Tagen. Spruzit Schädlingsfrei enthält als Wirkstoffe Natur-
Pyrethrum und Rapsöl.

 Mai 2016

Ameisen in Haus und Hof
Zurzeit finden sich im Haus, auf Terrassen und Wegen große Mengen von Ameisen. Nach dem
langen Winter suchen die Tiere jetzt dringend Nahrung. Daher setzen Sie jetzt In Innenräumen
besonders erfolgreich das Loxiran AmeisenBuffet# oder die Loxiran AmeisenKöderdose# ein. Beide
Produkte enthalten einen attraktiven Fraßlockstoff und einen natürlichen Wirkstoff. Der Wirkstoff wird
von den Ameisen in die Nester getragen und dort an junge Ameisen verfüttert.
Gegen Ameisen auf Wegen und Plätzen verwenden Sie Loxiran-S- Ameisenmittel#. Am
wirkungsvollsten ist die Gießbehandlung, da man so auch die tiefer liegenden Nestbereiche erreicht.
Rote „Beulen“ auf den Johannisbeerblättern ?
In den Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weißen Läuse haben als Eier auf den
Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen. Zur Bekämpfung der
Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei*/** oder Neudosan Obst- & Gemüse-
SchädlingsFrei*. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte
vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur
Bekämpfung von Blattläusen in anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.
Kübelpflanzenpflege
Sonne und Wärme regen das Wachstum der überwinternden Kübelpflanzen jetzt stark an. Stellen Sie
die Pflanzen in hellere Räume, unempfindliche Arten können schon in den Schatten ins Freie.
Pflanzen bei Frostgefahr wieder einräumen. Topfen Sie die Pflanzen je nach Bedarf in NeudoHum
BlumenErde um und schneiden Sie sie zurück. Pflanzen, die Sie nicht umtopfen, düngen Sie 1x mit
Azet DüngeSticks oder regelmäßig mit BioTrissol BlumenDünger.
Praxis-Tipp: Bekämpfen Sie Schild-, Woll- oder Blattläuse und andere Schädlinge mit
Spruzit SchädlingsSpray*oder Spruzit Schädlingsfrei*.
Vollwertkost für starke Pflanzen
Die meisten Gartenpflanzen treiben zurzeit kräftig aus. Um gesund zu wachsen, brauchen Gemüse
und Obst, ebenso wie Ihre Zierpflanzen jetzt eine Düngung. Mit Fertofit GartenDünger versorgen Sie
Ihre Pflanzen vollwertig – in dem organischen Volldünger sind alle notwendigen Nährstoffe für
Wachstum, Blüte und Geschmack enthalten. Ihre Rhododendren, Heide und Azaleen versorgen Sie
mit dem Azet RhododdendronDünger.
Jetzt den Giersch bekämpfen !
Im Mai treibt der Giersch im Garten kräftig aus. Setzen Sie gegen das Wurzelunkraut, wenn es 10 cm
hoch ist, Finalsan GierschFrei* oder Finalsan UnkrautFrei Plus* ein. Für eine gute Wirkung werden
die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. In beiden Produkten ist der Wirkstoff Pelargonsäure mit
einem Wachstumsregulator kombiniert. Die Pelargonsäure zerstört die grünen Pflanzenteile. Der
Wachstumsregulator wird in die Wurzeln transportiert. Dort wird der Wiederaustrieb der Wurzeln
wochenlang verhindert.

 

April 2016

Dickmaulrüssler erwachen aus der Winterruhe
Bald kann man erste buchtenartige Fraßspuren der Käfer an jungen Blättern beobachten. Aktive
Larven des Schädlings (weiß mit braunem Kopf, ca. 1cm lang) sind schon in Kübeln und Beeten in
der Erde zu finden. Ab Ende April ist der Einsatz von nützlichen HM-Nematoden gegen diese Larven
möglich. Die HM-Nematoden werden über ein Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach
Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.
Erste kleine Schnecken sind unterwegs!
Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große
Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol
Schneckenkorn* ausbringen. Alternativ kann auch unser neues Ferramol Schneckenkorn compact*
verwendet werden. Es ist besonders effektiv durch den doppelten Wirkstoffgehalt. So werden schon
die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden entstehen. Unsere Ferramol Produkte sind nicht
schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere Gartennützlinge. Ferramol können Sie in
Gemüse und Obst ohne Wartezeiten anwenden.
Birnengitterrost: Jetzt schon handeln!
Der Birnengitterrost ist eine Pilzerkrankung. Diese verursacht im Sommer orange Flecken auf den
Birnenblättern und überwintert danach auf Wacholderpflanzen. Am Wacholder führt der Rostpilz im
April zu schleimigen, aufgequollenen Ästen (am Wacholder ist der Pilz nicht bekämpfbar!). Von hier
aus werden die jungen Birnenblätter infiziert. Vitalisieren Sie die Birnen daher ab dem Erscheinen der
Blätter 4x im Abstand von je 7 – 10 Tagen mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.
Unkraut in Beeten und unter Hecken
Im Frühling wächst auch das Unkraut im Garten wieder kräftig. Sobald das Unkraut ca. 10 cm hoch
gewachsen ist, setzt man Finalsan UnkrautFrei Plus* oder Finalsan GierschFrei* ein. Für eine gute
Wirkung werden die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. Finalsan wird nicht über die Rinde von
Gehölzen aufgenommen und kann daher gut unter Hecken angewendet werden. Bereits nach kurzer
Zeit kann man die behandelte Fläche wieder bepflanzen.
Rasenneuanlage jetzt mit Neudorffs TerraVital Rasen-Saatgut
Zunächst wird der Boden gründlich gelockert, dabei werden Unkräuter, Wurzelreste und Steine
ausgelesen. Danach wird die Fläche eingeebnet. Bei sehr lehmigen Böden sollte zusätzlich die
NeudoHum RasenErde ausgebracht werden.
Für Rasenneuanlagen empfehlen wir unsere neuen TerraVital Rasen-Saatgutmischungen, die auf die
jeweiligen Bedürfnisse und Standortbedingungen angepasst sind. In den Rasen-Mischungen sind
neben Terra Preta auch Mykorrhiza-Pilze enthalten, diese fördern einen dauerhaft gesunden und
grünen Rasen. Nach der Aussaat düngen Sie mit unserem organischen Azet RasenStartDünger. Alle
unsere Rasenprodukte sind nicht schädlich für Haustiere.

März 2016

Obstbaumschnitt und Austriebsspritzung
Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt den Winterschnitt der Obstbäume vornehmen. Achten Sie
darauf, kranke Zweige und Fruchtmumien (Reste von Früchten) zu entfernen. Schnittmaßnahmen im
zeitigen Frühjahr dienen ganz besonders der Krankheitsvorsorge und der gesunden Ernte.
Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan Wundverschluss. Um
eine weitere Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, desinfizieren Sie regelmäßig die Werkzeuge
(z.B. mit Spiritus). Später können Sie an Obst- und Ziergehölzen die Austriebsspritzung mit Promanal
Neu Austriebsspritzmittel* vornehmen. Mit dieser Behandlung werden verschiedene, an der Pflanze
überwinternde Schädlinge erfasst. Der beste Zeitpunkt ist beim Aufbrechen der Knospen
(„Mausohrstadium“) gegeben. Vorhandene überwinternde Schädlinge werden durch den Ölfilm
erstickt.

Gelber Rasen voller Moos – was ist zu tun ?
Anhaltende Feuchtigkeit hat das Mooswachstum im Rasen über den Winter gefördert. Bekämpfen Sie
zunächst das Moos bei trockenen Bedingungen mit Finalsan RasenMoosfrei* – das Präparat wirkt
bereits ab 10°C. Abgestorbenes Moos können Sie bald darauf entfernen. Als nächstes bestimmen Sie
den pH-Wert mit dem pH-Bodentest – denn eine mögliche Ursache für das Mooswachstum ist neben
Staunässe, Nährstoff- und Lichtmangel, ein zu niedriger pH-Wert. Liegt der Wert unter 6,5 streuen Sie
Azet VitalKalk. Die Düngung mit Azet RasenDünger (verdrängt Moos langfristig) erfolgt dann ca. 2
Wochen später. Haustiere werden durch unsere Rasenpflegeprodukte nicht gefährdet. Nach dem
Ausbringen, bzw. Abtrocknen kann der Rasen sofort wieder betreten werden.
Ungebetene Mitbewohner auf dem Dachboden ?
Marder nutzen gerne Dachböden, Gartenhäuser und Garagen als Unterschlupf. Vor allem früh
morgens und abends verursachen die Tiere laute Krabbelgeräusche. Zudem verschmutzen sie die
Flächen mit Kot, Urin und mit den Kadavern der erbeuteten Tiere. Weiterhin können sie beträchtliche
Schäden am Dämmmaterial verursachen. Um die Tiere wirksam zu vertreiben, empfehlen wir unser
Marder- & Waschbär-Schreck**. Die Wirkung des Fernhaltemittels mit natürlichen Wirkstoffen beruht
auf unangenehmen Geruchs- und Geschmacksstoffen für die Tiere, auch Hunde und Katzen können
damit vertrieben werden. Das Mittel schadet den Tieren nicht. Von den Tieren beschmutzte Flächen
werden zunächst gründlich gereinigt, um die Markierungen zu entfernen. Anschließend wird am
besten im Streuverfahren das Marder- & Waschbär-Schreck** breitwürfig gemäß Gebrauchsanweisung
ausgestreut. Nach erfolgreicher Vergrämung sollten die Einschlupflöcher verschlossen
werden.
Jetzt die Zimmerpflanzen düngen
Mit dem zunehmenden Tageslicht beginnt nun wieder für die meisten Zimmerpflanzen die
Wachstumsphase. Dabei sind die Pflanzen für eine gesunde Entwicklung auf regelmäßige
Nährstoffgaben angewiesen. Für die Düngung können Sie unseren organischen Flüssigdünger
BioTrissol BlumenDünger einfach dem Gießwasser gemäß Packungshinweisen beimischen.
BioTrissol gibt es jetzt neu auch im praktischen 100 ml Dosierspender

Februar 2016

Neudorff möchte National Champion werden!
Aus 32.000 Unternehmen, die sich um den National Champion des European Business Award 2015/16
beworben haben, ist Neudorff in der Kategorie „Umwelt und Nachhaltigkeit" der Sieger. Eine hochkarätige Jury
aus 150 Juroren hat dafür gestimmt.
Damit wir auch noch Public Champion werden, brauchen wir Ihre Stimme. Jede Stimme zählt!! Für je 500
abgegebene Stimmen für Neudorff finanzieren wir für ein Jahr ein Pachtbeet im Urban Gardening-Projekt
„Himmelbeet" in Berlin. Damit ermöglichen wir Schulen, Kindergärten oder sozialen Einrichtungen, ein Jahr lang
mitten in Berlin zu Gärtnern. Vielen Dank für Ihre Stimme! Hier geht es direkt zum Film:
http://www.businessawardseurope.com/vote/category-new/germany

Ratten und Mäuse haben sich stark vermehrt
Die weit verbreiteten Schädlinge treten zurzeit massiv in Häusern, Garagen etc. auf. Zur Bekämpfung
setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder** ein. Diese hochattraktiven Köder mit einem Wirkstoff
neuester Generation wirken sicher gegen Ratten und Mäuse.
Praxis-Tipp: Um die Vergiftung von Haustieren zu vermeiden, dürfen Ratten- und
Mäuseköder nur verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan
Köderboxen.
=
Blätter von Zimmerpflanzen glänzen silbrig?
Dieses Symptom deutet auf einen Befall mit Thripsen hin. Winzige, schwarze Kottröpfchen auf den
Blattunterseiten sind ein weiterer typischer Hinweis auf diesen Schädling. Thripse sind ca. 1 mm lang,
ähneln Gewitterfliegen und leben versteckt. Die Larven auf den Blättern sind gelblich, erwachsene
Tiere oft dunkel gefärbt. Bei Befall spritzen Sie mehrfach mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit
Schädlingsfrei*. Das Mittel ist nicht bienengefährlich1 und gut pflanzenverträglich.
Alternativ können Sie unser neues Neem Plus Schädlingsfrei* einsetzen. Es enthält zwei
natürliche Wirkstoffe, Neem und Rapsöl. Das Mittel ist ebenfalls nicht bienengefährlich1 und
gut pflanzenverträglich. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich von allen Seiten benetzen,
Behandlung nach Packungsangabe wiederholen. Das Spritzmittel ist außerdem zugelassen
gegen Blattläuse, Schild- und Wollläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen an Zierpflanzen.
Gefahr für Fichten auch im Winter!
Sitka-Fichtenläuse überwintern als erwachsene Tiere auf Fichten. Schon bei Temperaturen über 5°C
saugen die Tiere an den Nadeln. Zur Befallsfeststellung führen Sie jetzt eine Klopfprobe durch.
Finden Sie mehr als 5 grüne Läuse in der Probe spritzen Sie umgehend mit Neudosan Neu
Blattlausfrei* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Behandeln Sie die Bäume dabei besonders gründlich im
Inneren. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden. Beide Produkte wirken schon
bei Temperaturen über 5°C. Klopfprobe: Ein weißes Din A4-Blatt Papier wird im Baum innen unter
einen Zweig gehalten. Den Zweig dann auf das Blatt klopfen, so dass die Läuse herunterfallen.

 

 Januar 2016

Flöhe im Haus ?
Haustiere können auch im Winter Flöhe mit in die Wohnung bringen. In unseren warmen Räumen
können sich die Flöhe dann gut vermehren. Bei einem Befall ist die Behandlung der gesamten
Umgebung der Haustiere besonders wichtig. Gleichzeitig mit der Behandlung der Haustiere setzen
Sie dafür in den Wohnräumen den Permanent Floh- & UngezieferRaumVernebler** und/oder das
Permanent Floh- & UngezieferFrei** ein. Gründliches Saugen vor dem Einsatz regt die Flohpuppen
zum Schlüpfen an und verbessert die Wirkung deutlich. In der Regel ist nach 14 Tagen eine weitere
Behandlung notwendig. Die enthaltenen Wirkstoffe Natur-Pyrethrum und Methopren stellen bei
korrektem Einsatz keine Gefahr für Mensch und Haustier dar.
Blätter mit klebrigem Belag ?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und
in der Umgebung befallener Zimmerpflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer
Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge.
Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Promanal Neu
Schild- und Wolllausfrei* ein.
Alternativ können Sie unser neues Neem Plus Schädlingsfrei* einsetzen. Es enthält zwei
natürliche Wirkstoffe, Neem und Rapsöl. Das Mittel ist nicht bienengefährlich und gut
pflanzenverträglich. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich von allen Seiten benetzen,
Behandlung nach Packungsangabe wiederholen.
Wildtiere im Garten ?
Rehe wagen sich zur Nahrungssuche im Winter sogar in Gärten vor. Sehr gerne fressen sie Rinde
und Knospen von jungen Bäumen. Um Schäden zu vermeiden spritzen Sie jetzt WildStopp* auf
gefährdete Pflanzen. Als Barriere gegen Rehe wird WildStopp in rund 1 m Höhe wie ein „Duftband"
auf die Pflanzen rund um den Garten, bzw. in Zulaufrichtung, gesprüht. Der natürliche Wirkstoff
Blutmehl hält Rehe und Kaninchen zuverlässig auch bei niedrigen Temperaturen von behandelten
Pflanzen fern. Die Wirkung hält im Winter über 4 – 6 Monate an.
Immer wieder: Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich erfolgreich mit einer
vitalisierenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die
Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon
stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 10°C liegen. Spritzen Sie daher regelmäßig bis
zum Austrieb bei entsprechender Wetterlage mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.

Dezember 2015

Zimmerpflanzen kontrollieren
Bei trockener Heizungsluft werden Zimmerpflanzen schne
ll von Spinnmilben befallen. Die winzigen,
gelb-rötlich gefärbten Schädlinge sind meist auf den B
lattunterseiten längs der Blattadern zu finden.
Auf den Blättern sieht man feine, gelbe Pünktchen. Vor
beugend gegen Spinnmilbenbefall erhöhen
Sie zunächst die Luftfeuchtigkeit. Zur Bekämpfung setzen
Sie Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit
Schädlingsfrei* ein. Beide Produkte wirken sowohl gege
n erwachsene Spinnmilben wie auch gegen
deren Eier. Ebenfalls abgetötet werden weitere Schädl
inge, z.B. Schild-, Woll- oder Blattläuse.
Alternativ können Sie unser neues Neem Plus Schädlingsfrei*
an Zimmerpflanzen gegen
Spinnmilben, Thripse, Weiße Fliegen, Schild-, Woll- und Blattläuse einsetzen.
Wühlmäuse schädigen besonders im Winter !
Daher ist jetzt die richtige Zeit Wühlmäuse zu bekämpfen. Mit der Sugan WühlmausFalle fangen Sie
ganzjährig die schädlichen Nager schnell und sicher ab.
Besonders im Winter legen Sie in den Gängen Quiritox
WühlmausKöder** aus. Der attraktive Köder
wird meist schnell angenommen. Verschließen Sie die Gänge nach
dem Ausbringen des Köders, bzw. dem Aufstellen der Falle unbedingt wieder licht-und luftdicht. Alternativ ist das Vertreiben derTiere mit dem WühlmausGas** ebenfalls eine erfolgreiche Methode. Mit dem WühlmausGas** lassen sich auch Maulwürfe vertreiben.
So machen Sie den Rasen winterfest
Nutzen Sie frostfreie Tage um das restliche Laub vom Rasen zu entfernen. Idealerweise nehmen Sie das Laub mit dem Rasenmäher auf (ideale Schnitthöhe ca.4 cm). Die Gräser bekommen nun genug
Licht und Luft und sind gut vor Pilzerkrankungen wie Schneeschimmel geschützt. Die Laub-Gras-Mischung lässt sich sehr gut kompostieren oder als Beetabdeckung nutzen.
Extra-Tipp:
Auf zu sauren Böden ist jetzt die Erhaltungskalkung mit Azet VitalKalk möglich.
Mit Hilfe des pH-Bodentestes lässt sich der Kalkbedarf in
wenigen Minuten ermitteln.

 November 2015

Pflanzenschutz-Sachkunde Auffrischung: bei Neudorff noch Restplätze frei!
Jeder sachkundige Mitarbeiter muss alle 3 Jahre an einer amtlich anerkannten Auffrischungsschulung
teilnehmen. Alle Mitarbeiter, die vor dem 14.2.2012 bereits sachkundig gewesen sind, müssen
bis zum 31.12.2015 an einer Fortbildung teilnehmen, um weiterhin Pflanzenschutzmittel verkaufen
zu dürfen. Neudorff bietet amtlich anerkannte Auffrischungsschulungen an, sie sind online
buchbar unter: http://www.neudorff-handel.de/schulungen.
Laub fällt jetzt in großer Menge
Frisches Laub ist ein wertvoller Rohstoff. Im Thermo-Komposter „Neudorff DuoTherm" wird aus Laub
bis zum Frühjahr ein hochwertiger Bodenverbesserer. Nehmen Sie das auf dem Rasen liegende Laub
mit dem Rasenmäher auf - so wird es in einem Arbeitsgang zerkleinert und mit nährstoffreichem
Grasschnitt gemischt. Impfen Sie die Mischung beim Einfüllen in den „Neudorff DuoTherm" mit
Radivit Kompost-Beschleuniger. Nach 3 Wochen mischen Sie alles noch mal durch. Bis zum Frühjahr
ist das Material dann zu frischem Mulchkompost verrottet.
Igel brauchen ein sicheres Winterquartier
Igel sind im Garten wichtige Helfer bei der Regulierung von Schädlingen wie Schnecken und
Insekten, denn diese sind ihre wichtigste Nahrung. Stellen Sie dem Igel daher als „Dankeschön" jetzt
das Igelhaus in einem ruhigen Winkel des Gartens auf und füllen es mit trockenem Laub, Stroh oder
Heu. So laden Sie den Igel ein, den Winter gut geschützt in Ihrem Garten zu verbringen.
Igelhaus: Rückzugs- und Überwinterungsquartier für Igel. Mit wetterfestem Dach und einem
Labyrintheingang zum Schutz vor Katzen. 6-teiliger Bausatz inkl. Werkzeug. Gut geeignet als
Weihnachtsgeschenk für Gartenliebhaber.
Trauermücken fliegen wieder
Die lästigen, im Zimmer umherfliegenden, erwachsenen Trauermücken („Schwarze Fliegen") sind für
Pflanzen nicht schädlich. Im Gegensatz dazu führen die Larven der Insekten in der Topferde zu
erheblichen Wurzelschäden. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken setzen Sie
Gelbsticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit SF-Nematoden, erhältlich
über das Bestell-Set „Nützlinge gegen Schädlinge". Zusätzlich halten Sie die Pflanzen trockener und
gießen möglichst nur von unten.
Ratten und Mäuse haben sich stark vermehrt
Die weit verbreiteten Schädlinge treten zurzeit massiv in Häusern, Garagen etc. auf, um dort zu
überwintern. Zur Bekämpfung setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder** ein. Diese
hochattraktiven Köder mit einem Wirkstoff neuester Generation wirken sicher gegen Ratten und
Mäuse. Um die Vergiftung von Haustieren zu vermeiden, dürfen Ratten- und Mäuseköder nur
verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan Köderboxen.

Oktober 2015

Kübelpflanzen schädlingsfrei einräumen !
Auch im Oktober können sich Schädlinge noch auf den Pflanzen ausbreiten. Überprüfen Sie jetzt alle
Kübelpflanzen intensiv auf Schädlingsbefall - besonders Spinnmilben sind derzeit zu finden.
Befallszeichen sind feine, helle Pünktchen auf den Blättern und winzige Spinnmilben auf den
Blattunterseiten. Behandeln Sie die Pflanzen jetzt noch mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit
Schädlingsfrei*. Durch die schnelle und sichere Wirkung kommen die Pflanzen ohne Befall ins
Winterquartier. Beide Produkte wirken zusätzlich gegen verschiedene andere Schädlinge an
Kübelpflanzen, wie Blatt-, Schild- und Wollläuse.
Ist Unkrautbekämpfung mit Finalsan jetzt noch möglich ?
Ja - denn Finalsan UnkrautFrei Plus* und Finalsan GierschFrei* wirken auch im Herbst bei
Temperaturen von 5 -10° C gut gegen verschiedene Unkräuter. Spritzen Sie immer die gesamte
Pflanze bei trockenem Wetter gründlich ein – bereits nach kurzer Zeit ist das Unkraut komplett braun
und trocken. Haustiere können behandelte Flächen sofort nach dem Antrocknen wieder betreten.
Kahlgefressene Bäume im Frühjahr und Sommer ?
Verursacher der Schäden waren häufig kleine, grüne Frostspannerraupen. Nach dem Fraß lassen
diese sich zu Boden fallen und verpuppen sich dort. Jetzt bald, nach dem ersten Frost, schlüpfen die
Weibchen dieses Schädlings aus dem Boden. Zur Eiablage kriechen die flügellosen Tiere am Stamm
empor. Legen Sie jetzt vor dem ersten Frost einen Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme -
so verhindern Sie die Eiablage an den Knospen. Besonders Pflanzen, die in diesem Jahr befallen
waren, sollten unbedingt rechtzeitig geschützt werden. Frostspanner befallen verschiedene Arten von
Zier- und Obstgehölzen.
Jetzt noch Schnecken bekämpfen und Eiablage verhindern !
In den Gärten sind dieses Jahr viele Nacktschnecken schädlich geworden. Solange es relativ mild
bleibt, können sich die Nacktschnecken weiter vermehren. Strenge Fröste überstehen
Nacktschnecken entweder als Wintereier oder auch als junge, bzw. erwachsene Schnecken, dazu
ziehen sie sich in Röhren oder in Hohlräume anderer Tiere im Boden zurück. Auch der
Komposthaufen ist im Inneren weitestgehend frostfrei und bei Schnecken zur Überwinterung und
Eiablage sehr beliebt. Bei milderen Temperaturen kommen die Schnecken wieder in die oberen
Bodenschichten zurück.
Damit Ihre Frühlingsblumen und Ihre Gemüsejungpflanzen im kommenden Frühjahr nicht von
Schnecken „überfallen" werden, empfehlen wir jetzt noch in den Beeten Ferramol Schneckenkorn*
oder Ferramol Schneckenkorn compact* zu streuen. So kann die Eiablage und die Überwinterung
verhindert werden. Ferramol* Produkte enthalten als Wirkstoff Eisen-Phosphat. Eisen-Phosphat
kommt auch in der natürlichen Umgebung im Boden vor. Zugelassen sind sie auch für den
ökologischen Landbau. Haustiere können sofort nach der Anwendung wieder in den Garten.

 August 2015

Aktuell sind viele Wespen unterwegs
Aufgrund des reichen Nahrungsangebotes und hoher Temperaturen haben
sich Wespenvölker gut entwickelt. Bekämpfen Sie die Wespennester mit Permanent Wespen- und UngezieferSchaum**
oder Permanent Wespen TURBOSpray** an Stellen, wo sie dem Menschen gefährlich werden. Die beste Anwendungszeit ist morgens früh vor Beginn des Wespenfluges. Um Wespen vom Tisch weg zu locken, stellen Sie die Permanent WespenFalle mit dem Permanent WespenFallen Lockstoff auf. Permanent Wespen TURBOSpray
: Bekämpft schnell und zuverlässig Wespen aus sicherer
Entfernung. Sprüht bis zu 4 m weit. Erreicht so auch Nester an schwer zugänglichen Stellen.
Nadelgehölze machen momentan Probleme
Seit dem Frühjahr werden überall Nadelgehölze (bes.Thuja und Scheinzypresse) braun. Schädlinge
oder Krankheiten sind aber meist nicht zu entdecken
. Ursache für das Verbräunen und Absterben sind häufig Standortprobleme und Witterungsschäden viele Pflanzen müssen ersetzt werden. Schon beim (Nach-) Pflanzen (am besten im Herbst) können Sie späteren Problemen vorbeugen durch:
Gründliche Bodenlockerung – das Pflanzloch sollte doppelt so tief und breit wie der Ballen sein Zugabe von Neudorff Terra preta BodenAktivator fü dauerhafte Bodenverbesserung und Azet KoniferenDünger für gleichmäßige Nährstoffversorgung
Gründliches Einwässern und wöchentliches Gießen bei Trockenheit in den ersten Monaten
Praxis-Tipp Diagnose:
Auf trockenen, warmen Standorten treten häufig Spinnmilben auf. An den Nadeln sehen Sie dann kleine, gelbe Aufhellungen. Spinnmilben an Nadelgehölzen bilden keine Spinnweben und sind nur mit der Lupe zu finden. Zur Bekämpfung können Sie die nicht bienengefährlichen Produkte Spruzit Schädlingsfrei* oder Neudosan Neu Blattlausfrei*
einsetzen.
Pilze auf dem Rasen
Die zur Zeit herrschenden, warm-feuchten Bedingungen fördern das Wachstum von Hutpilzen auf dem Rasen. Die meist braun-grauen oder auch weißen Pilze wachsen auf Holzresten im Boden (z.B. alten Baumwurzeln) oder auf Rasenfilz. Geschwächte Grasnarben mit Nährstoff- und Bodenproblemensind besonders anfällig. Versorgen Sie den Rasen da
her jetzt bald mit Azet RasenDünger und Neudorff Terra preta BodenAktivator. Entfernen Sie die Pilzfruchtkörper immer vor dem Mähen. Zur direkten Bekämpfung der Pilze sind keine Pflanzenschutzmittel zugelassen.
Pflanzenschutz-Sachkunde Auffrischung nicht vergessen!
Jeder sachkundige Mitarbeiter muss alle 3 Jahre an einer amtlich anerkannten Auffrischungsschulung teilnehmen.
Alle Mitarbeiter,die vor dem 14.2.2012 bereits sachkundig gewesen sind, müssen bis zum 31.12.2015 an einer Fortbildung
(Dauer: 4 Stunden) teilnehmen, um weiterhin Pflanzenschutzmittel verkaufen zu dürfen. Neudorff bietet amtlich anerkannte
Auffrischungsschulungen an, sie sind online buchbar unter:
http://www.neudorff-handel.de/schulungen.html

Juli 2015

Hellgrüner, wenig wüchsiger Rasen ?
Der Juli ist die wichtigste Wachstumszeit Ihrer Rasengräser. Ihr Rasen hat die Nährstoffe der
Frühjahrsdüngung verbraucht, die Gräser färben sich hellgrün - fleckig.
Schlecht versorgte Gräser werden besonders anfällig für Pilzerkrankungen, wie z.B. Echten Mehltau,
der jetzt öfter beobachtet wird. Düngen Sie daher den Rasen mit Azet RasenDünger für ein gesundes
Weiterwachsen jetzt nach.
Praxis-Tipp Diagnose: Echten Mehltau erkennen Sie an weißen, wattigen Belägen an den
Grashalmen. Zur Bekämpfung des Pilzes ist kein Pflanzenschutzmittel zugelassen.
Ausgeglichene Rasenpflege mit Azet RasenDünger und Neudorff Terra preta BodenAktivator
(zur Verbesserung der Bodenstruktur) verringert die Anfälligkeit der Gräser. In Trockenzeiten
und Hitzeperioden sollte der Rasen einmal pro Woche mit 10 L pro m2 gewässert werden,
möglichst morgens, damit die Gräser anschließend gut abtrocknen.
Überall Blattläuse !
Wegen des milden Winters sind viele Pflanzen im Garten stark mit Blattläusen befallen. Manche
Blattlausarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und andere Arten sind nicht besonders
wählerisch. Viele Blattlausarten überwintern an den jeweiligen Kulturpflanzen entweder als Ei oder als
erwachsene Laus, einige Arten wechseln während ihrer Entwicklung die Pflanzenart und bilden dann
geflügelte Stadien aus. Der Befall an den Pflanzen beginnt meist im Frühjahr. Die Läuse halten sich
überwiegend auf der Blattunterseite oder auch gerne an den Stängeln und an den jüngsten
Triebspitzen auf. Durch die Saugtätigkeit treten meist Blattdeformationen und klebrige
Honigtautropfen auf. Stark eingekräuselte Triebspitzen sollten entfernt werden, da die Läuse dort
durch eine Spritzung kaum noch zu erreichen sind. Zur Bekämpfung können Sie Spruzit
Schädlingsfrei*, Neudosan Neu Blattlausfrei*, Neudosan® Obst- & GemüseSchädlingsFrei* oder
Spruzit SchädlingsSpray* einsetzen. Neudosan hat bei Obst und Gemüse keine Wartezeit bis zur
Ernte. Spruzit hat bei Obst und Gemüse eine kurze Wartezeit von 3 Tagen, bei Salat und Kräutern 7
Tage Wartezeit bis zum Verzehr. Führen Sie die Behandlung abends durch (nicht bei Hitze!) und
spritzen Sie die Pflanzen tropfnass von allen Seiten ein. Die Blattunterseiten behandeln Sie
besonders gründlich. Die Spritzung sollte nach einer Woche wiederholt werden.
Fadenalgenteppiche im Teich
Fadenalgen sind ein Anzeiger für hohe Nährstoffgehalte, z.B. Phosphat. Bekämpfen Sie die Algen
jetzt einfach durch Aufstreuen von FadenalgenFrei**. Innerhalb von kurzer Zeit sind die
Algenteppiche abgestorben und werden abgefischt. Vorbeugend einige Tage später PhosphatFrei
und WasserKlar einsetzen und gegebenenfalls die Fischfütterung einschränken. FadenalgenFrei
vernichtet die Algen zuverlässig und schnell. Durch die Anwendung wird der Teich zusätzlich mit
Sauerstoff versorgt. Fische und auch wassertrinkende Haustiere werden durch die Behandlung mit
unseren Teichprodukten nicht gefährdet.

Juni 2015

Unbekannter „Schädling" und verkräuselte Blätter?
Massiver Blattlausbefall hat in den letzten Wochen bei vielen Pflanzen zu verkräuselten, eingerollten
Blättern geführt. Gleichzeitig haben sich inzwischen aber auch die Nützlinge stark vermehrt. So
tauchen verstärkt schwarz-orange gefärbte, ca. 5mm große Tiere in und an den eingerollten Blättern
auf. Es handelt sich um Larven oder Puppen von Marienkäfern, die oft für Schädlinge gehalten
werden. Die Puppen kleben an Blättern und Früchten. Marienkäfer ernähren sich von den Blattläusen,
daher nicht vernichten.
Braun glänzende Käfer auf dem Rasen
Der Flug der Gartenlaubkäfer hat begonnen. Die ca. 1,5 cm großen Käfer fliegen vom Rasen los und
können an umliegenden Büschen und Bäumen beträchtlichen Fraßschaden anrichten. Bekämpfen
Sie bei starkem Befall die Käfer mit Spruzit Schädlingsfrei*. Bevor die Käfer losfliegen, legen sie
bereits Eier in den Rasenboden. Etwa 6 Wochen später finden sich dort Engerlinge (der „Nachwuchs"
der Käfer), welche Rasenwurzeln fressen. Der Rasen stirbt flächenweise ab. Kontrollieren Sie ab Juli
regelmäßig den Rasen. Beim ersten Auftreten von weißen, max. 1,5 cm langen Engerlingen setzen
Sie zur Bekämpfung HM-Nematoden ein.
Himbeeren und Brombeeren mit orange-braunen Pusteln
In diesem Frühsommer sind viele Himbeeren und Brombeeren mit Rostpilzen befallen. Auf den
befallenen Blättern zeigen sich kleine orange Pusteln auf Blattober- und -unterseiten, manchmal auch
an den Ruten. Später entstehen braune Sporenlager auf der Blattunterseite, in denen die
Überwinterungssporen gebildet werden. Von diesen geht im nächsten Jahr eine Neuinfektion aus.
Stark befallene Blätter können vorzeitig abfallen. Entfernen Sie alle kranken Pflanzenteile in die
Mülltonne. Vitalisieren Sie die Pflanzen mit Neudo®-Vital Obst-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind
weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Benetzen Sie die Blattunterseiten dabei sehr sorgfältig. Die
Behandlung beginnen Sie im nächsten Jahr bereits kurz nach dem Austrieb und wiederholen diese
regelmäßig alle 7-10 Tage.
Jetzt Maden in Äpfeln und Pflaumen vorbeugen!
Von Mai bis August fliegen die Kleinschmetterlinge des Apfel- und Pflaumenwicklers die jungen
Früchte an, um dort Eier abzulegen. Die schlüpfenden Maden fressen sich dann in die Früchte ein.
Später verlassen die Maden die herabgefallenen Früchte und erklimmen den Baum erneut, um sich in
Rindenritzen zu verpuppen. Unser ObstmadenFanggürtel wird ab Juni bis September um den Stamm
des Obstbaumes befestigt. Im Fanggürtel finden die Maden gute Unterschlupfmöglichkeiten und
können dort bequem abgesammelt und vernichtet werden. Die idealen Ergänzungen bei Apfel- und
Pflaumenwicklerbefall sind das Aufhängen der Neudomon ApfelmadenFalle bzw. der Neudomon
PflaumenmadenFalle. Dabei handelt es sich um Lockstofffallen, mit denen die männlichen Falter
gefangen werden. Gegen Apfelwicklermaden kann zusätzlich das biologische Pflanzenschutzmittel
Granupom ApfelmadenFrei* gespritzt werden. Das Mittel ist nützlingsschonend und hat keine
Wartezeit bis zur Ernte.

 

Mai 2/2015

Rote „Beulen" auf den Johannisbeerblättern?
In den Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weiß-grünen Läuse haben als Eier auf den
Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen.
Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei*/** oder Neudosan Neu
Blattlausfrei*. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte
vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur
Bekämpfung von Blattläusen in anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.
Buchsbaum ohne Blätter?
Verursacher sind die Raupen des Buchsbaumzünslers. Die 4-5 cm langen, grün-schwarzen Raupen
fressen zunächst versteckt im Inneren des Buchsbaumes, bald darauf sind aber die kompletten
Buchsbaumtriebe kahl. Der Schädling entwickelt mehrere Generationen im Jahr. Kontrollieren Sie
daher den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei
Befall sofort mit Spruzit Schädlingsfrei*/**, mit Spruzit SchädlingsSpray*/**/*** oder mit Raupenfrei
Xentari*/**.
Rosenkrankheiten jetzt vorbeugen!
Feuchtwarmes Wetter bietet ideale Infektionsbedingungen für Pilzerkrankungen. Da die wichtigsten
Erkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub
überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Vitalisieren Sie die Rosen jetzt
vorbeugend mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel oder Neudo-Vital Rosen-Spray. Vitale Pflanzen sind
weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Bei Befallsbeginn spritzen Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-
Pilzfrei*.
Praxis-Tipp Diagnose: Rosenblätter rollen sich ein?
In den Blättern findet sich jedoch kein sichtbarer Schädling. Verursacher ist die Rosen-
Blattrollwespe. Entsorgen Sie befallene Blätter. Spritzungen sind nicht sinnvoll, da die
Schädlinge nicht direkt getroffen werden können.
Große, schwarze, käferartige Insekten auf der Terrasse?
Bei den Insekten handelt es sich um sogenannte Baum- oder Rindenläuse, die ursprünglich von nahe
stehenden Nadelgehölzen stammen. Diese bis zu 5 mm großen Läuse sind sehr auffällig und werden
zunächst oft für Käfer oder Spinnen gehalten. Typisch ist das massenhafte Auftreten an Zweigen und
Stämmen von Nadelgehölzen. Besonders bei Zypressengewächsen wie Lebensbaum,
Scheinzypresse und Wacholder kann es zusätzlich zu vertrocknenden und absterbenden Zweigen
kommen.
Befallene Nadelgehölze sowie Jungpflanzen sollten Sie mit Spruzit Schädlingsfrei* gegen die
Baumläuse behandeln. Spritzen Sie mit hohem Druck besonders auch das Gehölzinnere und
wiederholen Sie die Behandlung nach 5 - 7 Tagen. Spruzit Schädlingsfrei enthält als Wirkstoffe Natur-
Pyrethrum und Rapsöl und ist nicht bienengefährlich.

Mai 1/2015

Pflanzenschutz-Sachkunde, Frist läuft ab!
Vergessen Sie nicht, Ihre Pflanzenschutz-Sachkunde von Ihrer zuständigen Behörde neu
bescheinigen zu lassen. Alle sachkundigen Mitarbeiter müssen ihre alten Bescheinigungen (z.B.
anerkanntes Berufs- oder Studienabschlusszeugnis oder Zeugnis über bestandene
Sachkundeprüfung) bis spätestens zum 26.5.2015 in Kopie zusammen mit einem Antragsformular an
die zuständige Pflanzenschutzbehörde versenden. Der Antrag kann jetzt zentral für alle
Bundesländer unter www.pflanzenschutz-skn.de (im Menü „Antrag stellen ohne Registrierung"
auswählen) ausgefüllt und verschickt werden. Der Antrag mit der Sachkundekopie wird dann der
zuständigen Behörde automatisch zugeleitet und diese stellt entsprechend den neuen
Sachkundenachweis im Scheckkartenformat aus.
Nachsaat im Rasen ist jetzt möglich!
Der Rasenboden hat sich bereits gut erwärmt, so dass Lücken im Rasen (z.B. nach einer
Moosvernichtung) nachgesät werden können. Dazu können Sie unsere Rasenreparatur LückenLos
verwenden. Diese anwendungsfertige Spezialmischung enthält Rasensamen, den natürlichen
Bodenverbesserer Terra Preta und unseren organischen Azet RasenStartDünger mit
Mykorrhizapilzen. Zur Vorbereitung lockern Sie die kahlen Flächen gut auf. Im Anschluss streuen Sie
LückenLos gleichmäßig aus. Drücken Sie die Mischung mit einem Brett leicht an. Durch die
natürlichen Rohstoffe des Düngers besteht keine Verbrennungsgefahr. Anschließend wird die
Aussaatfläche gleichmäßig feucht gehalten. Der erste Schnitt des neu gesäten Rasens erfolgt, wenn
das Gras ca. 8 – 10 cm hoch ist.
Wichtig: Alle unsere Azet und Fertofit Dünger sind für Haus- und Wildtiere ungefährlich.
2. Rasendüngung ab Mai möglich, auch auf Flächen mit Mulchmähern und Mährobotern
Nach der ersten Düngung mit Azet RasenDünger im März/April, empfehlen wir im Mai/Juni die
Nachdüngung mit 50g pro m2 Azet RasenDünger, falls der Rasen blassgrün wird. Werden auf der
Rasenfläche Mulchmäher oder Mähroboter eingesetzt, sind nur 25g pro m2 Azet RasenDünger
erforderlich. Im September/Oktober wird der Azet HerbstRasenDünger ausgebracht, mit 50g pro m2.
Auch hierbei werden beim Einsatz von Mulchmähern oder Rasenrobotern nur 25g pro m2
ausgebracht.
Wildgärtner Samenmischungen jetzt noch aussäen!
Unsere neuen Samenmischungen WildgärtnerGenuss und WildgärtnerFreude mit heimischen,
samenfesten Wild- und Heilkräutern und Wildblumen können noch bis Ende Juni ausgesät werden
(Ausnahme: WildgärtnerGenuss, Vital-Salat, Aussaat August-September). Die Mischungen können in
Balkonkästen, Kübeln und auch im Garten ausgesät werden. Ernten Sie bei den WildgärtnerGenuss
Mischungen frische Kräuter oder pflücken Sie Ihren Blumenstrauß direkt vom Balkon. Erfreuen Sie sich an bunter Blütenpracht und schaffen Sie einen natürlichen Lebensraum für z.B. Wildbienen und Stieglitze!

April 2015

Dickmaulrüssler erwachen aus der Winterruhe
Bald kann man erste buchtenartige Fraßspuren der Käfer an jungen Blättern beobachten. Aktive
Larven des Schädlings (weiß mit braunem Kopf, ca. 1cm lang) sind schon in Kübeln und Beeten in
der Erde zu finden. Ab Ende April ist der Einsatz von nützlichen HM-Nematoden gegen diese Larven
möglich. Die HM-Nematoden werden über ein Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach
Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.
Erste kleine Schnecken sind unterwegs!
Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große
Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol
Schneckenkorn* ausbringen. Alternativ kann auch unser neues Ferramol Schneckenkorn compact*
verwendet werden. Es ist besonders effektiv durch den doppelten Wirkstoffgehalt. So werden schon
die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden entstehen.
Unsere Ferramol Produkte sind nicht schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere
Gartennützlinge.
Ferramol können Sie in Gemüse und Obst ohne Wartezeiten anwenden.
Birnengitterrost: Jetzt schon handeln!
Der Birnengitterrost ist eine Pilzerkrankung. Diese verursacht im Sommer orange Flecken auf den
Birnenblättern und überwintert danach auf Wacholderpflanzen. Am Wacholder führt der Rostpilz im
April zu schleimigen, aufgequollenen Ästen. Von hier aus werden die jungen Birnenblätter infiziert.
Vitalisieren Sie die Birnen daher ab dem Erscheinen der Blätter 4x im Abstand von je
7 – 10 Tagen mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.
Praxis-Tipp:
Der Pilz ist am Wacholder nicht zu bekämpfen. Befallene Äste an Wacholdersträuchern jetzt
ausschneiden oder Pflanzen ganz entfernen.
Achtung: Die Sporen des Pilzes können allergische Reaktionen hervorrufen. Beim Entfernen
daher einen Mundschutz tragen und Kinder von befallenen Pflanzen fernhalten.
Unkraut in Beeten und unter Hecken
Im Frühling wächst auch das Unkraut im Garten wieder kräftig. Sobald das Unkraut ca. 5-10 cm hoch
gewachsen ist, setzt man Finalsan UnkrautFrei Plus* oder Finalsan GierschFrei* ein. Für eine gute
Wirkung werden die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. Finalsan wird nicht über die Rinde von
Gehölzen aufgenommen und kann daher gut unter Hecken angewendet werden. Bereits nach kurzer
Zeit kann man die behandelte Fläche wieder bepflanzen.

Immer noch viele „Schwarze Fliegen"?
Die lästigen, im Zimmer umherfliegenden, erwachsenen Trauermücken („Schwarze Fliegen") sind für
Pflanzen nicht direkt schädlich. Im Gegensatz dazu fressen die Larven der Insekten in der Topferde
die Wurzeln. Jungpflanzen und Aussaaten können daraufhin absterben. Besonders in warmer,
feuchter Erde ist die Entwicklung der Schädlinge optimal. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken
setzen Sie Gelbsticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit SFNematoden,
erhältlich über das Bestell-Set „Nützlinge gegen Schädlinge".
Hauptthema der Pflanzendoktor-App: Zimmerpflanzenprobleme
In den letzten Wochen erreichen unseren Pflanzendoktor viele Anfragen zu braunen Blättern bei
Zimmerpflanzen. Unabhängig von der Art leiden viele Zimmerpflanzen unter Pflegeproblemen wie
veraltetem Substrat, Düngermangel oder Staunässe. Abhilfe schafft jetzt das Umtopfen in die torffreie
NeudoHum BlumenErde, wobei Sie braune, matschige Wurzeln entfernen. Gießen Sie am Anfang nur
mit wenig Wasser an, bei geschädigten Pflanzen verwenden Sie Algan Wachstumshilfe.
Pflanzen, deren Topf noch ausreichend groß ist, düngen Sie schnell und einfach mit den organischen
Azet DüngeSticks.
Rosenpflege
Schneiden Sie Ihre Rosen jetzt und entfernen Sie dabei erfrorene, kranke und schwache Triebe. Im
Anschluss versorgen Sie die Rosen mit Azet RosenDünger. Azet RosenDünger enthält neben allen
wichtigen Nährstoffen zusätzlich Bodenorganismen und MyccoVital (Mykorrhiza-Pilze), welche das
Wachstum besonders fördern. Geschädigte Pflanzen versorgen Sie regelmäßig mit dem
Homöopathischen Rosen-Elixier – für eine baldige Erholung und schöne Rosenblüten.
Diagnose-Tipp: Verschiedene Rosenerkrankungen überwintern auf der Rinde der
Rosentriebe. Sie erkennen z.B. Grauschimmel und Sternrußtau an roten Flecken, Echten
Mehltau an weißen Belägen. Alle Triebe mit sichtbaren Befallszeichen entfernen, nicht
kompostieren. Pflanzen nach dem Schnitt mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel vitalisieren.
Erste Arbeiten am Gartenteich
In Ihrem Teich erwacht langsam das Leben. Entfernen Sie Falllaub und abgestorbene Pflanzenreste.
Schneiden Sie Ziergräser am Teichrand zurück und lichten Sie Unterwasserpflanzen aus.
Vorhandene Bachläufe reinigen Sie sorgfältig von Algen und Schmutz. So verringern Sie die Gefahr
eines schnellen Algenwachstums.
Einige Tage nach der Reinigung bestimmen Sie die Wasserqualität mit dem WasserTest. Um den pHWert
zu optimieren und das Teichleben zu aktivieren setzen sie danach den WasserAktivator ein.
Produkt-Tipp:
WasserAktivator optimiert den pH-Wert und regt die Tätigkeit der Mikroorganismen an. So

März 2015

Schädlingsbefall wirksam vorbeugen: Die Austriebsspritzung
Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt an Obst- und Ziergehölzen die Austriebsspritzung mit
Promanal Neu Austriebsspritzmittel* vornehmen. Mit dieser Behandlung werden verschiedene, an der
Pflanze überwinternde Schädlinge erfasst. Der beste Zeitpunkt ist beim Aufbrechen der Knospen
(„Mausohrstadium“) gegeben. Vorhandene überwinternde Schädlinge werden durch den Ölfilm
erstickt.
=
Gelber Rasen voller Moos – was ist zu tun ?
Anhaltende Feuchtigkeit hat das Mooswachstum im Rasen über den Winter gefördert. Bekämpfen Sie
zunächst das Moos bei trockenen Bedingungen mit Finalsan RasenMoosfrei* – das Präparat wirkt
bereits ab 10°C. Abgestorbenes Moos können Sie bald darauf entfernen.
Als nächstes bestimmen Sie den pH-Wert mit dem pH-Bodentest – denn eine mögliche Ursache für
das Mooswachstum ist neben Staunässe, ein zu niedriger pH-Wert. Liegt der Wert unter 6,5 streuen
Sie Azet VitalKalk. Die Düngung mit Azet RasenDünger erfolgt dann ca. 2 Wochen später. Haustiere
werden durch Rasenpflegeprodukte von Neudorff nicht gefährdet. Nach dem Ausbringen, bzw.
Abtrocknen kann der Rasen sofort wieder betreten werden.
Ungebetene Mitbewohner auf dem Dachboden ?
Marder bevorzugen hauptsächlich Dachböden als Unterkunft aber auch Gartenhäuser, Schuppen und
Garagen werden gerne angenommen. Vor allem in den frühen Morgenstunden und abends
verursachen die nachtaktiven Tiere laute Kratz- und Krabbelgeräusche. Zudem verschmutzen sie die
Flächen mit Kot, Urin und mit den Kadavern der erbeuteten Tiere. Weiterhin können sie beträchtliche
Schäden am Isolier- und Dämmmaterial verursachen. Um die Tiere wirksam zu vertreiben, empfehlen
wir unser Marder- & Waschbär-Schreck**. Die Wirkung des Fernhaltemittels mit natürlichen
Wirkstoffen beruht auf unangenehmen Geruchs- und Geschmacksstoffen für die Tiere, auch Hunde
und Katzen können damit vertrieben werden. Das Mittel schadet den Tieren nicht. Von den Tieren
beschmutzte Flächen werden zunächst gründlich gereinigt, um die Markierungen zu entfernen.
Anschließend wird auf stark frequentierten Flächen am besten im Streuverfahren das Marder- &
Waschbär-Schreck** breitwürfig gemäß Gebrauchsanweisung ausgestreut. Nach erfolgreicher
Vergrämung sollten die Einschlupflöcher verschlossen werden.
Jetzt die Zimmerpflanzen düngen
Mit dem zunehmenden Tageslicht beginnt nun wieder für die meisten Zimmerpflanzen die
Wachstumsphase. Dabei sind die Pflanzen für eine gesunde Entwicklung auf regelmäßige
Nährstoffgaben angewiesen. Für die Düngung können Sie unseren organischen Flüssigdünger
BioTrissol BlumenDünger einfach dem Gießwasser gemäß Packungshinweisen beimischen.
Alternativ empfehlen wir unsere organischen Azet DüngeSticks, die Stäbchen sind einfach
anzuwenden und haben eine natürliche Langzeitwirkung. In den DüngeSticks sind zusätzlich

Februar 2015

 Obstbaumschnitt
Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt bis März den Winterschnitt der Obstbäume vornehmen.
Achten Sie darauf, kranke Zweige und Fruchtmumien (Reste von Früchten) zu entfernen.
Schnittmaßnahmen im Winter dienen ganz besonders der Krankheitsvorsorge und der gesunden
Ernte. Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan
Wundverschluss. Um eine weitere Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, desinfizieren Sie
regelmäßig die Werkzeuge (z.B. mit Spiritus).
Ratten und Mäuse haben sich stark vermehrt
Die weit verbreiteten Schädlinge treten zurzeit massiv in Häusern, Garagen etc. auf. Zur Bekämpfung
setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder** ein. Diese hochattraktiven Köder mit einem Wirkstoff
neuester Generation wirken sicher gegen Ratten und Mäuse.
Praxis-Tipp: Um die Vergiftung von Haustieren zu vermeiden, dürfen Ratten- und
Mäuseköder nur verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan
Köderboxen.
=
Blätter mit klebrigem Belag?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und
in der Umgebung befallener Zimmerpflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer
Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge.
Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Promanal Neu
Schild- und Wolllausfrei* ein.
Alternativ können Sie unser neues Neem Plus Schädlingsfrei* einsetzen. Es enthält zwei
natürliche Wirkstoffe, Neem und Rapsöl. Das Mittel ist nicht bienengefährlich und gut
pflanzenverträglich. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich von allen Seiten benetzen,
Behandlung nach Packungsangabe wiederholen.
=
Blätter von Zimmerpflanzen glänzen silbrig?
Dieses Symptom deutet auf einen Befall mit Thripsen hin. Winzige, schwarze Kottröpfchen auf den
Blattunterseiten sind ein weiterer typischer Hinweis auf diesen Schädling. Thripse sind ca. 1 mm lang,
ähneln Gewitterfliegen und leben versteckt. Die Larven auf den Blättern sind durchscheinend,
erwachsene Tiere oft gestreift. Bei geringem Befall setzen Sie Nützlinge (Florfliegenlarven) ein. Ist der
Befall schon weit fortgeschritten, sind mehrere Spritzungen mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit
Schädlingsfrei* notwendig.
Auch gegen Thripse können Sie alternativ Neem Plus Schädlingsfrei* einsetzen. Das Mittel ist
außerdem zugelassen gegen Blattläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen an Zierpflanzen.
Behandeln Sie jeweils Blattober- und unterseiten gründlich und wiederholen die Behandlung
entsprechend der Gebrauchsanweisung.

Januar 2015

Flöhe im Haus ?
Haustiere können auch im Winter Flöhe mit in die Wohnung bringen. In unseren warmen Räumen
können sich die Flöhe dann gut vermehren. Bei einem Befall ist die Behandlung der gesamten
Umgebung der Haustiere besonders wichtig. Gleichzeitig mit der Behandlung der Haustiere setzen
Sie dafür in den Wohnräumen den Permanent Floh- & UngezieferRaumVernebler** und/oder das
Permanent Floh- & UngezieferFrei** ein. Gründliches Saugen vor dem Einsatz regt die Flohpuppen
zum Schlüpfen an und verbessert die Wirkung deutlich. In der Regel ist nach 14 Tagen eine weitere
Behandlung notwendig. Die enthaltenen Wirkstoffe Natur-Pyrethrum und Methopren stellen bei
korrektem Einsatz keine Gefahr für Mensch und Haustier dar.
Gefahr für Fichten auch im Winter !
Sitka-Fichtenläuse überwintern als erwachsene Tiere auf Fichten. Schon bei Temperaturen über 5°C
saugen die Tiere an den Nadeln. Zur Befallsfeststellung führen Sie jetzt eine Klopfprobe durch.
Finden Sie mehr als 5 grüne Läuse in der Probe spritzen Sie umgehend mit Neudosan Neu
Blattlausfrei* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Behandeln Sie die Bäume dabei besonders gründlich im
Inneren. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden. Beide Produkte wirken schon
bei Temperaturen über 5°C.
Praxis-Tipp Klopfprobe:
Ein weißes Din A4-Blatt Papier wird im Baum innen unter einen Zweig gehalten. Den Zweig
dann auf das Blatt klopfen, so dass die Läuse herunterfallen.
Wildtiere im Garten ?
Rehe wagen sich zur Nahrungssuche im Winter sogar in Gärten vor. Sehr gerne fressen sie Rinde
und Knospen von jungen Bäumen. Um Schäden zu vermeiden spritzen Sie jetzt WildStopp* auf
gefährdete Pflanzen. Als Barriere gegen Rehe wird WildStopp in rund 1 m Höhe wie ein „Duftband“
auf die Pflanzen rund um den Garten, bzw. in Zulaufrichtung, gesprüht. Der natürliche Wirkstoff
Blutmehl hält Rehe und Kaninchen zuverlässig auch bei niedrigen Temperaturen von behandelten
Pflanzen fern. Die Wirkung hält im Winter über 4 – 6 Monate an.
Immer wieder: Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich erfolgreich mit einer
vitalisierenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die
Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon
stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 10°C liegen. Spritzen Sie daher regelmäßig bis
zum Austrieb bei entsprechender Wetterlage mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.

 

 

 

Juli 2014

Hellgrüner, wenig wüchsiger Rasen ?
Der Juli ist die wichtigste Wachstumszeit Ihrer Rasengräser. Ihr Rasen hat die Nährstoffe der
Frühjahrsdüngung verbraucht, die Gräser färben sich hellgrün - fleckig.
Schlecht versorgte Gräser werden besonders anfällig für Pilzerkrankungen, wie z.B. Rotspitzigkeit.
Düngen Sie daher den Rasen mit Azet RasenDünger für ein gesundes Weiterwachsen jetzt nach.
Praxis-Tipp Diagnose: Rotspitzigkeit erkennen Sie an rot gefärbten Grashalmen. Bei
Feuchtigkeit bildet sich ein rosafarbenes, flockiges Pilzgeflecht. Zur Bekämpfung des Pilzes ist
kein Pflanzenschutzmittel zugelassen. Ausgeglichene Rasenpflege mit Azet RasenDünger
und Azet RasenBodenAktivator (zur Verbesserung der Bodenstruktur) verringert die
Anfälligkeit der Gräser.
Kartoffeln vor Kahlfraß schützen
In vielen Gegenden sind die ersten schwarz-gelb gestreiften Kartoffelkäfer geschlüpft. Um einen
massiven Befall zu verhindern spritzen Sie die Kartoffeln, sobald Sie Käfer und Larven (gelb mit
schwarzen Punkten) sehen, mit Ultima Käfer- und Raupenfrei*. Bei der Behandlung achten Sie
darauf, dass alle Blätter von der Spritzbrühe getroffen werden.
Die Behandlung wird abends oder früh morgens durchgeführt. Eine Wiederholung der Spritzung ist
nur bei starkem Befall notwendig.
Ultima Käfer- und Raupenfrei: Der natürliche Wirkstoff Spinosad bekämpft sicher und
effektiv Kartoffelkäfer und deren Larven, Raupen an Kohl und Wein sowie Thrips an Zwiebeln.
Der Wirkstoff ist nützlingsschonend und auch im ökologischen Landbau zugelassen.
Achtung: Weiße Fliegen im Gemüse !
Viele Kohlarten im Freiland, aber auch Tomaten und Gurken im Gewächshaus, leiden jetzt unter dem
gefürchteten Schädling. Weiße Fliegen saugen an Blättern und Früchten und hinterlassen klebrige
Beläge. Auf diesen siedeln sich später schwarze Rußtaupilze an.
Bekämpfen Sie die Schädlinge in den kühlen Morgenstunden mit Neudosan Neu Blattlausfrei*.
Spritzen Sie die Pflanzen von allen Seiten gründlich tropfnass um die Schädlinge direkt zu treffen. Die
Behandlung wird nach 5 – 7 Tagen wiederholt. Neudosan Neu hat keine Wartezeiten.
Hortensien mit weißen Gebilden auf den Blättern
Dabei handelt es sich um Sackschildläuse (Pulvinaria). Auch Ulmen, Kastanien, Linden, Magnolien,
Ilex und Ahorn werden befallen. Die weiblichen Schildläuse sind bis 7 mm lang (Männchen bis 3 mm)
und bestehen aus einem braunen Schild, unter dem der charakteristische weiße Eisack aus
Wachswolle hervorquillt. Ab Mai - Juni werden Eier abgelegt. Wochen später schlüpfen die mobilen
Sackschildläuse, die weitere Pflanzen befallen. Die Überwinterung erfolgt im ersten Jugendstadium
auf den Zweigen. Bei der Behandlung mit Spruzit Schädlingsfrei*, werden die Schildläuse nach
eigenen Erfahrungen mit erfasst. Bei der Bekämpfung von überwinternden Spinnmilben mit Promanal
Austriebsspritzmittel* werden die Winterstadien der Läuse ebenfalls mit erfasst. Die Spritzungen mit
Promanal werden zum Zeitpunkt des Knospenschwellens durchgeführt.

 Juni 2014

Unbekannter „Schädling" und verkräuselte Blätter?
Massiver Blattlausbefall hat in den letzten Wochen bei vielen Pflanzen zu verkräuselten, eingerollten
Blättern geführt. Gleichzeitig haben sich inzwischen aber auch die Nützlinge stark vermehrt. So
tauchen verstärkt schwarz-orange gefärbte, ca. 5mm große Tiere in und an den eingerollten Blättern
auf. Es handelt sich um Larven oder Puppen von Marienkäfern, die oft für Schädlinge gehalten
werden. Die Puppen kleben an Blättern und Früchten. Marienkäfer ernähren sich von den Blattläusen,
daher nicht vernichten.
Braun glänzende Käfer auf dem Rasen
Auch der Flug der Gartenlaubkäfer (auch Junikäfer genannt) hat begonnen. Die ca. 1,5 cm großen
Käfer fliegen vom Rasen los und können an umliegenden Büschen und Bäumen beträchtlichen
Fraßschaden anrichten. Bekämpfen Sie bei starkem Befall die Käfer mit Spruzit Schädlingsfrei*.
Bevor die Käfer losfliegen legen sie bereits Eier in den Rasenboden. Etwa 6 Wochen später finden
sich dort Engerlinge (der „Nachwuchs" der Käfer), welche Rasenwurzeln fressen. Der Rasen stirbt
flächenweise ab. Kontrollieren Sie ab Juli regelmäßig den Rasen. Beim ersten Auftreten von
weißen, max. 1,5 cm langen Engerlingen setzen Sie zur Bekämpfung HM-Nematoden ein.
Weiße Beläge auf verschiedenen Blättern ?
Hier liegt eine Infektion mit Echten Mehltaupilzen vor. Besonders warm-feuchte Tage und kühle
Nächte können das Auftreten dieses Schadpilzes fördern. Der weiße, mehlartige Belag findet sich
auf den Blattoberseiten, Früchten oder Knospen. Befallene Pflanzenteile sterben meist ab. Zur
Bekämpfung spritzen Sie vorbeugend oder auch bei den ersten Befallssymptomen mehrfach mit
Netz-Schwefelit WG*, Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei* oder Cueva Pilzfrei*. Stark befallene
Pflanzenteile müssen entfernt werden.
Jetzt Maden in Äpfeln und Pflaumen vorbeugen!
Von Mai bis August fliegen die Kleinschmetterlinge des Apfel- und Pflaumenwicklers die jungen
Früchte an, um dort Eier abzulegen. Die schlüpfenden Maden fressen sich dann in die Früchte ein.
Später verlassen die Maden die herabgefallenen Früchte und erklimmen den Baum erneut, um sich in
Rindenritzen zu verpuppen.
Unser ObstmadenFanggürtel wird ab Juni bis September um den Stamm des Obstbaumes
befestigt. Im Fanggürtel finden die Maden gute Unterschlupfmöglichkeiten und können dort
bequem abgesammelt und vernichtet werden.
Die idealen Ergänzungen bei Apfel- und Pflaumenwicklerbefall sind das Aufhängen der Neudomon
ApfelmadenFalle bzw. der Neudomon PflaumenmadenFalle. Dabei handelt es sich um
Lockstofffallen, mit denen die männlichen Falter gefangen werden. Gegen Apfelwicklermaden kann
zusätzlich das biologische Pflanzenschutzmittel Granupom ApfelmadenFrei* gespritzt werden. Das
Mittel ist nützlingsschonend und hat keine Wartezeit bis zur Ernte.

Ameisen überall!
Derzeit ist die aktivste Zeit der Ameisenstaaten. Ameisen laufen auf Nahrungssuche über Terrassen,
Wege und auch durch Innenräume. Gegen störende Ameisen verwenden Sie auf Wegen und Plätzen
Loxiran-S- Ameisenmittel**. Um auch die tiefer liegenden Nestbereiche gut zu erreichen, führen Sie
am besten abends oder früh morgens Gießbehandlungen in die Nester durch.
In Innenräumen setzten Sie das Loxiran AmeisenBuffet** oder Loxiran AmeisenKöderdose** ein.
Beide Produkte enthalten einen natürlichen Köderwirkstoff mit großer Lockwirkung.
Rhododendren haben kaum geblüht
Landesweit sind viele Rhododendronknospen durch eine Pilzerkrankung abgestorben. Der Schadpilz
wird von der Rhododendronzikade übertragen. Unter den Blättern finden Sie jetzt die grün-roten, sehr
aktiven Zikaden. Anfang August legen die Schädlinge ihre Eier in die Knospenschuppen ab. In die
Einstichstellen dringt der Pilz bei feuchter Witterung ein – die Knospe stirbt ab. Bekämpfen Sie jetzt
die Zikade, um den Knospenschaden zu verhindern. Spritzen Sie bei Befall mit Spruzit
Schädlingsfrei* oder Spruzit SchädlingsSpray*. Die Spritzung erfolgt in den frühen Morgenstunden,
wenn die Tiere noch in Kältestarre sind und wird bei Bedarf wiederholt. Befallene Knospen brechen
Sie jetzt vorsichtig aus.
Für gesunde Tomaten
Viel Arbeit und trotzdem keine Tomatenernte? Tomatenpflanzen werden im Laufe der Saison häufig
von der Kraut- und Braunfäule befallen. Die Tomatenfäule ist zuerst an kleinen, braunen Flecken auf
den unteren Blättern zu erkennen. Bald darauf erscheinen auch auf den Früchten schwarze Flecken
und die Pflanze stirbt ab. Spritzen Sie ab Mitte Juni vorbeugend mit Atempo Kupfer-Pilzfrei*,
Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei* oder Cueva AF Tomaten-Pilzfrei*. Bereits befallene Blätter
entfernen Sie sofort. Die Behandlung muss nach 10-14 Tagen wiederholt werden.
Buchsbäume in Gefahr!
Seit ca. 2 Jahren breitet sich in vielen Buchspflanzungen mit großer Geschwindigkeit das
Buchsbaumsterben aus. Behandeln Sie Ihren Buchs jetzt vorbeugend mit Fungisan Rosen-und
Gemüse-Pilzfrei*. Um die Anfälligkeit der Pflanzen zu verringern, empfehlen wir, die Pflanzen nur
von unten zu gießen und Staunässe zu verhindern (z.B. durch Ausbringen von Azet
RasenBodenaktivator).
Praxis-Tipp Diagnose: Buchsbaumsterben ist eine Pilzerkrankung, die zu braunen
Flecken auf den Blättern führt. Auf der Blattunterseite erscheint ein weißer Belag und auf den
Trieben schwarze Striche. Die Pflanze verliert bald alle Blätter und stirbt ab.

Mai 2014

Buchsbaum ohne Blätter?
Verursacher sind die Raupen des Buchsbaumzünslers. Die 4-5 cm langen, grün-schwarzen Raupen
fressen zunächst versteckt im Inneren des Buchsbaumes, bald darauf sind aber die kompletten
Buchsbaumtriebe kahl. Der Schädling entwickelt mehrere Generationen im Jahr. Kontrollieren Sie
daher den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei
Befall sofort mit Spruzit Schädlingsfrei*/**, mit Spruzit SchädlingsSpray*/**/*** oder mit Raupenfrei
Xentari*/**.
Rosenkrankheiten jetzt vorbeugen!
Feuchtwarmes Wetter bietet ideale Infektionsbedingungen für Pilzerkrankungen. Da die wichtigsten
Erkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) an der Pflanze und dem Falllaub
überwintern, können schon die ersten Triebe infiziert werden. Vitalisieren Sie die Rosen jetzt
vorbeugend mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel oder Neudo-Vital Rosen-Spray. Vitale Pflanzen sind
weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Bei Befallsbeginn spritzen Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-
Pilzfrei*.
Praxis-Tipp Diagnose: Rosenblätter rollen sich ein?
In den Blättern findet sich jedoch kein sichtbarer Schädling. Verursacher ist die Rosen-
Blattrollwespe. Entsorgen Sie befallene Blätter. Spritzungen sind nicht sinnvoll, da die
Schädlinge nicht direkt getroffen werden können.
Viele Fraßschädlinge sind jetzt aktiv
Vor allem junge Blätter und Knospen stehen auf dem Speiseplan der verschiedenen Schadinsekten.
Obst- und Ziergehölze werden schnell intensiv befallen. Raupen verschiedener Arten, wie z.B.
Gespinstmotten oder Frostspanner sind im Moment die häufigsten Verursacher der Fraßschäden.
Die oft versteckt lebenden Schädlinge können junge Bäume in kurzer Zeit kahl fressen.
Zur Bekämpfung spritzen Sie sofort beim Auftreten mit Spruzit Schädlingsfrei*/** oder mit Raupenfrei
Xentari*/**. Beide Produkte haben eine breite Zulassung und sind nicht bienengefährlich.
Praxis-Tipp Diagnose:
Frostspannerraupen sind grün und haben eine typische Fortbewegungsweise: Sie „spannen"
sich und sehen dann aus wie ein umgekehrtes „U" (W). Gespinstmottenraupen sind meist
grün - schwarz, fressen zunächst offen und spinnen sich später zur Verpuppung ein.
Pocken oder Pusteln auf Pflanzen?
Verursacher für die verschiedenen Pocken und Verfärbungen sind oft Gallmilben. Die Milben selber
sind mikroskopisch klein und nicht mit bloßem Auge zu sehen. Oft finden sich aber auf den
Blattunterseiten filzige Beläge, z.B. bei der Pockenmilbe an Wein oder bei der Birnenpockenmilbe.
Häufig sind später nachtreibende Blätter wieder ohne Befall. Zurzeit können Sie diesen Schädling nur
noch durch Herauspflücken der Blätter bekämpfen. Im nächsten Jahr behandeln Sie die Pflanzen ab
Austriebsbeginn mehrfach mit Netz-Schwefelit WG*. Bei der Spritzung mit diesem
Pilzbekämpfungsmittel werden Gallmilben mit erfasst.
Ameisen in Haus und Hof
Zurzeit finden sich im Haus, auf Terrassen und Wegen große Mengen von Ameisen. Nach dem
langen Winter suchen die Tiere jetzt dringend Nahrung. Daher setzen Sie jetzt In Innenräumen
besonders erfolgreich das Loxiran AmeisenBuffet# oder die Loxiran AmeisenKöderdose# ein. Beide
Produkte enthalten einen attraktiven Fraßlockstoff und einen natürlichen Wirkstoff. Der Wirkstoff wird
von den Ameisen in die Nester getragen und dort an junge Ameisen verfüttert.
Gegen Ameisen auf Wegen und Plätzen verwenden Sie Loxiran-S- Ameisenmittel#. Am
wirkungsvollsten ist die Gießbehandlung, da man so auch die tiefer liegenden Nestbereiche erreicht.
Rote „Beulen“ auf den Johannisbeerblättern ?
In den Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weißen Läuse haben als Eier auf den
Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen.
Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei*/** oder Neudosan Neu
Blattlausfrei*. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte
vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur
Bekämpfung von Blattläusen in anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.
Nachsaat im Rasen ist jetzt möglich!
Der Rasenboden hat sich bereits gut erwärmt, so dass Lücken im Rasen (z.B. nach einer
Moosvernichtung) nachgesät werden können. Dazu können Sie unsere Rasenreparatur LückenLos
verwenden. Diese anwendungsfertige Spezialmischung enthält Rasensamen, den natürlichen
Bodenverbesserer Terra Preta und unseren organischen Azet RasenStartDünger mit
Mykorrhizapilzen. Zur Vorbereitung lockern Sie die kahlen Flächen gut auf. Im Anschluss streuen Sie
LückenLos gleichmäßig aus. Drücken Sie die Mischung mit einem Brett leicht an. Durch die
natürlichen Rohstoffe des Düngers besteht keine Verbrennungsgefahr. Anschließend wird die
Aussaatfläche gleichmäßig feucht gehalten. Der erste Schnitt des neu gesäten Rasens erfolgt, wenn
das Gras ca. 8 – 10 cm hoch ist.
Wichtig: Alle unsere Azet und Fertofit Produkte sind für Haustiere ungefährlich.
Vollwertkost für starke Pflanzen
Die meisten Gartenpflanzen treiben zurzeit kräftig aus. Um gesund zu wachsen, brauchen Gemüse
und Obst, ebenso wie Ihre Zierpflanzen jetzt eine Düngung. Mit Fertofit GartenDünger versorgen Sie
Ihre Pflanzen vollwertig – in dem organischen Volldünger sind alle notwendigen Nährstoffe für
Wachstum, Blüte und Geschmack enthalten.
Neu: Dünge-App jetzt verfügbar!
Nie wieder kränkelnde Pflanzen wegen Mangelernährung, nie wieder gibt es Unsicherheit, wann was
zu düngen ist. Neudorffs Dünge-App ist ab sofort für Android- und iOS-Geräte in den Shops
verfügbar. Kostenlos. Mehr Infos dazu hier: http://www.neudorff.de/service/apps/duenge-app.html

April 2/2014

Unkraut in Beeten und unter Hecken

Im Frühling wächst auch das Unkraut, z.B. der Giersch, im Garten wieder kräftig. Sobald das Unkraut

ca. 10 cm hoch gewachsen ist, setzt man Finalsan UnkrautFrei Plus* oder Finalsan GierschFrei* ein.

Für eine gute Wirkung werden die Pflanzen gründlich tropfnass gespritzt. Finalsan wird nicht über die

Rinde von Gehölzen aufgenommen und kann daher gut unter Hecken angewendet werden. Bereits

nach kurzer Zeit kann man die behandelte Fläche wieder bepflanzen.

Erste kleine Schnecken sind unterwegs!

Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große

Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol

Schneckenkorn* ausbringen. So werden schon die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden

entstehen.

Ferramol ist nicht schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere Gartennützlinge.

Ferramol können Sie in Gemüse und Obst ohne Wartezeiten anwenden.

Birnengitterrost: Jetzt schon handeln!

Der Birnengitterrost ist eine Pilzerkrankung. Diese verursacht im Sommer orange Flecken auf den

Birnenblättern und überwintert danach auf Wacholderpflanzen. Am Wacholder führt der Rostpilz im

April zu schleimigen, aufgequollenen Ästen. Von hier aus werden die jungen Birnenblätter infiziert.

Vitalisieren Sie die Birnen daher ab dem Erscheinen der Blätter 4x im Abstand von je

7 – 10 Tagen mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.

Praxis-Tipp:

Der Pilz ist am Wacholder nicht zu bekämpfen. Befallene Äste an Wacholdersträuchern jetzt

ausschneiden oder Pflanzen ganz entfernen.

Achtung: Die Sporen des Pilzes können allergische Reaktionen hervorrufen. Beim Entfernen

daher einen Mundschutz tragen und Kinder von befallenen Pflanzen fernhalten.

Schlamm im Teich?

Der Abbau von Pflanzenresten und die Fischhaltung führen im Teich mit den Jahren zu einer dicken

Schlammschicht. Der Schlamm riecht faulig und trübt das Wasser. Entfernen Sie den Schlamm

regelmäßig und einfach mit SchlammFrei.

Mechanische Schlammentfernung kann das biologische Gleichgewicht im Teich stark stören. Damit

sich in diesem Fall die Wasserwerte schnell normalisieren und das Algenwachstum unterdrückt wird,

setzen Sie am nächsten Tag WasserAktivator und PhosphatFrei ein.

Produkt-Tipp: SchlammFrei versorgt den Teich mit aktivem Sauerstoff und wichtigen

Mikroorganismen. Der zusätzliche Sauerstoff unterbindet die Bildung von Faulgasen und

aktiviert den Schlammabbau. Die Fische können während der Behandlung im Teich bleiben.

Februar 2014

Obstbaumschnitt
Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt bis März den Winterschnitt der Obstbäume vornehmen.
Achten Sie darauf, kranke Zweige und Fruchtmumien (Reste von Früchten) zu entfernen.
Schnittmaßnahmen im Winter dienen ganz besonders der Krankheitsvorsorge und der gesunden
Ernte. Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan
Wundverschluss. Um eine weitere Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, desinfizieren Sie
regelmäßig die Werkzeuge (z.B. mit Spiritus).
Flöhe im Haus?
Häufig schleppen Haustiere Flöhe mit in die Wohnung. In warmen Räumen können sich die Flöhe gut
vermehren. Zur sicheren Tilgung eines Befalls ist die Behandlung der gesamten Umgebung der
Haustiere besonders wichtig. Gleichzeitig mit der Behandlung der Haustiere setzen Sie dafür in den
Wohnräumen den Permanent Floh- & UngezieferRaumVernebler**und/oder das Permanent Floh- &
UngezieferFrei** ein. Gründliches Saugen vor dem Einsatz regt die, in Teppichen versteckten,
Flohpuppen zum Schlüpfen an und verbessert die Wirkung deutlich. In der Regel ist nach 14 Tagen
eine weitere Behandlung notwendig.
Ratten und Mäuse haben sich stark vermehrt
Die weit verbreiteten Schädlinge treten zurzeit massiv in Häusern, Garagen etc. auf. Zur Bekämpfung
setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder** ein. Diese hochattraktiven Köder mit einem Wirkstoff
neuester Generation wirken sicher gegen Ratten und Mäuse.
Praxis-Tipp: Um die Vergiftung von Haustieren zu vermeiden, dürfen Ratten- und
Mäuseköder nur verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan
Köderboxen.
„Schwarze Fliegen“ über der Topferde?
Die lästigen, im Zimmer umherfliegenden, erwachsenen Trauermücken („Schwarze Fliegen“) sind für
Pflanzen nicht direkt schädlich. Im Gegensatz dazu fressen die Larven der Insekten in der Topferde
die Wurzeln. Jungpflanzen und Aussaaten können daraufhin absterben. Besonders in warmer,
feuchter Erde ist die Entwicklung der Schädlinge optimal. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken
setzen Sie Gelbsticker ein und halten Sie Ihre Pflanzen trockener. Die in der Blumenerde
lebenden Larven bekämpfen Sie mit SF-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set „Nützlinge gegen
Schädlinge“.

Blätter mit klebrigem Belag ?
Schild- und Wollläuse scheiden große Mengen an Honigtau aus. Dieser bildet auf den Blättern und
in der Umgebung befallener Zimmerpflanzen einen klebrigen, oft dunkel gefärbten Belag. Bei genauer
Kontrolle finden sich auf Stängeln und Blattunterseiten dann die versteckt lebenden Schädlinge.
Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Promanal Neu
Schild- und Wolllausfrei* ein. Beim Spritzen die Pflanze sehr gründlich von allen Seiten benetzen,
Behandlung nach Packungsangabe wiederholen.

 

 

 

Januar 2014

Wir wünschen allen unseren Kunden ein spannendes Jahr 2014 !

 Bewegung auf der Topferde?
Es handelt sich bei diesen Erdbewohnern um Springschwänze. Sie gehören zu den
Kompostorganismen und sind für Pflanzen meist harmlos. Eine direkte Bekämpfung ist nicht
notwendig. Springschwänze bevorzugen feuchtes Substrat – daher findet man sie vor allem in zu
nass gehaltenen Pflanzen. Zu feuchte Topferde im Winter führt zum Absterben von Wurzeln. Später
vergilben die Blätter, die Pflanze welkt und stirbt ab. Halten Sie die Pflanzen unbedingt trockener -
wenn möglich gießen Sie Wasser nur in den Untersetzer. Dem Gießwasser zur Vitalisierung der
Pflanze das Homöopathische Pflanzen-Elixier oder Algan Wachstumshilfe zufügen. Durch das
Abtrocknen der Erde verschwinden die Springschwänze meist von allein. Bei stärkerem Befall Pflanze
umtopfen, abgestorbene Wurzeln entfernen und sparsam gießen.
Gefahr für Fichten auch im Winter !
Sitka-Fichtenläuse überwintern als erwachsene Tiere auf Fichten. Schon bei Temperaturen über 5°C
saugen die Tiere an den Nadeln. Zur Befallsfeststellung führen Sie jetzt eine Klopfprobe durch.
Finden Sie mehr als 5 grüne Läuse in der Probe spritzen Sie umgehend mit Neudosan Neu
Blattlausfrei* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Behandeln Sie die Bäume dabei besonders gründlich im
Inneren. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden. Beide Produkte wirken schon
bei Temperaturen über 5°C.
Praxis-Tipp Klopfprobe:
Ein weißes Din A4-Blatt Papier wird im Baum innen unter einen Zweig gehalten. Den Zweig
dann auf das Blatt klopfen, so dass die Läuse herunterfallen.
Wildtiere im Garten ?
Rehe wagen sich zur Nahrungssuche im Winter sogar in Gärten vor. Sehr gerne fressen sie Rinde
und Knospen von jungen Bäumen. Um Schäden zu vermeiden spritzen Sie jetzt WildStopp* auf
gefährdete Pflanzen. Als Barriere gegen Rehe wird WildStopp in rund 1 m Höhe wie ein „Duftband"
auf die Pflanzen rund um den Garten, bzw. in Zulaufrichtung, gesprüht. Der natürliche Wirkstoff
Blutmehl hält Rehe und Kaninchen zuverlässig auch bei niedrigen Temperaturen von behandelten
Pflanzen fern. Die Wirkung hält im Winter über 4 – 6 Monate an.
Immer wieder: Pfirsichblätter kräuseln sich im Frühjahr
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich erfolgreich mit einer
vitalisierenden Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die
Knospen der Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon
stattfinden, wenn die Temperaturen einige Tage über 7°C liegen. Spritzen Sie daher regelmäßig bis
zum Austrieb bei entsprechender Wetterlage mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel.

 Dezember 2013

 Besuchen Sie uns auf facebook!
Seit dem 11.11. ist Neudorff mit einer eigenen Unternehmens-Seite auf Facebook aktiv. Möchten Sie
zu den Ersten gehören, die Neues von Neudorff erfahren? Dann sind sie hier genau richtig!
Die Seite bietet aktuelle Tipps rund um Pflanzenpflege in Garten und Haus, sowie Unterhaltsames
und Wissenswertes. Hier findet meist auch ein intensiver Austausch zwischen den
unterschiedlichsten Gartenliebhabern statt.
Sie können gewinnen: Am 1. Dezember startet dort der Neudorff Adventskalender, bei dem
Sie bis Heiligabend täglich Neudorff-Produkte gewinnen können. Besuchen Sie uns auf
Facebook unter www.facebook.com/neudorff.deutschland - wir freuen uns auf Sie!
Wühlmäuse schädigen besonders im Winter !
Daher ist jetzt die richtige Zeit Wühlmäuse zu bekämpfen. Mit der Sugan WühlmausFalle fangen Sie
ganzjährig die schädlichen Nager schnell und sicher ab.
Besonders im Winter legen Sie in den Gängen Quiritox WühlmausBlocks* aus. Der attraktive Köder
wird meist schnell angenommen. Verschließen Sie die Gänge nach dem Ausbringen des Köders,
bzw. dem Aufstellen der Falle unbedingt wieder licht- und luftdicht. Alternativ ist das Vertreiben der
Tiere mit dem neuen WühlmausGas* ebenfalls eine erfolgreiche Methode.
Quiritox WühlmausBlock: Auslegefertiger Köder gegen Wühlmäuse. Der Wirkstoff tötet die
Tiere schnell und sicher ab. Kein Köderkontakt beim Auslegen durch einzeln verpackte
Blocks.
So machen Sie den Rasen winterfest
Nutzen Sie frostfreie Tage um das restliche Laub vom Rasen zu entfernen. Idealerweise nehmen Sie
das Laub mit dem Rasenmäher auf (ideale Schnitthöhe ca. 3 - 4 cm). Die Gräser bekommen nun
genug Licht und Luft und sind gut vor Pilzerkrankungen wie Schneeschimmel geschützt. Die Laub-
Gras-Mischung lässt sich sehr gut kompostieren oder als Beetabdeckung nutzen.
Extra-Tipp: Auf zu sauren Böden ist jetzt die Erhaltungskalkung mit Azet VitalKalk möglich.
Mit Hilfe des pH-Bodentestes lässt sich der Kalkbedarf in wenigen Minuten ermitteln.
Frostfreie Tage eignen sich zur Obstbaumpflege !
Im Sommer breiten sich oft unbemerkt Erkrankungen wie Obstbaumkrebs und Rotpustelkrankheit in
Ihren Bäumen und Sträuchern aus – erst jetzt nach dem Laubfall werden sie sichtbar. Schneiden Sie
alle mit Wucherungen befallenen Zweige bei trockener, frostfreier Witterung bis ins gesunde Holz
zurück. Lassen Sie beim Schneiden keine Aststummel stehen und verstreichen Sie größere Wunden
mit Malusan Wundverschluss.
Praxis-Tipp: Entfernen Sie jetzt ebenfalls alle Fruchtmumien aus den Bäumen. So können die
dort anhaftenden Sporen der Pilzerkrankungen nicht im Baum überdauern – die Befallsgefahr
im nächsten Jahr wird deutlich verringert.

November 2013

Laub fällt jetzt in großer Menge
Frisches Laub ist ein wertvoller Rohstoff. Im Thermo-Komposter „Neudorff DuoTherm“ wird aus Laub
bis zum Frühjahr ein hochwertiger Bodenverbesserer. Nehmen Sie das auf dem Rasen liegende Laub
mit dem Rasenmäher auf - so wird es in einem Arbeitsgang zerkleinert und mit nährstoffreichem
Grasschnitt gemischt. Impfen Sie die Mischung beim Einfüllen in den „Neudorff DuoTherm“ mit
Radivit Kompost-Beschleuniger. Nach 3 Wochen mischen Sie alles noch mal durch. Bis zum Frühjahr
ist das Material dann zu frischem Mulchkompost verrottet.
Extra-Tipp: Für die Flächenkompostierung wird das Laub in einer 10 – 15 cm dicken Schicht
auf dem Boden ausgebreitet. Dann mit Radivit Kompost-Beschleuniger und dem Oberboden
vermischen. Im Frühjahr arbeitet man die Reste dann einfach unter.
Igel brauchen ein sicheres Winterquartier
Igel sind im Garten wichtige Helfer bei der Regulierung von Schädlingen wie Schnecken und
Insekten, denn diese sind ihre wichtigste Nahrung. Stellen Sie dem Igel daher als „Dankeschön“ jetzt
das Igelhaus in einem ruhigen Winkel des Gartens auf. So laden Sie den Igel ein, den Winter gut
geschützt in Ihrem Garten zu verbringen.
Igelhaus: Rückzugs- und Überwinterungsquartier für Igel. Mit wetterfestem Dach und einem
Labyrintheingang zum Schutz vor Katzen. 6-teiliger Bausatz incl. Werkzeug. Gut geeignet als
Weihnachtsgeschenk für Gartenliebhaber.
Trauermücken fliegen wieder
Die lästigen, im Zimmer umherfliegenden, erwachsenen Trauermücken („Schwarze Fliegen“) sind für
Pflanzen nicht schädlich. Im Gegensatz dazu führen die Larven der Insekten in der Topferde zu
erheblichen Wurzelschäden. Jungpflanzen und Keimlinge können absterben. Besonders in warmer,
feuchter Erde ist die Entwicklung der Schädlinge optimal. Zur Reduzierung der erwachsenen
Trauermücken setzen Sie Gelbsticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit
SF-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set „Nützlinge gegen Schädlinge“. Zusätzlich halten Sie
die Pflanzen trockener und gießen möglichst nur von unten.
Wintervorbereitung für den Teich
Schneiden Sie jetzt die Wasserpflanzen zurück und spannen Sie ein Laubschutznetz über den Teich.
So verhindern Sie, dass mit dem Laub größere Mengen organischer Masse in den Teich gelangen.
Zuviel organische Substanz im Teich erhöht im Winter die Gefahr von Sauerstoffmangel und kann
zum „Umkippen“ führen – das Wasser fängt an zu stinken und das Leben im Teich stirbt ab.
Mit PhosphatFrei reduzieren Sie jetzt vorbeugend die Phosphatbelastung des Wassers und mit
SauerstoffAktivator sorgen Sie für einen ausreichend hohen Sauerstoffgehalt über den Winter.


 

Oktober 2013

 Kübelpflanzen schädlingsfrei einräumen !
Auch im Oktober können sich Schädlinge noch auf den Pflanzen ausbreiten. Überprüfen Sie jetzt alle
Kübelpflanzen intensiv auf Schädlingsbefall - besonders Spinnmilben sind derzeit zu finden.
Befallszeichen sind feine, helle Pünktchen auf den Blättern und winzige Spinnmilben auf den
Blattunterseiten. Behandeln Sie die Pflanzen jetzt noch mit Raptol SchädlingsSpray* oder Spruzit
Schädlingsfrei*. Durch die schnelle und sichere Wirkung kommen die Pflanzen ohne Befall ins
Winterquartier. Beide Produkte wirken zusätzlich gegen verschiedene andere Schädlinge an
Kübelpflanzen, wie Blatt-, Schild- und Wollläuse.
Fraßschäden an Gehölzen im Frühjahr – beugen Sie jetzt vor !
Kleine, grüne Frostspannerraupen haben im letzten Frühjahr vielen Gehölzen große Schäden
zugefügt. Nach Beendigung des Reifungsfraßes fallen die Raupen zu Boden und verpuppen sich
dort. Bald nach dem ersten Frost schlüpfen die Weibchen dieses Schädlings aus dem Boden. Zur
Eiablage kriechen die flügellosen Tiere am Stamm empor. Legen Sie jetzt vor dem ersten Frost einen
Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme - so verhindern Sie die Eiablage an den Knospen.
Besonders Pflanzen, die in diesem Jahr befallen waren, sollten unbedingt rechtzeitig geschützt
werden. Frostspanner befallen verschiedene Arten von Zier- und Nutzpflanzen, wie z.B. Äpfel, Birnen
oder Beerensträucher.
Nagetiere in Haus und Hof ?
Besonders in Gegenden mit großen Maisanbauflächen vermehren sich Ratten und Mäuse über den
Sommer oft unkontrolliert. Diese schädlichen Nagetiere wandern zum Überwintern jetzt bald in
Häuser, Garagen, Schuppen etc. ein. Mit den Sugan-Produkten von Neudorff, wie z.B. Sugan
RattenköderPellets** bekämpfen Sie Mäuse und Ratten sicher und effektiv. Der Wirkstoff
Brodifacoum wirkt zuverlässig auch gegen resistente Stämme. Achten Sie bei der Beköderung auf
den Schutz von Haustieren und legen Sie die Köder nur in sicheren Köderstationen wie der Sugan
RattenköderBox aus.
Noch vor dem Winter Unkraut bekämpfen
Finalsan Unkrautfrei Plus* und Finalsan GierschFrei * wirken auch jetzt im Herbst bei Temperaturen
ab 10° C gut gegen verschiedene Unkräuter. Spritzen Sie immer die gesamte Pflanze bei trockenem
Wetter gründlich ein – bereits nach kurzer Zeit ist das Unkraut komplett braun und trocken. Finalsan
wirkt auch sehr gut gegen Ackerschachtelhalm und Brennesseln.
Haustiere können behandelte Flächen sofort nach dem Antrocknen wieder betreten.
Schlammfreie Teiche überwintern besser
Der Abbau des Teichschlammes sollte rechtzeitig vor dem Winter erfolgen. Durch Anwendung von
SchlammFrei reduzieren Sie die Schlammschichten um bis zu 20 cm. Das Auflegen eines
Schutznetzes und das Entfernen der Reste von Wasserpflanzen und verhindert die Neubildung von Schlammschichten.

September 2013

Buchsbäume können sich nicht erholen
Das relativ trockene Sommerwetter hat bis jetzt ein weiteres Ausbreiten des Buchsbaumsterbens
verhindert. Leider werden dafür die Raupen des Buchsbaumzünsleres besonders gefördert. Aus
Süddeutschland kommend breitet sich dieser Schädling immer weiter aus. Die Raupen fressen
zunächst versteckt im Inneren der Pflanzen, später sind die kompletten Buchsbaumtriebe
kahlgefressen. Erst unter 10°C beenden die Tiere das große Fressen. Daher den Buchs regelmäßig
im Inneren auf Raupen kontrollieren. Die sicherste Bekämpfung ist bei Befall eine sofortige
Behandlung mit Spruzit Schädlingsfrei* oder Raptol SchädlingsSpray*.
Der Rasen im Herbst
Der September ist der optimale Monat zum Nachsäen geschädigter Rasenflächen. Kahle Stellen
zunächst gut lockern und Azet RasenBodenAktivator unterarbeiten. Zusammen mit dem Saatgut
bringen Sie Azet RasenStartDünger oder Azet RasenDünger aus. Alle Düngerbestandteile sind rein
organisch – so besteht keine Verbrennungsgefahr und die keimenden Gräser bekommen sofort die
nötigen Nährstoffe.
Alle weiteren Rasenflächen düngen Sie im September mit Azet RasenDünger oder Azet
HerbstRasenDünger. Flächen mit Bodenverdichtungen oder Trockenschäden erhalten zur Bodenverbesserung
ebenfalls Azet RasenBodenAktivator.
Praxis- Tipp Diagnose:
Geschwächte Rasenflächen werden häufig von Rotspitzigkeit befallen. Erkennbar ist diese
Pilzerkrankung an fleckenweise abgestorbenen, oft rot gefärbten Grashalmen. Bei
Feuchtigkeit bildet sich ein rosafarbenes, flockiges Pilzgeflecht. Zur Bekämpfung des Pilzes ist
kein Pflanzenschutzmittel zugelassen. Durch eine optimale Rasenpflege (wie beschrieben)
wird die Pilzerkrankung jedoch verdrängt.
Gehölze haben schon braune Blätter
Die Ursachen sind meist Trockenheit und Kalium-Mangel. Dieser Mangel tritt oft plötzlich in
Erscheinung und führt zunächst zu helleren Blatträndern bei älteren Blättern. Später trocknen die
Blätter vom Rand her komplett ab. Düngen Sie geschädigte Gehölze und Rasenflächen baldmöglichst
mit Azet VitalKali. Nach wochenlanger Trockenheit müssen auch ältere Gehölze durchdringend
gewässert werden. Fügen Sie dem Gießwasser regelmäßig das Homöopathische Pflanzen-Elixier zur
Vitalisierung bei.
Obst fault am Baum?
Ein Befall mit Monilia-Fruchtfäule führt zu ringförmigen, grau-braunen Faulstellen an z.B. Äpfeln,
Birnen oder Pflaumen. Entfernen Sie sichtbar befallene Früchte immer sofort. Vitalisieren Sie die
Bäume ab sofort mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für
Pilzkrankheiten. Die Behandlungen sollten bis zur Ernte regelmäßig durchgeführt werden. Neudo-
Vital hat keine Wartezeit.

 

August 2013


Gurken-Blätter bekommen gelbe Flecken und welken
Ursache sind winzige Schädlinge auf den Blattunterseiten – die Spinnmilben. Bei trockener Witterung
vermehren sie sich besonders stark. Durch ihre Saugtätigkeit bilden sich erst gelbe Pünktchen, später
vertrocknen die Blätter. Nach einiger Zeit erscheinen Spinnweben zwischen Blättern und Trieben. Zur
Bekämpfung die Pflanzen mit Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Neudosan Neu
Blattlausfrei* gut tropfnass von allen Seiten einsprühen. Eine Wiederholung der Spritzung ist
erforderlich.
Pilze auf dem Rasen
Warm-feuchte Bedingungen fördern das Wachstum von Hutpilzen auf dem Rasen. Die meist braungrauen
Pilze wachsen auf Holzresten im Boden (z.B. alten Baumwurzeln) oder auf Rasenfilz.
Geschwächte Grasnarben mit Nährstoff- und Bodenproblemen sind besonders anfällig. Versorgen
Sie den Rasen daher jetzt bald mit Azet RasenDünger und Azet RasenBodenAktivator. Entfernen Sie
die Pilzfruchtkörper immer vor dem Mähen. Zur direkten Bekämpfung der Pilze sind keine
Pflanzenschutzmittel zugelassen.
Jetzt ist Wespenzeit !
Aufgrund des reichen Nahrungsangebotes und hoher Temperaturen haben sich Wespenvölker gut
entwickelt. Bekämpfen Sie die Wespennester mit Permanent Wespen- und UngezieferSchaum* oder
Permanent Wespen TURBOSpray* an Stellen, wo sie dem Menschen gefährlich werden. Die beste
Anwendungszeit ist morgens früh vor Beginn des Wespenfluges. Um Wespen vom Tisch
wegzulocken stellen Sie die Permanent WespenFalle mit dem Permanent WespenLockstoff* auf.
Permanent Wespen TURBOSpray: Bekämpft schnell und zuverlässig Wespen aus sicherer
Entfernung. Sprüht bis zu 4 m. Erreicht so auch Nester an schwer zugänglichen Stellen.
Nadelgehölze machen oft Probleme
Seit dem Frühjahr werden überall Nadelgehölze (bes. Thujas und Kiefern) braun. Schädlinge oder
Krankheiten sind aber meist nicht zu entdecken. Ursache für das Verbräunen und Absterben sind
häufig Standortprobleme und Witterungsschäden - viele Pflanzen müssen ersetzt werden. Schon
beim (Nach-) Pflanzen (am besten im Herbst) können Sie späteren Problemen vorbeugen durch:
 Gründliche Bodenlockerung – das Pflanzloch sollte doppelt so tief und breit wie der Ballen sein
 Zugabe von Azet RasenBodenAktivator für dauerhafte Bodenverbesserung und Azet
KoniferenDünger für gleichmäßige Nährstoffversorgung
 Gründliches Einwässern und wöchentliches Gießen bei Trockenheit in den ersten Monaten
Praxis-Tipp Diagnose: Auf trockenen, warmen Standorten treten häufig Spinnmilben auf. An
den Nadeln sehen Sie dann kleine, gelbe Aufhellungen. Spinnmilben an Nadelgehölzen bilden
nur wenig Spinnweben und sind nur mit der Lupe zu finden. Zur Bekämpfung können Sie die
nicht bienengefährlichen Produkte Spruzit Schädlingsfrei* oder Neudosan Neu Blattlausfrei.

Juli 1/2013

Ameisen in diesem Jahr besonders aktiv
Ameisenbekämpfung ist derzeit ein wichtiges Beratungsthema. Gegen Ameisen verwenden Sie auf
Wegen und Terrassen Loxiran-S- Ameisenmittel* oder Loxiran AmeisenGießmittel*. Am
wirkungsvollsten ist die Gießbehandlung am frühen Morgen, da man hiermit auch die Ameisen in
tiefer liegenden Nestbereichen erreicht.
In Innenräumen, auf Balkonen und in Gewächshäusern setzten Sie das Loxiran AmeisenBuffet* oder
die Loxiran AmeisenKöderdose* mit dem natürlichen Wirkstoff Spinosad ein.
Engerlinge im Rasen
Einen Befall mit schädlichen Engerlingen erkennen Sie jetzt an einzelnen gelben Flecken auf dem
Rasen. An diesen Stellen befinden sich Engerlinge direkt an den Wurzeln und fressen diese ab. Das
Gras lässt sich wie eine Perücke abheben. Meist handelt es sich um Gartenlaubkäfer-Engerlinge (ca.
1,5 cm lang, 3 Beinpaare, weiß mit dickem Hinterleib). Diese Engerlinge bekämpfen Sie mit HMNematoden,
erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge (im Fachhandel). Sind die Engerlinge größer als
2 cm, stammen sie von Käferarten, deren Larven nicht mit Nematoden bekämpfbar sind.
Nach der Engerlingsbekämpfung walzen Sie das Gras wieder fest und wässern kräftig. Um die
Bildung neuer Wurzeln anzuregen, fügen Sie dem Gießwasser Algan Wachstumshilfe bei.
Achtung: Krautfäule bei Tomaten und Kartoffeln !
Durch das bislang feuchte Sommerwetter ist die Gefahr eines Befalls mit Krautfäule in diesem Jahr
besonders hoch. Spritzen Sie bei feuchtwarmer Witterung sofort mit Atempo Kupfer-Pilzfrei* oder
Cueva AF Tomaten-Pilzfrei*, bei Tomaten alternativ mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*.
Bereits befallene Blätter werden entfernt. Die Behandlung wiederholen Sie nach 7 – 10 Tagen.
Praxis-Tipp: Manche Tomaten haben jetzt braune Flecken am unteren Ende der Früchte. Es
handelt sich bei diesen Flecken um die so genannte Blütenendfäule. Dies ist keine Krankheit -
die Früchte leiden nur unter Calcium-Mangel. Die Hauptursache für diesen Mangel sind Kulturprobleme,
vor allem zu hohe Stickstoffgehalte im Boden und eine ungleichmäßige Wasserversorgung.
Wässern Sie die Tomaten bei Trockenheit daher möglichst täglich und düngen
Sie mit Azet TomatenDünger oder Bio Trissol TomatenDünger für optimal
Nährstoffversorgung.
Fadenalgenteppiche im Teich
Fadenalgen sind ein Anzeiger für hohe Nährstoffgehalte, u.a. Phosphat. Bekämpfen Sie die Algen
jetzt einfach durch Aufstreuen von FadenalgenFrei*. Innerhalb von kurzer Zeit sind die Algenteppiche
abgestorben und werden abgefischt. Vorbeugend einige Tage später PhosphatFrei und WasserKlar
einsetzen und gegebenenfalls die Fischfütterung einschränken. Fische und auch wassertrinkende
Haustiere werden durch die Behandlung nicht gefährdet.

Juni 1/2013

Neudorff-Produkte begeistern auch die Tester !
Wieder einmal haben Neudorff – Produkte die Tester von Ökotest und „Selbst ist der Mann“
überzeugt.
Neudorff Duo-Therm 530 l „Sehr gut“ von „Selbst ist der Mann“: Ganz neu und schon
prämiert! Optimale Kompostierung durch die doppelwandige Konstruktion und besonders
leicht aufzubauen. So wird der neue Komposter „Neudorff DuoTherm“ allen modernen
Ansprüchen gerecht.
Fertofit GartenDünger „Sehr gut“ von Ökotest: Der einzige organische Dünger im Test,
der mit „Sehr gut“ abgeschnitten hat. Fertofit ist der rein organische Universaldünger für den
gesamten Garten. Fertofit enthält zusätzlich wertvolle bodenbelebende Mikroorganismen und
Mykorrhizza-Pilze für kräftiges und gesundes Wachstum.
Weintrauben jetzt schützen !
Mehltaupilze an Wein können die gesamte Ernte vernichten. Eine Erkrankung mit Falschem Mehltau
führt zu öligen Flecken auf den Blättern, die Trauben werden schwarz und ledrig. Zur Vorbeugung
spritzen Sie jetzt regelmäßig mit Cueva Pilzfrei*oder Atempo Kupfer-Pilzfrei*. Cueva Pilzfrei wirkt
gleichzeitig gegen den Echten Mehltau am Wein.
Praxis-Tipp: Rötliche Pocken auf den Blättern, die auf der Unterseite filzig sind, werden durch
Rebenpockenmilben verursacht. Bei frühen Behandlungen gegen Mehltaupilze mit
Netz-Schwefelit WG (zwischen Austriebsbeginn und Blüte) werden Pockenmilben mit erfasst.
Rhododendronblüte ausgefallen?
Vielfach sind die Knospen vor der Blüte trocken geworden und blüten nicht. Ursache ist ein Schadpilz,
der von einem Schädling, der Rhododendronzikade, übertragen wird. Die grün-roten, sehr aktiven
Zikaden finden Sie jetzt unter den Blättern. Anfang August legen die Schädlinge ihre Eier in die
Knospenschuppen ab. In die Einstichstellen dringt der Pilz bei feuchter Witterung ein – die Knospe
stirbt ab. Bekämpfen Sie jetzt die Zikade um den Knospenschaden zu verhindern. Befallene Knospen
brechen Sie vorsichtig aus. Spritzen Sie bei Zikaden-Befall mit Spruzit Schädlingsfrei* oder Spruzit
Gartenspray*. Die Spritzung erfolgt in den frühen Morgenstunden, wenn die Tiere noch in Kältestarre
sind und wird bei Bedarf wiederholt.
Tomaten in Gefahr
Tomaten im Freiland leiden derzeit stark unter der Witterung. Durch die Kälte findet kein Wachstum
mehr statt und durch die Feuchte steigt die Gefahr der Infektion mit Pilzerkrankungen wie der Krautund
Braunfäule. Die Tomatenfäule ist zuerst an kleinen, braunen Flecken auf den unteren Blättern zu
erkennen. Spritzen Sie ab Juni vorbeugend mit Atempo Kupfer-Pilzfrei*, Fungisan Rosen- und
Gemüse-Pilzfrei* oder Cueva AF Tomaten-Pilzfrei*. Bereits befallene Blätter entfernen Sie sofort. Die
Behandlung wiederholen Sie nach Packungsangaben.

Mai 2013

Aktuell: Insektenbekämpfung mit Neudorff - unbedenklich für Bienen
Blattläuse und andere Insekten an Zierpflanzen, Obst und Gemüse
Kaum blühen im Garten die Obst- und Zierpflanzen, treten bereits die ersten Blattläuse an Rosen,
Salat und Obstgehölzen auf. Ein Befall führt zu starkem Einkräuseln der Blätter und klebrigen
Ausscheidungen. Blattlausbefall verringert die Ernte und mindert den Zierwert von Pflanzen.
Auch erste Fraßschäden durch verschiedene Raupen (z.B. Buchsbaumzünsler oder Frostspanner)
und Käfer (z.B. Lilienhähnchen oder Erdflöhe) sind jetzt zu sehen.
Bei der Auswahl eines geeigneten Bekämpfungsmittels spielt neben der guten Wirkung auch der
Schutz der Natur, insbesondere der Bienen, eine große Rolle.
Nahezu alle Schädlinge im Garten lassen sich mit Neudorff-Produkten ohne eine Gefahr für Bienen
sicher bekämpfen!
Folgende Präparate stehen Ihnen zur Verfügung:
Neudosan Neu Blattlausfrei*:
Der Wirkstoff von Neudosan ist Kaliseife. Neudosan wirkt sehr gut gegen Blattläuse, Weiße
Fliege und Spinnmilben. Die Kaliseife ist nützlingsschonend und nicht bienengefährlich.
Neudosan ist in sehr vielen Obst- und Gemüsekulturen sowie in Zierpflanzen zugelassen und
hat keine Wartezeit.
Spruzit Schädlingsfrei*:
Spruzit enthält als Wirkstoff Natur-Pyrethrum und Rapsöl. Die Kombination der beide
Wirkstoffe bietet eine sehr gute Wirkung gegen verschiedene Arten von Insekten wie
Blattläuse, Raupen, Käfer, Zikaden sowie gegen Spinnmilben. Spruzit ist ebenfalls in vielen
Kulturen zugelassen und ist ungefährlich für Honigbienen.
Raupenfrei XenTari*:
Hier ist der Wirkstoff Bacillus thuringiensis sp., ein in der Natur vorkommender Bacillus,
enthalten. Raupenfrei wirkt gegen schädliche Raupen in Zierpflanzen, Obst, Gemüse und
Wein. Das Präparat ist nützlingsschonend und nicht bienengefährlich. Raupenfrei hat keine
Wartezeit.
Promanal Austriebsspritzmittel*:
Promanal enthält den Wirkstoff Rapsöl. Rapsöl wirkt gegen Überwinterungsstadien von
Spinnmilben und gegen alle Arten von Schild-und Wollläusen an Zierpflanzen. Promanal ist
nicht bienengefährlich und schont die wichtigen Raubmilben.
Wichtig: Alle genannten Mittel sind im kontrolliert biologischen Anbau zugelassen !

Ameisen in Haus und Hof
Zur Zeit finden sich im Haus, auf Terrassen und Wegen große Mengen von Ameisen. Nach dem
langen Winter suchen die Tiere jetzt dringend Nahrung. Daher setzen Sie jetzt In Innenräumen
besonders erfolgreich das Loxiran AmeisenBuffet* oder die Loxiran AmeisenKöderdose* ein. Beide
Produkte enthalten einen attraktiven Fraßlockstoff und einen natürlichen Wirkstoff.
Gegen Ameisen auf Wegen und Plätzen verwenden Sie Loxiran-S- Ameisenmittel*. Am
wirkungsvollsten ist die Gießbehandlung, da man so auch die tiefer liegenden Nestbereiche erreicht.
Geschädigte Rasenflächen jetzt nachsäen!
Jetzt ist der Rasenboden wieder ausreichend warm - Lücken im Rasen (z.B. nach einer Unkraut- oder
Moosvernichtung) können Sie nun nachsäen. Zur Vorbereitung lockern Sie die kahlen Flächen gut auf
und arbeiten Azet RasenBodenAktivator ein. Im Anschluss bringen Sie das Saatgut und Azet
RasenDünger zusammen aus. Durch die natürlichen Rohstoffe des Düngers besteht keine
Verbrennungsgefahr. Anschließend halten Sie die Aussaatfläche gleichmäßig feucht. Der erste
Schnitt des neu gesäten Rasens erfolgt, wenn das Gras ca. 8 – 10 cm hoch ist.
Praxis-Tipp: Bei der Neueinsaat größerer Flächen ist besonders Azet RasenStartDünger zu
empfehlen. Er enthält eine Extra-Portion Phosphat für gutes Wurzelwachstum.
Wichtig: Alle Azet Rasen-Produkte sind für Haustiere unbedenklich.
Hatten die Blätter Ihrer Johannisbeern rote „Beulen“?
In den roten Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weißen Läuse haben als Eier auf den
Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen.
Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei*/** oder Neudosan Neu
Blattlausfrei*. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte
vorzugs-weise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur
Bekämpfung von Blattläusen in vielen anderen Kulturen verwenden, wie z.B. Rosen, Stauden und
Gemüse.
Unkraut unter der Hecke
Unkrautbekämpfung unter Sträuchern und Hecken macht viel Arbeit. Mit Finalsan Unkrautfrei Plus*
bekämpfen Sie Unkraut jetzt schnell und dauerhaft. Finalsan wirkt über die grünen Pflanzenteile auf
die Wurzeln. Die verholzten Pflanzenteile der Hecke werden nicht geschädigt. Um die Blätter Ihrer
Zierpflanzen vor der Spritzbrühe zu schützen, verwenden Sie einen Spritzschirm.
Finalsan UnkrautFrei Plus / Finalsan GierschFrei:
Alle Finalsan-Produkte sind unbedenklich für Haustiere und andere Nützlinge. Behandelte
Flächen können Flächen nach dem Antrocknen sofort wieder betreten werden.

 

April 2013

 Gesunde Obstbäume erhalten!
Bei feucht-warmer Witterung werden die austreibenden und blühenden Obstbäume schnell von
Pilzerkrankungen befallen. Vitalisieren Sie jetzt die Pflanzen mit Neudo-Vital Obst-Spritzmittel. Vitale
Pflanzen werden weniger von Pilzerkrankungen wie Birnengitterrost, Monilia-Spitzendürre u.a.
befallen.
Praxis-Tipp Spritzzeitpunkte:
Birnengitterrost: Der Pilz überwintert auf Wacholder und führt dort im April zu schleimigen,
aufgequollenen Ästen. Von hier aus werden die jungen Birnenblätter infiziert. Zum Schutz der
jungen Blätter behandeln Sie die Birne nach der Blüte 4 mal im Abstand von 7 –10 Tagen.
Monilia-Spitzendürre: Die Infektion findet während der Blüte statt und führt zu trockenen
Trieben bei Kirschen, Mandeln u.a. Führen Sie während der Blütezeit 2 – 3 Behandlungen
durch.
Schneckenschäden vorbeugen !
Schnecken können jetzt an austreibenden Pflanzen und frisch gepflanzten Gemüsesetzlingen große
Schäden anrichten. Daher sofort bei Neupflanzungen und im Staudenbeet vorbeugend Ferramol
Schneckenkorn* ausbringen. So werden schon die ersten Schnecken erfasst, bevor Schäden
entstehen.
Ferramol ist nicht schädlich für Haustiere, Vögel, Igel, Kröten und andere Gartennützlinge.
Ferramol können Sie in Gemüse und Obst ohne Wartezeiten anwenden.
Dickmaulrüssler erwachen aus der Winterruhe
Bald kann man erste buchtenartige Fraßspuren der Käfer an jungen Blättern beobachten. Aktive
Larven des Schädlings (weiß mit braunem Kopf, ca. 1cm lang) sind schon in Kübeln und Beeten in
der Erde zu finden. Ab Ende April ist der Einsatz von nützlichen HM-Nematoden gegen diese Larven
möglich. Die HM-Nematoden werden über ein Bestell-Set für Nützlinge angeboten. Nach
Erhalt in Wasser einrühren und mit der Gießkanne im Wurzelraum ausbringen.
Rosenpflege
Schneiden Sie Ihre Rosen jetzt und entfernen Sie dabei erfrorene, kranke und schwache Triebe. Im
Anschluss versorgen Sie die Rosen mit Azet RosenDünger. Azet RosenDünger enthält neben allen
wichtigen Nährstoffen zusätzlich Bodenorganismen und MyccoVital (Mykorrhiza-Pilze), welche das
Wachstum besonders fördern. Stark geschädigte Pflanzen versorgen Sie regelmäßig mit dem
Homöopathischen Rosen-Elixier – für eine baldige Erholung und schöne Rosenblüten.
Diagnose-Tipp: Damit Ihre Rosen gesund bleiben: Schneiden Sie alle Triebe mit sichtbaren
Befallszeichen (wie rote oder weiße Flecken auf der Rinde) heraus. Vitalisieren Sie die
Pflanzen nach dem Schnitt mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel.
 

März 2013

Kübelpflanzen brauchen jetzt mehr Pflege
Kübelpflanzen fangen wieder an zu treiben. Gerade die jungen Austriebe werden schnell von
Schädlingen befallen, z.B. von Blattläusen oder Spinnmilben. Die Schädlinge befinden sich meist an
Triebspitzen und auf Blattunterseiten. Bekämpfen Sie einen Befall sofort mit Spruzit
SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Neudosan Neu Blattlausfrei*.
Schädlingsbefall wirksam vorbeugen: Die Austriebsspritzung
Bei frostfreiem Wetter können Sie bald an Obst-und Ziergehölzen die Austriebsspritzung mit
Promanal Austriebsspritzmittel vornehmen. Mit dieser Behandlung werden verschiedene, an der
Pflanze überwinternde Schädlinge erfasst. Der beste Zeitpunkt ist beim Aufbrechen der Knospen
(„Mausohrstadium“) gegeben. Vorhandene überwinternde Schädlinge werden durch den Ölfilm
erstickt.
Eingekräuselte Pfirsichblätter im letzten Frühjahr ?
Das Auftreten der sogenannten Pfirsich-Kräuselkrankheit lässt sich nur mit einer vorbeugenden
Behandlung beim Schwellen der Knospen verhindern. Überprüfen Sie daher die Knospen der
Pfirsichbäume bei milder Witterung regelmäßig. Die Infektion der Knospen kann schon stattfinden,
wenn die Temperaturen einige Tage über 7°C liegen. Spritzen Sie daher vorbeugend bis zum
Austrieb bei entsprechender Wetterlage regelmäßig zur Vitalisierung der Pflanzen mit Neudo-Vital
Obst-Spritzmittel. =
Hinweis: *Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise-und

Rasenpflege nach dem Winter – was ist jetzt zu tun ?
Der lang anhaltende Winter mit viel Feuchtigkeit hat das Mooswachstum stark gefördert. Bekämpfen
Sie zunächst das Moos ab 10°C bei trockenen Bedingungen mit Finalsan RasenMoosfrei*.
Abgestorbenes Moos können Sie bald darauf entfernen.
Als nächstes bestimmen Sie den pH-Wert mit dem pH-Bodentest – denn eine mögliche Ursache für
das Mooswachstum ist ein zu niedriger pH-Wert. Liegt der Wert unter 6,5 streuen Sie Azet VitalKalk.
Die Düngung mit Azet RasenDünger erfolgt dann ca. 2 Wochen später.
Alternativ verwenden Sie schon im März den RasenDünger Spezial – durch die spezielle
Nährstoffzusammensetzung wird Moos schnell verdrängt.
Haustiere werden durch Rasenpflegeprodukte von Neudorff nicht gefährdet. Nach dem Ausbringen,
bzw. Abtrocknen kann der Rasen sofort wieder betreten werden.

RasenDünger Spezial: Der neue Rasendünger speziell für stark vermooste Flächen. Enthält
organische und mineralische Bestandteile, die Moos im Rasen verdrängen ohne den Boden
zu versauern. Damit der Rasen schnell und dauerhaft wieder dicht und grün wird.

W. Neudorff GmbH KG
Postfach 1209

Neudorffs Infodienst Februar 2013

Mäuse und Ratten wandern in die Nähe von Häusern

Die weit verbreiteten Schädlinge treten zur Zeit massiv in Häusern, Garagen etc.auf. Zur Bekämpfung setzen Sie Sugan Ratten-bzw. Mäuseköder ein. Dieser hochattraktive Köder mit einem Wirkstoff neuester Generation wirkt sicher gegen Ratten und Mäuse. Um die Aufnahme durch andere Säugetiere z.B. Haustiere, zu vermeiden, dürfen Ratten - und Mäuseköder nur verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan Köderboxen.

Obstbaumschnitt

Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt den Winterschnitt der Obstbäume vornehmen. Achten Sie darauf, kranke Zweige und Fruchtmumien (Reste von Früchten) zu entfernen. Schnittmaßnahmen im Winter dienen ganz besonders der Krankheitsvorsorge und der gesunden Ernte. Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan Wundverschluss. Um eine weitere Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, desinfizieren Sie regelmäßig die Werkzeuge (z.B. mit Spiritus).

Neudorffs Infodienst Oktober 2012

Buchsbaum in aller Munde!

Sogar die großen Printmedien beschäftigt es: Der Buchsbaum ist in Deutschland in Gefahr!
Sowohl die gefräßigen Raupen des Buchsbaumzünslers wie auch das Buchsbaum-Triebsterben können zum Absterben ganzer Hecken führen.

Praxis-Tipps Diagnose und Behandlung:

1. Der Buchsbaumzünsler:
Besonders schädlich sind die grün-schwarzen Raupen - der Nachwuchs des unscheinbaren grauweißen Nachtfalters. Derzeit ist die letzte Generation in diesem Jahr aktiv. Die Raupen spinnen sich bald im Inneren der Büsche zum Überwintern ein. Kontrollieren Sie daher den Buchs jetzt im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei Befall sofort mit Spruzit Schädlingsfrei*/** oder mit Raptol/ Spruzit SchädlingsSpray*/**.

2. Das Buchsbaum-Triebsterben Cylindrocladium buxicola:
Hohe Luftfeuchtigkeit im August führte zu weiterer Ausbreitung dieser Pilzerkrankung. Blätter mit braunen Flecken und abgestorbene Pflanzenteile entfernen Sie sorgfältig. Behandeln Sie noch gesunde Buchspflanzen vorbeugend bei Temperaturen über 15°C jetzt noch mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Optimale Düngung und Bewässerung verringern zusätzlich die Anfälligkeit der Pflanzen.
Produkt-Tipp: Das Homöopathische Buxus-Elixier und Azet VitalKali stärken die Pflanze und verbessern zusätzlich die Winterhärte.

Viele Kübelpflanzen müssen jetzt ins Winterquartier

Das wechselhafte Sommerwetter hat einige Schädlinge, wie z.B. Weiße Fliegen, stark gefördert. Überprüfen Sie jetzt alle Kübelpflanzen intensiv auf Schädlingsbefall. Achten Sie besonders auf Schädlingszeichen auf den Blattunterseiten. Behandeln Sie die befallenen Pflanzen vor dem Einräumen noch mit Spruzit SchädlingsSpray* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Durch die schnelle und sichere Wirkung kommen die Pflanzen ohne Befall ins Winterquartier. Beide Produkte wirken zusätzlich gegen verschiedene andere Schädlinge an Kübelpflanzen, wie Blatt-, Schild- und Wollläuse und Spinnmilben.

Kahlgefressene Bäume im Frühjahr ?

Verursacher der Schäden waren häufig kleine, grüne Frostspannerraupen. Nach dem Fraß im Frühjahr lassen diese sich zu Boden fallen und verpuppen sich dort. Jetzt bald, nach dem ersten Frost, schlüpfen die Weibchen dieses Schädlings aus dem Boden. Zur Eiablage kriechen die flügellosen Tiere am Stamm empor. Legen Sie jetzt vor dem ersten Frost einen Raupen- und AmeisenLeimring um die Stämme - so verhindern Sie die Eiablage an den Knospen. Besonders Pflanzen, die in diesem Jahr befallen waren, sollten unbedingt rechtzeitig geschützt werden. Frostspanner befallen verschiedene Arten von Zier- und Nutzpflanzen.

Neudorffs Infodienst Septmeber 2012

Orchideenpflege

Orchideen gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Da ihre Pflege manchmal schwierig ist,treten nicht selten Schadsymptome auf. Besonders häufig sind Wurzelprobleme, die zunächst dunkle Flecken auf den Blättern verursachen. Später trocknen die Blätter ein und sterben ab. Die Orchidee in einem solchen Fall sofort in NeudoHum OrchideenErde umtopfen, weniger gießen und dann regelmäßig mit dem Homöopathischen Orchideen-Elixier einsprühen. In der Wachstumsphase düngen sie die Pflanzen zusätzlich mit den neuen Azet OrchideenDüngeSticks. Produkt-Info: Homöopathische Elixiere stärken das Wurzelwachstum und so die Gesundheit der gesamten Pflanze. Geschwächte Pflanzen erholen sich wieder. Homöopathische Elixiere gibt es auch für viele andere Pflanzen wie Rosen, Buxus, Obst und Gemüse.

Der Rasen im Herbst

Der September ist der optimale Monat zum Nachsäen geschädigter Rasenflächen. Kahle Stellen zunächst gut lockern und Azet RasenBodenAktivator unterarbeiten. Zusammen mit dem Saatgut bringen Sie Azet RasenStartDünger oder Azet RasenDünger aus. Alle Düngerbestandteile sind rein organisch – so besteht keine Verbrennungsgefahr und die keimenden Gräser bekommen sofort die nötigen Nährstoffe. Alle weiteren Rasenflächen düngen Sie im September mit Azet RasenDünger oder Azet HerbstRasenDünger. Flächen mit Bodenverdichtungen erhalten zur Bodenverbesserung ebenfalls Azet RasenBodenAktivator.

Praxis-Tipp Diagnose:

Geschwächte Rasenflächen werden häufig von Rotspitzigkeit befallen. Erkennbar ist diese Pilzerkrankung an fleckenweise abgestorbenen, oft rot gefärbten Grashalmen. Bei Feuchtigkeit bildet sich ein rosafarbenes, flockiges Pilzgeflecht. Zur Bekämpfung des Pilzes ist kein Pflanzenschutzmittel zugelassen. Durch eine optimale Rasenpflege (wie beschrieben) wird die Pilzerkrankung jedoch verdrängt.

Mehltaubefall an Stauden nimmt zu

Echter Mehltau bildet einen weißen Belag auf Blättern, Blüten und Stängeln verschiedener Stauden. Befallenes Gewebe stirbt häufig ab. Bei starkem Befall müssen Sie die Pflanzen zurückschneiden. Spritzen Sie die Stauden anschließend mit Fungisan Rosen-und Gemüse-Pilzfrei* oder Netz-Schwefelit WG*. Die Behandlungen wiederholen Sie nach 7 – 10 Tagen.

Gehölze haben schon braune Blätter

Die Ursache ist meist ein Kalium-Mangel. Dieser Mangel tritt oft plötzlich in Erscheinung und führt zunächst zu helleren Blatträndern bei älteren Blättern. Später trocknen die Blätter vom Rand her komplett ab. Düngen Sie geschädigte Gehölze und Rasenflächen baldmöglichst mit Azet VitalKali.

Neudorffs Infodienst 8/2012

Wespen vermehren sich schnell !

Aufgrund des reichen Nahrungsangebotes und hoher Temperaturen haben sich Wespenstaaten gut entwickelt. Bekämpfen Sie die Wespennester mit Permanent Wespen- und UngezieferSchaum* oder Permanent Wespen TURBOSpray* an Stellen, wo sie dem Menschen gefährlich werden. Die beste Anwendungszeit ist morgens früh vor Beginn des Wespenfluges. Um Wespen vom Tisch wegzulocken stellen Sie die Permanent WespenFalle mit dem Permanent WespenLockstoff* auf. Permanent Wespen TURBOSpray*: Bekämpft schnell und zuverlässig Wespen aus sicherer Entfernung. Sprüht bis zu 4 m. Erreicht so auch Nester an unzugänglichen Stellen.

Problemfall Nadelgehölze

Seit dem Frühjahr werden überall Nadelgehölze (bes. Thujas und Kiefern) braun. Schädlinge oder Krankheiten sind aber meist nicht zu entdecken. Ursache für das Verbräunen und Absterben sind häufig Standortprobleme und Witterungsschäden - viele Pflanzen müssen ersetzt werden. Schon beim (Nach-) Pflanzen (am besten im Herbst) können Sie späteren Problemen vorbeugen durch:
 Gründliche Bodenlockerung – das Pflanzloch sollte doppelt so tief und breit wie der Ballen sein Zugabe von FulHumin BodenAktivator für dauerhafte Bodenverbesserung und Azet KoniferenDünger für gleichmäßige Nährstoffversorgung
 Gründliches Einwässern und wöchentliches Gießen bei Trockenheit in den ersten Monaten

Praxis-Tipp Diagnose:

Auf trockenen Standorten treten häufig Spinnmilben auf. Warme Witterung fördert die Ausbreitung der Schädlinge. Spinnmilben an Nadel-gehölzen bilden nur wenig Spinnweben und sind nur mit der Lupe zu finden. Zur Bekämpfung können Sie Spruzit Schädlingsfrei* (Nebenwirkung) oder Neudosan Neu Blattlausfrei* einsetzen. Sommerliches Wetter fördert Buchsbaumsterben Behandeln Sie Ihren Buchs jetzt vorbeugend mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*. Um die Anfälligkeit der Pflanzen zu verringern, empfehlen wir, die Pflanzen nur von unten zu gießen und ausreichend zu düngen, z.B. mit Azet BuxusDünger.

Diagnose-Tipp:

Buchsbaumsterben ist eine Pilzerkrankung, die zu braun-schwarzen Flecken auf den Blättern führt. Auf der Blattunterseite erscheint ein weißer Belag und auf den Trieben schwarze Striche. Die Pflanze verliert bald alle Blätter und stirbt ab.

Teichprobleme bei Sommerhitze

Bei intensiver Sonneneinstrahlung erwärmt sich das Teichwasser schnell. Der Sauerstoffgehalt des Wassers sinkt dabei ab, die Teichlebewesen leiden unter Atemnot. Schnelle Abhilfe schaffen Sie im Teich durch den Einsatz von SauerstoffAktivator. Gegen Mückenlarven in Teichen und Wasserbehältern setzen Sie jetzt StechmückenFrei* ein.

Infodienst Juli/2012

Rosen und Gemüse wachsen nicht mehr so gut ?

Die Nährstoffe der Frühjahrsdüngung sind durch Wachstum nun verbraucht. Rosen und andere stark wachsende Zierpflanzen erhalten jetzt eine zweite Düngung mit Azet RosenDünger. Tomaten, Gurken, Kohl und andere stark zehrende Gemüsearten erhalten ebenfalls eine zweite Düngung mit z.B. Azet TomatenDünger. So wachsen die Pflanzen zügig weiter. Für die Entwicklung der Früchte ist zudem eine gleichmäßige Wasserversorgung sehr wichtig, daher rechtzeitig wässern.

Achtung: Krautfäule bei Tomaten und Kartoffeln !

Durch das bislang feuchte Sommerwetter ist die Gefahr eines Befalls mit Krautfäule in diesem Jahr besonders hoch. Spritzen Sie bei feuchtwarmer Witterung sofort mit Atempo Kupfer-Pilzfrei* oder Cueva AF Tomaten-Pilzfrei*, bei Tomaten alternativ mit Fungisan Rosen-und Gemüse-Pilzfrei*. Bereits befallene Blätter werden entfernt. Die Behandlung wiederholen Sie nach 7 – 10 Tagen.

Praxis-Tipp:

Manche Tomaten haben jetzt braune Flecken am unteren Ende der Früchte. Es handelt sich bei diesen Flecken (genannt: Blütenendfäule) nicht um eine Krankheit - die Früchte leiden unter Calcium-Mangel. Die Hauptursache für diesen Mangel sind Kulturprobleme, vor allem zu hohe Stickstoffgehalte im Boden und eine ungleichmäßige Wasserversorgung. Wässern Sie die Tomaten bei Trockenheit daher möglichst täglich. Mit Azet TomatenDünger oder Bio Trissol TomatenDünger erreichen Sie eine optimale Nährstoffversorgung.

Ameisen weiterhin sehr aktiv

Immer noch erreichen uns viele Anfragen zur Ameisenbekämpfung. Gegen Ameisen verwenden Sie auf Wegen und Terrassen Loxiran-S-Ameisenmittel* oder Loxiran AmeisenGießmittel*. Am wirkungsvollsten ist die Gießbehandlung am frühen Morgen, da man hiermit auch die Ameisen in tiefer liegenden Nestbereichen erreicht. In Innenräumen, auf Balkonen und in Gewächshäusern setzten Sie das Loxiran AmeisenBuffet* oder die Loxiran AmeisenKöderdose* mit dem natürlichen Wirkstoff Spinosad ein.

Engerlinge im Rasen

Einen Befall mit schädlichen Engerlingen erkennen Sie jetzt an einzelnen gelben Flecken auf dem Rasen. An diesen Stellen befinden sich Engerlinge direkt an den Wurzeln und fressen diese ab. Das Gras lässt sich wie eine Perücke abheben. Meist handelt es sich um Gartenlaubkäfer-Engerlinge (ca. 1,5 cm lang, 3 Beinpaare, weiß mit dickem Hinterleib). Diese Engerlinge bekämpfen Sie mit HM-Nematoden, erhältlich über das Bestell-Set Nützlinge (im Fachhandel). Sind die Engerlinge größer als 2 cm, stammen sie von Käferarten, deren Larven nicht mit Nematoden bekämpfbar sind. Nach der Engerlingsbekämpfung walzen Sie das Gras wieder fest und wässern kräftig. Um die Bildung neuer Wurzeln anzuregen, fügen Sie dem Gießwasser Algan Wachstumshilfe bei.

Hellgrüner, wenig wüchsiger Rasen ?

Der Juli ist die wichtigste Wachstumszeit Ihrer Rasengräser. Ihr Rasen hat die Nährstoffe der Frühjahrsdüngung verbraucht, die Gräser färben sich hellgrün - fleckig. Schlecht versorgte Gräser werden besonders anfällig für Pilzerkrankungen, wie z.B. Rotspitzigkeit. Düngen Sie daher den Rasen mit Azet RasenDünger für ein gesundes Weiterwachsen jetzt nach. Praxis-Tipp Diagnose: Rotspitzigkeit erkennen Sie an rot gefärbten Grashalmen. Bei Feuchtigkeit bildet sich ein rosafarbenes, flockiges Pilzgeflecht. Zur Bekämpfung des Pilzes ist kein Pflanzenschutzmittel zugelassen. Ausgeglichene Rasenpflege mit Azet RasenDünger und Azet RasenBodenAktivator verringert die Anfälligkeit der Gräser.

Kartoffeln vor Kahlfraß schützen

In vielen Gegenden sind die ersten Kartoffelkäfer geschlüpft. Um einen massiven Befall zu verhindern spritzen Sie die Kartoffeln, sobald Sie Käfer sehen, mit Ultima Käfer- und Raupenfrei*. Bei der Behandlung achten Sie darauf, dass alle Blätter von der Spritzbrühe getroffen werden. Die Behandlung wird abends oder früh morgens durchgeführt. Eine Wiederholung der Spritzung ist nur bei starkem Befall notwendig.

Ultima Käfer- und Raupenfrei:

Der natürliche Wirkstoff Spinosad bekämpft sicher und effektiv Kartoffelkäfer und deren Larven, Raupen an Kohl und Wein sowie Thrips an Zwiebeln. Der Wirkstoff ist nützlingsschonend und auch im ökologischen Landbau zugelassen.

Achtung: Weiße Fliegen im Gemüse !

Viele Kohlarten im Freiland, aber auch Tomaten und Gurken im Gewächshaus, leiden jetzt unter dem gefürchteten Schädling. Weiße Fliegen saugen an Blättern und Früchten und hinterlassen klebrige Beläge. Auf diesen siedeln sich später schwarze Rußtaupilze an. Bekämpfen Sie die Schädlinge in den kühlen Morgenstunden mit Neudosan Neu Blattlausfrei*. Spritzen Sie die Pflanzen von allen Seiten gründlich tropfnass um die Schädlinge direkt zu treffen. Die Behandlung wird nach 5 – 7 Tagen wiederholt. Neudosan Neu hat keine Wartezeiten.

Fadenalgenteppiche im Teich

Fadenalgen sind ein Anzeiger für hohe Nährstoffgehalte, u.a. Phosphat. Bekämpfen Sie die Algen jetzt einfach durch Aufstreuen von FadenalgenFrei*. Innerhalb von kurzer Zeit sind die Algenteppiche abgestorben und werden abgefischt. Vorbeugend einige Tage später PhosphatFrei und WasserKlar einsetzen und gegebenenfalls die Fischfütterung einschränken. FadenalgenFrei* vernichtet die Algen zuverlässig und schnell. Durch die Anwendung wird der Teich zusätzlich mit Sauerstoff versorgt. Fische und auch wassertrinkende Haustiere werden durch die Behandlung nicht gefährdet.

Infodienst Juni 1/2012

Ameisen überall !

Derzeit ist die aktivste Zeit der Ameisenstaaten. Ameisen belaufen auf Nahrungssuche Terrassen, Wege und auch Innenräume. Gegen störende Ameisen verwenden Sie auf Wegen und Plätzen Loxiran-S-Ameisenmittel*. Um auch die tiefer liegenden Nestbereiche gut zu erreichen, führen Sie am besten abends oder früh morgens Gießbehandlungen in die Nester durch. In Innenräumen setzten Sie das Loxiran AmeisenBuffet* oder Loxiran AmeisenKöderdose* ein. Beide Produkte enthalten einen natürlichen Köderwirkstoff mit großer Lockwirkung.

Gesunde Weintrauben ernten !

Mehltaupilze an Wein können die gesamte Ernte vernichten. Eine Erkrankung mit Echtem Mehltau führt zu einem weißen, mehlartigen Belag auf der Blattoberseite und auf den Trauben. Zur Vorbeugung spritzen Sie jetzt regelmäßig mit Netz-Schwefelit WG* oder Cueva Pilzfrei*. Cueva Pilzfrei wirkt gleichzeitig gegen den Falschen Mehltau am Wein.

Praxis-Tipp:

Warme Tage mit kühlen Nächten fördern auch an anderen Pflanzen das Auftreten von Echten Mehltaupilzen. Gefährdet sind z. B. Gurken, Zucchini und Rosen. Spritzen Sie bei Befallsgefahr mehrfach vorbeugend mit Netz-Schwefelit WG* oder Fungisan Rosen-und Gemüse-Pilzfrei*.

Das große Krabbeln auf dem Rasen ?

Der Flug der Juni-oder Gartenlaubkäfer hat begonnen. Die braunen, leicht glänzenden Käfer schlüpfen aus dem Rasenboden. Sie fressen bevorzugt helle Rosenblüten aber auch an umliegenden Büschen und Bäumen. Bei starkem Befall bekämpfen Sie die Käfer mit Spruzit Schädlingsfrei*/**. Etwa 6 Wochen nach dem Flug finden sich im Rasenboden Engerlinge (der „Nachwuchs" der Käfer), welche Rasenwurzeln fressen. Kontrollieren Sie ab Juli beim Auftreten von gelb-braunen Stellen den Rasenboden auf Schädlinge. Wenn Sie weiße, max. 1,5 cm lange Engerlinge entdecken, setzen Sie zur Bekämpfung HM-Nematoden ein. Die Nematoden erhalten Sie über das Bestell-Set Nützlinge im Fachhandel.

Rhododendron haben kaum geblüht

Landesweit sind viele Rhododendronknospen durch eine Pilzerkrankung abgestorben. Der Schadpilz wird von der Rhododendronzikade übertragen. Unter den Blättern finden Sie jetzt die grün-roten, sehr aktiven Zikaden. Anfang August legen die Schädlinge ihre Eier in die Knospenschuppen ab. In die Einstichstellen dringt der Pilz bei feuchter Witterung ein – die Knospe stirbt ab. Bekämpfen Sie jetzt die Zikade um den Knospenschaden zu verhindern. Befallene Knospen brechen Sie jetzt vorsichtig aus.
Spritzen Sie bei Befall mit Spruzit Schädlingsfrei* oder Spruzit Gartenspray*. Die Spritzung erfolgt in den frühen Morgenstunden, wenn die Tiere noch in Kältestarre sind und wird bei Bedarf wiederholt.

Neudorffs Infodienst Mai 2012

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung Etikett und Produktinformation lesen. Warnhinweise- und symbole in der Gebrauchsanleitung beachten. ** Genehmigung gemäß §18a PflSchG für gewerblich genutzte Kulturen.
Beratung: 0180/5638367 (1Min. = 0,14 Euro aus dem Festnetz, max 0,42 Euro aus dem Mobilfunk)
Mo-Do 8.00-16.00 und Fr 8.00-14.00 Uhr
Infodienst per eMail: Sprechen Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter an!
Weitere Hinweise finden Sie im Internet unter www.neudorff.de Zum Abbestellen des Infodienstes wenden Sie sich bitte an die angegebene Telefonnummer.

Buchsbaum kahlgefressen?

Verursacher sind grün-schwarze Raupen -der Nachwuchs des Buchsbaumzünslers, einem Schädling, der sich derzeit von Süddeutschland her stark ausbreitet. Die Raupen verpuppen sich bald. Kurze Zeit später schlüpfen die erwachsenen, unscheinbaren, grau-weißen Nachtfalter und legen erneut ihre Eier im Inneren der Pflanze ab. Die entstehenden Raupen fressen dort zunächst versteckt, bald darauf haben sie die kompletten Buchsbaumtriebe kahlgefressen. Kontrollieren Sie daher den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei Befall sofort mit Spruzit Schädlingsfrei*/**, mit Raptol/ Spruzit SchädlingsSpray*/** oder mit Raupenfrei*/**.

Rosen sind stark gefährdet !

Viele Rosen haben bereits im Winter große Schäden erlitten. Durch die kühl-feuchte Witterung können nun die wichtigsten Pilzerkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) die empfindlichen jungen Triebe schnell infizieren. Spritzen Sie ab sofort vorbeugend Neudo-Vital Rosen-PilzSpray oder Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz und bei ersten Befallssymptomen Fungisan Rosen-und Gemüse-Pilzfrei*.

Viele Fraßschädlinge unterwegs

Fraßstellen an den jungen Blättern und Knospen findet man derzeit an vielen Pflanzen. Obst-und Ziergehölze werden besonders intensiv befallen. Verantwortlich sind meistens Raupen verschiedenster Arten, wie z.B. Gespinnstmotten oder Frostspanner. Die Raupen haben sich schon sehr zahlreich entwickelt. Die Schädlinge können jungen Bäumen und Sträuchern in kurzer Zeit große Fraßschäden zufügen. Zur Bekämpfung werden Spritzungen mit Spruzit Schädlingsfrei*/**, Raptol/ Spruzit SchädlingsSpray*/** oder mit Raupenfrei*/** durchgeführt.

Praxis-Tipp Diagnose:

Frostspannerraupen sind grün und haben eine typische Fortbewegungsweise: Sie „spannen" sich und sehen dann aus wie ein umgekehrtes „U" (W). Gespinnstmottenlarven sind meist grün-schwarz, fressen zunächst offen und spinnen sich später zur Verpuppung ein.

Ameisen und Blattläuse treten oft zusammen auf

Überall im Garten finden sich derzeit Ameisen. In Pflanzen fördern die Ameisen den Befall mit Blattläusen. Da sich die Ameisen hier von den Ausscheidungen der Blattläuse ernähren, pflegen und verteidigen sie diese. Ameisenstraßen an Bäumen können Sie durch Anlegen des Raupen- und AmeisenLeimringes wirkungsvoll unterbrechen. Die Ameisenwanderung wird gestoppt und die Weitervermehrung der Blattläuse wird stark eingeschränkt. Zur Bekämpfung der Blattläuse wird Spruzit Schädlingsfrei*, Raptol/Spruzit SchädlingsSpray* oder Neudosan Neu Blattlausfrei* eingesetzt.

Buchsbaum kahlgefressen?

Verursacher sind grün-schwarze Raupen -der Nachwuchs des Buchsbaumzünslers, einem Schädling, der sich derzeit von Süddeutschland her stark ausbreitet. Die Raupen verpuppen sich bald. Kurze Zeit später schlüpfen die erwachsenen, unscheinbaren, grau-weißen Nachtfalter und legen erneut ihre Eier im Inneren der Pflanze ab. Die entstehenden Raupen fressen dort zunächst versteckt, bald darauf haben sie die kompletten Buchsbaumtriebe kahlgefressen. Kontrollieren Sie daher den Buchs in den nächsten Monaten regelmäßig im Inneren auf Raupen und behandeln Sie bei Befall sofort mit Spruzit Schädlingsfrei*/**, mit Raptol/ Spruzit SchädlingsSpray*/** oder mit Raupenfrei*/**.

Rosen sind stark gefährdet !

Viele Rosen haben bereits im Winter große Schäden erlitten. Durch die kühl-feuchte Witterung können nun die wichtigsten Pilzerkrankungen der Rosen (Sternrußtau, Rost und Echter Mehltau) die empfindlichen jungen Triebe schnell infizieren. Spritzen Sie ab sofort vorbeugend Neudo-Vital Rosen- PilzSpray oder Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz und bei ersten Befallssymptomen Fungisan Rosen-und Gemüse-Pilzfrei*.

Viele Fraßschädlinge unterwegs

Fraßstellen an den jungen Blättern und Knospen findet man derzeit an vielen Pflanzen. Obst-und Ziergehölze werden besonders intensiv befallen. Verantwortlich sind meistens Raupen verschiedenster Arten, wie z.B. Gespinnstmotten oder Frostspanner. Die Raupen haben sich schon sehr zahlreich entwickelt. Die Schädlinge können jungen Bäumen und Sträuchern in kurzer Zeit große Fraßschäden zufügen. Zur Bekämpfung werden Spritzungen mit Spruzit Schädlingsfrei*/**, Raptol/ Spruzit SchädlingsSpray*/** oder mit Raupenfrei*/** durchgeführt.

Praxis-Tipp Diagnose:

Frostspannerraupen sind grün und haben eine typische Fortbewegungsweise: Sie „spannen" sich und sehen dann aus wie ein umgekehrtes „U" (W). Gespinnstmottenlarven sind meist grün-schwarz, fressen zunächst offen und spinnen sich später zur Verpuppung ein.

Ameisen und Blattläuse treten oft zusammen auf

Überall im Garten finden sich derzeit Ameisen. In Pflanzen fördern die Ameisen den Befall mit Blattläusen. Da sich die Ameisen hier von den Ausscheidungen der Blattläuse ernähren, pflegen und verteidigen sie diese. Ameisenstraßen an Bäumen können Sie durch Anlegen des Raupen-und AmeisenLeimringes wirkungsvoll unterbrechen. Die Ameisenwanderung wird gestoppt und die Weitervermehrung der Blattläuse wird stark eingeschränkt. Zur Bekämpfung der Blattläuse wird Spruzit Schädlingsfrei*, Raptol/Spruzit SchädlingsSpray* oder Neudosan Neu Blattlausfrei* eingesetzt.

Rasenpflege: Jetzt können Sie nachsäen !

Der Rasenboden hat sich inzwischen soweit erwärmt, dass Sie Lücken im Rasen (z.B. nach einer Unkraut- oder Moosvernichtung) nachsäen können. Zur Vorbereitung lockern Sie die kahlen Flächen gut auf und arbeiten Azet RasenBodenAktivator unter. Im Anschluss bringen Sie das Saatgut und Azet RasenDünger zusammen aus. Durch die natürlichen Rohstoffe des Düngers besteht keine Verbrennungsgefahr. Anschließend halten Sie die Aussaatfläche gleichmäßig feucht. Der erste Schnitt des neu gesäten Rasens erfolgt, wenn das Gras ca. 8 – 10 cm hoch ist.

Praxis-Tipp:

Bei der Neueinsaat größerer Flächen ist besonders Azet RasenStartDünger zu empfehlen. Er enthält extra viel Phosphat für gutes Wurzelwachstum.

Wichtig:

Alle Azet Rasen-Produkte sind für Haustiere ungefährlich.

Brombeeren reifen nicht aus ?

Verursacher dieses Schadens ist meist die Brombeergallmilbe. Die winzigen Milben überwintern an den Brombeerknospen. Während des Austriebes befallen sie die Blüten und später die jungen Früchte. Dort verhindern sie durch ihre Saugtätigkeit das Ausreifen, die Beeren bleiben rot und geschmacklos. Zur Bekämpfung der Brombeermilben setzen Sie jetzt Netz-Schwefelit WG*/** ein. Netz-Schwefelit besitzt eine befallsmindernde Wirkung gegen Gallmilben. Spritzen Sie die Brombeeren insgesamt dreimal: Die erste Behandlung erfolgt, wenn die Neutriebe ca. 20 cm lang sind, die zweite, wenn sie ca. 40 cm lang sind und die abschließende bei Blühbeginn.

Kübelpflanzenpflege

Sonne und Wärme regen das Wachstum der überwinternden Kübelpflanzen jetzt stark an. Stellen Sie die Pflanzen in hellere Räume, unempfindliche Arten können schon in den Schatten ins Freie. Pflanzen bei Frostgefahr wieder einräumen. Topfen Sie die Pflanzen je nach Bedarf in NeudoHum BlumenErde um und schneiden Sie sie zurück. Pflanzen, die Sie nicht umtopfen, düngen Sie mit Azet DüngeSticks oder regelmäßig mit BioTrissol BlumenDünger.

Praxis-Tipp:

Bekämpfen Sie Schild-, Woll- oder Blattläuse und andere Schädlinge mit Spruzit SchädlingsSpray*oder Spruzit Schädlingsfrei*.

Rote „Beulen" auf den Johannisbeerblättern ?

In den Wölbungen leben Johannisbeer-Blasenläuse. Die weißen Läuse haben als Eier auf den Pflanzen überwintert und sitzen jetzt auf den Blattunterseiten in den Beulen. Zur Bekämpfung der Blasenläuse verwenden Sie Spruzit Schädlingsfrei*/** oder Neudosan Neu Blattlausfrei*. Spritzen Sie vor allem die Blattunterseiten gründlich tropfnass. Die Spritzung sollte vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen werden. Beide Produkte kann man auch zur Bekämpfung von Blattläusen in vielen anderen Kulturen verwenden, wie Rosen, Stauden und Gemüse.

Infodienst April 2/12

Aktuelle Sonderausgabe: Gierschbekämpfung

Giersch - ein sehr hartnäckiges, weit verbreitetes Unkraut
Haben auch Ihre Kunden Probleme mit Giersch und anderem Unkraut? Jetzt ist der optimale Bekämpfungszeitpunkt mit Finalsan GierschFrei* - dem bewährten Total-Unkrautvernichter mit Sofortwirkung. Der natürliche Wirkstoff Pelargonsäure ist in Finalsan mit einem Wachstumsregulator kombiniert. So hält die schnelle, wurzeltiefe Wirkung wochenlang an. Finalsan GierschFrei wirkt zuverlässig gegen Giersch und Ackerschachtelhalm und andere ein- und mehrjährige Unkräuter und Gräser, sowie gegen Moose und Algen.

Anwendungstipps:

  • Behandeln Sie den Giersch bei einer Höhe von ca. 10 cm. Dann sind die Blätter ausreichend entwickelt, der Wirkstoff wird optimal aufgenommen und verlagert.
  • Das Mischungsverhältniss ist 100 ml ( 5 Messbecher voll) auf 500 ml Wasser.
  • Spritzen Sie die Pflanzen bis zur vollständigen Benetzung – eine Gießbehandlung hat keine Wirkung.
  • Schutz von Kulturpflanzen: Decken Sie die Blätter benachbarter Stauden bei der Spritzung ab. Verholzte Pflanzenteile (von z.B. Ziergehölzen) nehmen den Wirkstoff nicht auf und werden nicht geschädigt.
  • Eine Behandlung ist schon ab 10°C möglich, die Wirkung ist bereits nach wenigen Stunden zu sehen.
  • Bei hartnäckigen Wurzelunkräutern wie Giersch erfolgt eine weitere Behandlung nach ca. 4 – 6 Wochen, wenn die Blätter wieder voll entwickelt sind.
  • Finalsan ist sehr gut umweltverträglich. Die Wirkstoffe werden im Boden rasch abgebaut und sind bei korrekter Anwendung unbedenklich für Bienen und andere Nützlinge. Eine Neupflanzung ist bereits nach 2 Tagen wieder möglich. Finalsan nicht gegen Unkräuter im Rasen einsetzen, da auch getroffene Rasengräser geschädigt werden.

Wichtig zu wissen:
Die Fläche kann sofort nach dem Antrocknen wieder betreten werden !

Infodienst April 1/12

Zimmerpflanzenprobleme

In den letzten Wochen erreichen unseren Pflanzendoktor viele Anfragen zu braunen Blättern bei Zimmerpflanzen. Unabhängig von der Art leiden viele Zimmerpflanzen unter Pflegeproblemen wie veraltetem Substrat, Düngermangel oder Staunässe. Abhilfe schafft jetzt das Umtopfen in die torffreie NeudoHum BlumenErde, wobei Sie braune, matschige Wurzeln entfernen. Gießen Sie am Anfang nur mit wenig Wasser an, bei geschädigten Pflanzen verwenden Sie Algan Wachstumshilfe. Pflanzen, deren Topf noch ausreichend groß ist, düngen Sie schnell und einfach mit den organischen Azet DüngeSticks.

Rosenpflege

Viele Rosentriebe sind in den frostigen Tagen erforen. Schneiden Sie Ihre Rosen jetzt und entfernen Sie dabei erfrorene, kranke und schwache Triebe. Im Anschluss versorgen Sie die Rosen mit FulHumin BodenAktivator (oder Kompost) und mit Azet RosenDünger. Azet RosenDünger enthält neben allen wichtigen Nährstoffen zusätzlich Bodenorganismen und MyccoVital (Mykorrhiza-Pilze), welche das Wachstum besonders fördern. Stark geschädigte Pflanzen versorgen Sie regelmäßig mit dem Homöopathischen Rosen-Elixier – für eine baldige Erholung und schöne Rosenblüten.

Diagnose-Tipp:

Verschiedene Rosenerkrankungen überwintern auf der Rinde der Rosentriebe. Sie erkennen z.B. Grauschimmel und Sternrußtau an roten Flecken, Echten Mehltau an weißen Belägen. Alle Triebe mit sichtbaren Befallszeichen entfernen, nicht kompostieren. Pflanzen nach dem Schnitt mit Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz behandeln.

Vertrocknete Spitzen an Kirschen oder Mandeln?

Die Ursache für die „Spitzendürre" ist eine Pilzkrankheit – die Monilia. Der Pilz überwintert an der Pflanze und infiziert die Pflanzen während der Blüte. Spritzen Sie vor dem Austrieb und ab dem Öffnen der Blüten bis Blütenende vorbeugend mehrfach mit Neudo-Vital Obst-Pilzschutz.

Diagnose-Tipp:

Spitzendürre tritt vor allem bei Sauerkirschen und Mandelbäumchen, aber auch bei Süßkirschen, Äpfel und Birnen auf.

Erste Arbeiten am Gartenteich

In Ihrem Teich erwacht das Leben. Entfernen Sie Falllaub und abgestorbene Pflanzenreste. Schneiden Sie Ziergräser am Teichrand zurück und lichten Sie Unterwasserpflanzen aus. Vorhandene Bachläufe reinigen Sie sorgfältig von Algen und Schmutz. So verringern Sie die Gefahr eines schnellen Algenwachstums. Einige Tage nach der Reinigung bestimmen Sie die Wasserqualität mit dem WasserTest. Um den pHWert zu optimieren und das Teichleben zu aktivieren setzen sie danach den WasserAktivator ein.

Produkt-Tipp:

WasserAktivator optimiert den pH-Wert und regt die Tätigkeit der Mikroorganismen an. So wird dem Wachstum von Grün- und Fadenalgen frühzeitig vorgebeugt.

Neudorffs Infodienst März 2012

Kübelpflanzen pflegen

Kübelpflanzen fangen jetzt wieder an zu treiben. Gerade die jungen Austriebe werden schnell von Schädlingen befallen, z.B. von Blattläusen oder Spinnmilben. Die Schädlinge befinden sich meist an Triebspitzen und auf Blattunterseiten. Bekämpfen Sie einen Befall sofort mit Spruzit SchädlingsSpray*, Spruzit Schädlingsfrei* oder Neudosan Neu Blattlausfrei*.

Gelber Rasen voller Moos – was ist jetzt zu tun ?

Hohe Feuchtigkeit und plötzliche Kälte im Winter haben das Gras stark geschädigt. Bekämpfen Sie zunächst das Moos bei trockenen Bedingungen mit Finalsan RasenMoosfrei* – das Präparat wirkt bereits ab 10°C. Abgestorbenes Moos können Sie bald darauf entfernen. Als nächstes bestimmen Sie den pH-Wert mit dem pH-Bodentest – denn eine mögliche Ursache für das Mooswachstum ist ein zu niedriger pH-Wert. Liegt der Wert unter 6,5 streuen Sie Azet VitalKalk. Die Düngung mit Azet RasenDünger erfolgt dann ca. 2 Wochen später. Haustiere werden durch Rasenpflegeprodukte von Neudorff nicht gefährdet. Nach dem Ausbringen, bzw. Abtrocknen kann der Rasen sofort wieder betreten werden.

Immergrüne Pflanzen mit Blattschäden

An vielen Kirschlorbeerpflanzen und weiteren Immergrünen sind die Blätter rot gefärbt oder braun und vertrocknet. Es handelt es sich hier um Frostschäden. Geschädigte Pflanzen gießen Sie zur Erholung mit Algan Wachstumshilfe und dem homöopathischen Pflanzen-Elixier. Ab Mitte März erhalten die Pflanzen eine Düngung mit Azet KoniferenDünger. Erforene Pflanzenteile schneiden Sie ab.

Pflanzenschutz-Tipp:

Geschwächte Pflanzen sind besonders anfällig für Pilzerkrankungen – behandeln Sie daher geschädigte Gehölze bei Temperaturen über 15°C vorbeugend mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei*.

Schäden an Fichten im Winter

Sitka-Fichtenläuse überwintern als erwachsene Tiere auf Fichten. Die Läuse saugen schon bei Temperaturen über 5°C an den Nadeln. Führen Sie jetzt zur Befallsfeststellung regelmäßig Klopfproben durch. Bei mehr als 5 Tieren in der Probe spritzen Sie umgehend mit Neudosan Neu Blattlausfrei* oder Spruzit Schädlingsfrei*. Behandeln Sie die Bäume dabei besonders gründlich im Inneren. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden. Beide Produkte wirken schon bei Temperaturen über 5°C.

Neues von der Pflanzendoktor-App

Die neue App von Neudorff zur schnellen Bestimmung von Pflanzenkrankheiten wurde inhaltlich und technisch überarbeitet und ist jetzt zusätzlich für weitere iPhones, bzw. Smartphones, nutzbar. Kostenlos in den App-stores und auf www.neudorff.de - schauen Sie mal rein!

Neudorffs Infodienst Februar 2012

Für die schnelle Diagnose eines Befalls an Pflanzen

Jetzt gibt es die Pflanzendoktor – App von Neudorff für iPhones und Android-Handys. Sie enthält viele Schadbilder mit kurzer Beschreibung und Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung. Zusätzlich finden Sie ein aktuelles Händlerverzeichnis und die Möglichkeit, direkt mit den Fachberatern von Neudorff Kontakt aufzunehmen. Kostenlos in den App-stores und auf www.neudorff.de.

Flöhe im Haus ?

Häufig schleppen Haustiere Flöhe mit in die Wohnung. In warmen Räumen können sich die Flöhe gut vermehren. Zur sicheren Tilgung eines Befalls ist die Behandlung der gesamten Umgebung der Haustiere besonders wichtig. Zusätzlich zur direkten Behandlung der Haustiere setzen Sie dafür in den Wohnräumen den UngezieferRaumvernebler**und/oder das UngezieferUmgebungsSpray** ein. Gründliches Saugen vor dem Einsatz regt die Flohpuppen zum Schlüpfen an und verbessert die Wirkung deutlich. In der Regel ist nach 14 Tagen eine weitere Behandlung notwendig.

Ratten und Mäuse haben sich stark vermehrt

Die weit verbreiteten Schädlinge treten zur Zeit massiv in Häusern, Garagen etc. auf. Zur Bekämpfung setzen Sie Sugan Ratten- bzw. Mäuseköder** ein. Dieser hochattraktive Köder mit einem Wirkstoff neuester Generation wirkt sicher gegen Ratten und Mäuse. Um die Vergiftung anderer Säugetiere zu vermeiden, dürfen Ratten- und Mäuseköder nur verdeckt ausgebracht werden. Hierfür eignen sich besonders die Sugan Köderboxen. Sugan MäuseBox mit Köder** ist eine auslegefertige Köderbox mit der hochattraktiven MäuseköderPaste – für sichere Mäusebekämpfung ohne direkten Köderkontakt.

Obstbaumschnitt

Bei frostfreiem Wetter können Sie jetzt den Winterschnitt der Obstbäume vornehmen. Gleichzeitig entfernen Sie kranke Zweige und Fruchtmumien (Reste von Früchten). Schnittwunden verschließen Sie zur Förderung der Wundheilung mit Malusan Wundverschluss. Um eine weitere Verbreitung von Krankheiten zu verhindern, desinfizieren Sie regelmäßig die Werkzeuge (z.B. mit Spiritus).

Erinnerung:

Pfirsichkräuselkrankheit und Wühlmäuse bekämpfen
Wenn wieder Temperaturen über 7°C herrschen, sind weitere regelmäßige, vorbeugende Behandlungen mit Neudo-Vital Obst-Pilzschutz nötig. Durch den bisher milden Winter konnten sich die Wühlmäuse stärker ausbreiten. Legen Sie ab sofort in den Gängen Quiritox Neu WühlmausKöder* aus. Der attraktive Köder wird meist schnell angenommen. Verschließen Sie die Gänge immer unbedingt wieder licht- und luftdicht um die Tiere nicht zu warnen.

Neudorffs Infodienst Dezember 2011

Schnee auf dem Rasen

Derzeit sind viele Rasenflächen auch ohne Schnee weiß beflockt. Es handelt sich um einen Pilzbefall mit dem "Schneeschimmel". Dieser befällt die Grashalme und führt zu einem schimmelähnlichen, manchmal weiß-pelzigen Belag. Die Gräser werden matschig und sterben oftmals ab. Der Schneeschimmel tritt vor allem auf eher feuchten Flächen mit Kaliummangel auf. Damit die Fläche besser abtrocknet, entfernen Sie jetzt das Laub vom Rasen. Die Gräser bekommen nun genug Licht und Luft und sind beseer von Pilzerkrkankungen wie Schneeschimmel geschützt. Um den Kaliummangel zu beheben ist (solange es nicht dauerhaft friert) noch eine Düngung mit Azet VitalKali möglich.

Pflegen Sie jetzt Ihre Obstbäume !

Der letztjährige frühe Wintereinbruch hat erhebliche Schäden an Obstbäumen verursacht. Die erst im Laufe des Sommers erschienen Frostrisse schwächen die Bäume und sind Eintrittspforte für Pilze. Verhindern Sie das Entstehen von Frostrissen indem Sie jetzt die Bäume mit BioBaumanstrich behandeln. Der weiße Anstrich schützt die Stämme in den zu erwartenden Frostperioden vor Frostrissen. Gleichzeitig wird die Rinde gepflegt und mit Nährstoffen versorgt. Um die Ausbreitung von Obtsbaumkrebs und Rotpustelkrankheit zu verhindern, schneiden Sie alle sichtbar befallenen Zweige bei trockener, frostfreier Witterung bis ins gesunde Holz zurück. Lassen Sie beim Schneiden keine Aststummel stehen und verstreichen Sie größere Wunden mit MalusanWundverschluss.

Neudorffs Infodienst Juli 2011

Tomatenfrüchte mit braunen Flecken

Es handelt sich bei diesen Flecken (genannt: Blütenfäule) am unteren Ende der Früchte nicht um eine Krankheit - die Früchte leiden unter Calcium-Mangel. Die Hauptursache für diesen Mangel sind Kulturprobleme, vor allem zu hohe Stickstoffgehalte im Boden und eine ungleichmäßige Wasserversorgung. Wässern Sie die Tomaten bei Trockenheit daher möglichst täglich.Mit AzetTomatenDünger oder BioTrissolDünger erreichen Sie eine optimale Nährstoffversorgung.

Rasen und Rosen brauchen jetzt wieder Nahrung

Der Rasen ist derzeit in seiner wichtigsten Wachstumszeit. Die Nährstoffe der Frühjahrsdüngung sind meist verbraucht, die Gräser färben sich hellgrün - fleckig. Die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen steigt. Düngen Sie daher den Rasen mit AzetRasenDünger für ein gesundes Weiterwachsen jetzt nach. Rosen und andere stark wachsende Zierpflanzen erhalten jetzt ebenfalls eine zweite Düngung mit AzetRosenDünger.

Neudorffs Infodienst Juni 2011

Achtung: Weiße Fliegen im Gemüse!

Viele Kohlarten im Freiland, aber auch Tomaten und Gurken im Gewächshaus, leiden jetzt unter dem befürchteten Schädling. Weiße Fliegen saugen an Blättern und Früchten und hinterlassen klebrige Beläge. Auf diesen siedeln sich später schwarze Rußtaupilze an. Bekämpfen Sie die Schädlinge in den kühlen Morgenstunden mit Neudosan Neu Blattlausfrei. Spritzen Sie die Pflanzen von allen Seiten gründlich tropfnass, um die Schädlinge direkt zu treffen. Die Behandlung wird nach 5-7 Tagen wiederholt.

Auf dem Rasen krabbelt es?

Vielerorts hat der Flug der Juni- oder Gartenlaubkäfer begonnen. Die braunen, leicht glänzenden Käfer schlüpfen aus dem Rasenboden.Sie fressen bevorzugt helle Rosenblüten aber auch an umliegenden Sträuchen und Bäumen. Bei starkem Befall bekämpfen Sie die Käfer mit SpruzitSchädlingsfrei. Etwa 6 Wochen nach dem Flug finden sich im Rasenboden Engerlinge (der "Nachwuchs" der Käfer), welche Rasenwurzeln fressen. Kontrollieren Sie ab Juli beim Auftreten von gelb-braun verfärbten Fehlstellen den Rasenboden auf Schädlinge. Wenn Sie weiße, max. 1,5 cm lange Engerlinge entdecken, setzen Sie zur Bekämpfung HM-Nematoden ein.

Neudorffs Infodienst April 2011

Rosenpflege

Viele Rosen haben im Winter Schäden erlitten. Schneiden Sie Ihre Rosen jetzt und entfernen Sie dabei erfrorene, kranke und schwache Triebe. Im Anschluss versorgen Sie die Rosen mit FullHumin BodenAktivator (oder Kompost) und mit (Azet RosenDünger. Azet RosenDünger enthält neben allen wichtigen Nährstoffen zusätzlich Bodenorganismen und MyccoVital, welche das Wachstum fördern. Auch vom Winter geschädigte Pflanzen treiben so bald wieder gesund aus und blühen reichlich.

Diagnose Tipp:

Verschiedene Rosenerkrankungen überwintern auf der Rinde der Rosentriebe. Sie erkennen z.B. Grauschimmel und Sternrußtau an roten Flecken. Echten Mehltau an weißen Belägen. Alle Triebe mit sichtbaren Befallszeichen entfernen, nicht kompostieren. Pflanzen nach dem Schnitt mit Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz behandeln.

Erste Arbeiten am Gartenteich

Die jetzt notwendigen Arbeiten sind:Falllaub und abgestorbene Pflanzenreste entfernen. Ziergräser am Teichrand zurückschneiden und Unterwasserpflanzen auslichten. Vorhandene Bachläufe reinigen Sie sorgfältig von Algen und Schmutz. So verringern Sie die Gefahr eines schnellen Algenwachstums. Einige Tage nach der Reinigung bestimmen Sie die Wasserqualität mit dem WasserTest. Um den pH-Wert zu optimieren und das Teichleben zu aktivieren setzen Sie danach den WasserAktivator ein.

Neudorffs Infodienst März 2011

Wühlmausaktivitäten sind jetzt gut sichtbar

Durch den lang anhaltenden Winter haben Wühlmäuse bereits großen Schaden angerichtet.Bei sichtbaren Aktivitäten sollten Sie die Schädlinge daher sofort bekämpfen. Belegen Sie aufgefundene Gänge mit QuritoxNeuWühlmausKöder. Verschließen Sie die beköderten Gänge unbedingt wieder licht -und luftdicht. Der Köder wird solange nachgelgt, bis nichts mehr angenommen wird. Alternativ setzen Sie die Sugan WühlmausFalle oder das WühlmausGas ein.

Rasenschäden beheben

Kälte und Schnee haben dem Rasen stark zugesetzt-überall sind die Flächen gelb und voller Moos. Zur Bekämpfung des Mooses setzen Sie zunächst bei trockenem Bedingungen FinalsanRasenMossfrei ein-das Mittel wirkt bereits ab 10 °C. Das abgestorbene Moos können Sie bald darauf entfernen.

Neudorffs Infodienst Dezember 2010

Nutzen Sie frostfreie Tage zur Obstbaumpflege!

Durch die feuchte Saison haben sich der Obstbaumkrebs und die Rotpustelkrankheit in vielen Bäumen und auch Sträuchern ausgebreitet. Schneiden Sie die befallenen Zweige jetzt bei trockener, frostfreier Witterung bis ins gesunde Holz zurück. Lassen Sie beim Schneiden keine Aststummel stehen und verstreichen Sie größere Wunden mit Malusan Wundverschluss.

Praxis Tipp:

Krebswunden können auch durch Blutlausbefall entstehen. Hier finden sich in den Wucherungen und an Triebspitzen im Sommer weiße, watteartige Beläge, unter denen sich braun-rote Läuse verstecken. Befallene Zweige ebenfalls gründlich herausschneiden und die Wunden verschließen. Blutläuse überwintern u.a.im Boden und wandern im Frühjahr in die Kronen zurück. Die Einwanderung der Blutläuse im nächsten Jahr verhindern Sie mit dem Raupen- und Ameisenring am Stamm.

Zimmerpflanzenpflege

Zimmerpflanzen leiden im Winter schnell unter trockener Luft. Oft breiten sich dann Spinnmilben aus. Die winzigen gelb-rötlich gefärbten Schädlinge sind meist auf den Blattunterseiten längs der Blattadern zu finden. Auf den Blättern sieht man feine, gelbe Pünktchen. Vorbeugend gegen Spinnmilbenbefall erhöhen sie zunächst die Luftfeuchtigkeit. Zur Bekämpfung setzen Sie Raptol SchädlingsSpray oder Spruzit Schädlingsfrei ein. Beide Produkte wirken gegen erwachsene Spinnmilben wie auch gegen deren Eier: Ebenfalls abgetötet werden weitere Schädlinge z.B. Schild-,Woll-oder Blattläuse.

Neudorffs Infodienst November 2010

Wie kann man große Laubmengen verwerten?

Nutzen Sie das jetzt anfallende Laub als wertvollen Rohstoff: Im Thermo-Komposter "Handy" wird aus diesem Laub bis zum Frühjahr ein hochwertiger Bodenverbesserer. Wenn Sie das auf dem Rasen liegende Laub mit dem Rasenmäher aufnehmen, wird es in einem Arbeitsgang zerkleinert und mit nährstoffreichen Grasschnitt gemischt. Impfen Sie die Mischung beim Einfüllen in den Thermo-Komposter mit Radivit Kompost-Beschleuniger. Nach 3 Wochen mischen Sie alles noch mal durch. Bis zum Frühjahr ist das Material dann zu frischem Mulchkompost verrottet.

Ist Unkrautbekämpfung mit Finalsan jetzt noch möglich?

Ja- denn Finalsan Unkrautfrei Plus und Finalsan GierschFrei wirken auch im Herbst bei Temperaturen von 5-10 °C gut gegen verschiedene Unkräuter. Spritzen Sie immer die gesamte Pflanze bei trockenem Wetter gründlich ein - bereits nach kurzer Zeit ist das Unkraut komplett braun und trocken. Haustiere können behandelte Flächen sofort nach dem Antrocknen wieder betreten.

Neudorffs Infodienst Oktober 2010

Buchbaumsterben überall

Diese gefährliche Buchserkrankung hat sich in diesem jahr weiter ausgebreitet. Hohe Luftfeuchtigkeit am August führte zu einem Fortschreiten des Befalls. Befallene Blätter und abgestorbene Pflanzenteile entfernen Sie sorgfältig. Behandeln Sie Ihren Buchs vorbeugend jetzt noch bei Temperaturen über 15°C und im nächsten Sommer ab Juli mit Fungisan-Rosen- und Gemüse -Pilzfrei. Um die Anfälligkeit der Buchsbäume zu verringern, gießen Sie die Pflanzen nur von unten.

Praxis -Tipp Diagnose:

Buchsbaumsterben ist eine Pilzerkrankung die zu braun-schwarzen Flecken auf den Blättern führt. Auf der Blattunterseite erscheint ein weißer Belag und auf den Trieben schwarze Striche. Die Pflanze verliert bald alle Blätter und stirbt ab.

Kübelpflanzen vor dem Einräumen

Überprüfen Sie alle Kübelpflanzen jetzt intensiv auf Schädlingsbefall - besonders Spinnmilben sind derzeit zu finden. Befallszeichen sind feine, helle Pünktchen auf den Blättern und winzige Spinnmilben auf den Blattunterseiten. Behandeln Sie die Pflanzen jetzt noch mit Raptol SchädlingsSpray oder Spruzit Schädlingsfrei. Durch die schnelle und sichere Wirkung kommen die Pflanzen ohne Befall ins Winterquartier. Beide Produkte wirken zusätzlich gegen verschiedene andere Schädlinge an Kübelpflanzen wie Blatt-, Schild- und Wollläuse.

Praxis Tipp:

Die Überwinterung der meisten Kübelpflanzen erfolgt hell bei Temperaturen zwischen 5 °C und 10°C. Um Wurzelfäule vorzubeugen erst gießen, wenn die oberen Bodenschichten trocken sind.

Neudorffs Infodienst September 2010

Faule Früchte am Baum?

Früchte mit ringförmigen, grau-braunen Faulstellen leiden unter einen Befall mit Monilia-Fruchtfäule. Entfernen Sie sichtbar befallene Früchte immer sofort. Durch vorbeugende Spritzungen mit Neudo-Vital-Obst-Pilzschutz können Sie einen Pilzbefall verhindern. Führen Sie die Behandlungen ab sofort regelmäßig im Abstand von 5-7 Tagen durch. Neudo- Vital Obst Pilzschutz hat keine Wartezeit.

Kohlblätter stark angefressen

Ursache sind verschiedene Raupen, meist die Larven des Kohlweißlings. Spritzen Sie sofort beim Auftreten erster Schäden mit Raupenfrei oder Spruzit Schädlingsfrei. Wiederholen Sie die Behandlungen nach ca. einer Woche.

Neudorffs Infodienst Juli 2010

Gelbfleckige Blätter an verschiedenen Pflanzen

Vor allem bei trockenem warmer Witterung ist ein Befall mit Spinnmilben häufig die Ursache. Auf den Blattunterseiten kann man mit der Lupe die winzigen Schädlinge meist an den Blattadern finden. Die gelben Flecken werden durch die Saugtätigkeit der Spinnmilden verursacht, später vertrocknen die Blätter. Oft werden auch Nadelgehölze befallen, die auf weniger optimalen Standorten wachsen. Die Nadeln bekommen zunächst winzige gelde Pünktchen. später verbräunen die Nadeln vor allem im Inneren der Pflanze und fallen ab. Auch Pflanzen in Kübeln, Kästen und Töpfen leiden unter Spinnmilben. Zur Bekämpfung die Pflanzen mit Raptol Schädlingsspray, Spruzit Schädlingsfrei oder Neudosan Neu Blattlausfrei gut tropfnass von allen Seiten einsprühen. Eine Wiederholung der Spritzung ist erforderlich.

Gesunde Weintrauben ernten!

Mehltaupilze an Wein können die gesamte Ernte vernichten. Eine Erkrankung mit Echtem Mehltau führt zu einem weißem, mehlartigem Belag auf der Blattoberseite und auf den Trauben. Zur Vorbeugung spritzen Sie jetzt regelmäßig mit Netz-Schwefelit WG oder Cueva Pilzfrei.Cueva Pilzfrei wirkt gleichzeitig gegen den Falschen Mehltau am Wein.

Neudorffs Infodienst Juni 1/2010

Trockene Spitzen an Kirschen und Mandeln ?

In diesem Frühjahr hat es eine starke Infektion mit Spitzendürre an Kirschen, Mandeln und auch an anderen Gehölzen gegeben. Beim Auftreten der Schadsystome (vertrocknete Blüten und Triebe) ist es für eine Behandlung zu spät. Schneiden Sie befallene Triebe bis 15 cm ins gesunde Holz zurück und versorgen Sie die Pflanze mit Azet Beeren Dünger. Im nächsten Jahr während der Blüte vorbeugend mehrfach mit Neudo-Vital Obst-Pilzschutz spritzen.

Endlich gesunde Tomaten ernten

Tomaten werden im Laufe der Saison häufig von der Kraut- und Braunfäule befallen. Die Tomatenfäule ist zuerst an kleinen, braunen Flecken auf den unteren Blättern zu erkennen. Bald darauf erscheinen auch auf den Früchten schwarze Flecken und die Pflanze stirbt ab. Spritzen Sie ab Mitte Juni vorbeugend mit Atempo Kupfer Pilzfrei, Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei oder CuevaAF Tomaten-Pilzfrei. Bereits befallene Blätter entfernen. Die Behandlung muss nach 10-14 Tagen wiederholt werden.

19. Kalenderwoche

Thema: Grauschimmel an Erdbeeren

Sehr geehrte Gartenfreunde, die Blüte der Erdbeeren ist im Gange und durch das gegenwärtig nass-kalte Wetter wird das Auftreten der gefürchteten Grauschimmel-Fäule an den Früchten begünstigt. Nicht selten sind schon auf den unreifen Früchten braune Flecken sichtbar, auf denen sich später ein mausgrauer Pilzrasen entwickelt. Der Pilz kann durch abgestorbene Pflanzenteile, durch Pflanzenreste im Boden und durch Luftbewegungen übertragen werden. Vor allem bei feuchtem Wetter ist die Gefahr einer Infektion erheblich. Die Grauschimmel-Fäule ist eine ernst zunehmende Krankheit, da sie zu enormen Ernteverlusten führten kann. Um Botrytis-Befall an Erdbeeren vorzubeugen, sollten folgende Maßnahmen getroffen werden:

  • Fruchtmumien und abgestorbene Blätter entfernen
  • engen Stand der Pflanzen vermeiden, um ein schnelleres Abtrocknen der Pflanzen zu gewährleisten
  • übermäßige Stickstoffdüngung vermeiden (geringere Anfälligkeit gegenüber Krankheiten)
  • altes Laub vor dem Blühbeginn entfernen
  • nach der Blüte Stroh oder Holzwolle zwischen die Pflanzen legen, um Bodenkontakt der sich entwickelnden Früchte zu vermeiden und sie vor Spritzwasser bei Regen zu schützen (die Früchte trocknen schneller ab und die Beete sind bei Regenwetter besser begehbar)

16. Kalenderwoche

Thema: Amerikanischer Stachelbeermehltau

Sehr geehrte Gartenfreunde, der Amerikanische Stachelbeermehltau ist die bedeutendste Krankheit an Stachelbeeren. Im Frühjahr überziehen sich die Triebspitzen mit einem weißen, mehligen Pilzbelag (Myzel) und die Triebe werden im Wachstum gehemmt und erscheinen gestaucht. Greift der Pilz auf die Früchte über, ist kurze Zeit später auch ein weißer Belag auf den unreifen Früchten sichtbar. Befallene Früchte reifen nicht aus und sind ungenießbar. Auch die Schwarze Johannisbeere und die Jochelbeere können von dieser Krankheit befallen werden, aber hier beschränkt sich der Befall zumeist auf die Triebe und Blätter. Rote und Weiße Johannisbeeren werden weniger befallen.
Im Vorjahr befallene Triebspitzen fallen durch ihre braune Färbung auf und sollten vor Austriebsbeginn sorgfältig entfernt werden, damit später eine erfolgreiche Behandlung mit Fungiziden möglich ist. Anderenfalls ist von Beginn an der Infektionsdruck so stark, dass eine ausreichende Bekämpfung allein mit Pflanzenschutz- bzw. Pflanzenstärkungsmitteln nicht zu erreichen ist. Mit den Behandlungen sollte direkt mit dem Blattaustrieb begonnen werden.

Vorbereitung Gartensaison 2010

Sehr geehrte Gartenfreunde,

zur Vorbereitung der neuen Gartensaison gehören u.a.:

- Überprüfung der Saatgutbestände-
überlagertes Saatgut sollte ersetzt werden, um Misserfolgen vorzubeugen. Die Keimfähigkeit von älterem Saatgut sollte unbedingt vor seiner Verwendung überprüft werden (in mit lichtdurchlässigem(r) Deckel oder Folie abgedeckte Schale angefeuchtetes Filterpapier legen, darauf Samen auslegen und bei Zimmertemperatur aufstellen, für gleich bleibende Feuchtigkeit sorgen, Keimung kontrollieren). Beachtet werden muss unbedingt die unterschiedlich lange Keimfähigkeit der verschiedenen Kulturen, die außerdem durch die Lagerbedingungen (möglichist kühl und trocken) beeinflusst wird. Lässt die Keimfähigkeit des Saatgutes nach, können durch Erhöhung der Ausstärke ausreichend dichte Pflanzenbestände erzielt werden.

- Sortenwahl-
es ist nicht unüblich, dass der Gewohnheit folgend, bestimmte Sorten im Anbau bevorzugt werden. Ein sehr bekanntes Beispiel dafür ist die weit verbreitete Anpflanzung der Tomatensorte ‚Harzfeuer' in den Haus- und Kleingärten, die geschmacklich mit zu den besten Tomatensorten gehört, allerdings in nicht wenigen Jahren der Phytophthora- Krankheit zum Opfer fällt. Es gibt inzwischen eine Reihe von Gemüsesorten mit Resistenz bzw. großer Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Krankheiten bzw. Schädlinge, die der Gartenfreund nutzen sollte, um auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichten bzw. diesen reduzieren zu können. Dies ist umso wichtiger, da ausreichend wirksame zugelassene Pflanzenschutzmittel nur begrenzt zur Verfügung stehen und mit alternativen Mitteln (z.B. pflanzliche Auszüge, wie Tees, Brühen oder Jauchen) meistens nicht die gewünschte Wirkung erzielt werden kann. Deshalb sollte man bei der Wahl der Sorte neben den Gebrauchseigenschaften auch auf deren Resistenz/ Widerstandsfähigkeit gegen die jeweils wichtigsten Schaderreger achten. Hierzu sollte man sich u.a. in den Katalogen der verschiedenen Saatgutanbieter informieren.

- Insektenschutznetze-
die in den letzten Jahren zunehmenden großen Probleme bei der Bekämpfung solcher Schädlinge wie Kohlmottenschildlaus (= „Weiße Fliege"), Mehliger Kohlblattlaus, Lauchmotte oder Lauchminierfliege, zwingen zum Nachdenken über die Nutzung von Kulturschutznetzen oder als eine Alternative gar den Verzicht auf den Anbau von Grünkohl, Porree und anderen gefährdeten Kulturen im Haus- und Kleingarten, da bei starkem Befallsdruck die zur Verfügung stehenden Insektizide nicht ausreichen. Weitere Hinweise zu Netzen und Vliesen im Haus- und Kleingarten, siehe auch unseren Hinweis Nr. 17/2009.

- Mischkulturen-
neben der Nutzung von Sortenanfälligkeit und Kulturschutznetzen, kann das Auftreten der Schädlinge auch durch den Mischanbau reduziert werden. Ein allgemein bekanntestes Beispiel dafür ist der Mischanbau von Möhren und Zwiebeln, mit dem das Auftreten der Möhrenfliege auf ein vertretbares Maß reduziert werden kann. Hierzu liegen allerdings auch widersprüchliche Erfahrungen vor. Weitere Hinweise zur Mischkultur können Sie unserem Merkblatt zu Mischkulturen in www.tll.de/ainfo entnehmen.